Aarauer Rave: Zeugen berichten von Schüssen bei Pferderennbahn

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Pferderennbahn Aarau«Sie starb vor unseren Augen»: Augenzeuge wollte dem Opfer helfen

In der Nacht auf Sonntag fielen bei einem Rave auf der Pferderennbahn in Aarau Schüsse, es gibt mehrere Verletzte und eine 22-Jährige starb.

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Darum gehts

  • Bei einem Rave auf der Pferderennbahn in Aarau fielen in der Nacht auf Sonntag gegen 3 Uhr Schüsse.
  • Eine 22-jährige Frau starb noch vor Ort, fünf weitere Personen wurden teils schwer verletzt.
  • Die Täterschaft ist auf der Flucht – die Kantonspolizei Aargau hat die Fahndung aufgenommen.

In der Nacht auf Sonntag sind bei einem Rave bei der Pferderennbahn in Aarau Schüsse gefallen. Eine 22-jährige Frau kam ums Leben, fünf weitere Personen wurden teils schwer verletzt. Dabei handelt es sich um vier Männer und eine Frau im Alter zwischen 24 und 27 Jahren, wie die Kantonspolizei Aargau mitteilt. Gehört wurden die Schüsse gegen 3 Uhr. «Ich habe ununterbrochen Sirenen gehört», berichtet ein Zeuge.

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Die Schüsse fielen, als sich die Veranstaltung bereits dem Ende zuneigte. Ein Besucher erzählt gegenüber Tele M1, dass viele Gäste zu diesem Zeitpunkt auf dem Weg zum Ausgang gewesen seien, wie die «Aargauer Zeitung» schreibt. Zunächst habe kaum jemand verstanden, was passierte. Die Knallgeräusche hätten wie Feuerwerk oder Böller geklungen.

«Alle runter!»

Jemand anderes schildert gegenüber dem «Blick», plötzlich sei «Alle runter!» zu hören gewesen. Mehrere Menschen versteckten sich daraufhin. Auf einem Video, das dem «Blick» vorliegt, sind mehr als zehn Knallgeräusche zu hören.

Zunächst hätten er und seine Freunde nicht realisiert, was passierte. Erst als andere riefen, sie sollten Deckung suchen, hätten sich Menschen hinter der Bar und auf den Toiletten versteckt. Der Augenzeuge machte sich auf den Weg zum Notausgang – und hörte einen weiteren Schuss.

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Gegenüber dem «Blick» sagt eine Teilnehmerin, sie habe das Gelände bereits verlassen und noch kurz ein Nickerchen im Auto gemacht. Auch sie erzählt, die Schüsse zunächst für Feuerwerk gehalten zu haben. Schliesslich seien zwei bewaffnete Polizisten mit gezogener Waffe zu ihrem Auto gekommen. Sie habe dann fast fünf Minuten mit erhobenen Händen im Auto sitzen bleiben müssen, erzählt sie. Dann sei sie dazu aufgefordert worden, wegzulaufen.

«Sie starb vor unseren Augen»

«Ich bin zurückgerannt, als eine Frau neben mir angeschossen wurde. Sie hatte einen Schuss in die Brust und wohl einen Streifschuss am Hals», schildert er. Mehrere Anwesende versuchten, die Frau zu reanimieren. «Die Frau starb vor unseren Augen. Wir wollten helfen, konnten aber nichts machen. Das geht einem schon nahe.»

Die Polizei kontrolliert das Gebiet nach den Schüssen.
Die Polizei kontrolliert das Gebiet nach den Schüssen.AFP

Auch draussen habe er weitere Menschen mit Schussverletzungen gesehen. Später brachte die Polizei die Rave-Gäste in eine Sporthalle, wo sie von einem Care Team betreut und zum Vorfall befragt wurden. «Die ganze Situation war sehr schlimm», sagt der Besucher.

Täterschaft ist weiterhin auf der Flucht

Die Kantonspolizei Aargau bestätigt ein Todesopfer und fünf teils schwer verletzte Personen. Die Täterschaft ist weiterhin auf der Flucht, die Fahndung läuft. Zum Motiv liegen bislang keine Angaben vor.

Das Gebiet rund um die Pferderennbahn und das Schwimmbad ist weiträumig abgesperrt. Die Polizei bittet die Bevölkerung, das Gebiet zu meiden. Personen mit Bildern oder Videos des Vorfalls sollen diese den Ermittlern zur Verfügung stellen.

Schüsse an Aarauer Rave

Auf der Pferderennbahn in Aarau sind in der Nacht auf Sonntag mehrere Schüsse gefallen. Dort fand der «Aarauer Rave» statt. Die Kantonspolizei Aargau bestätigt ein Todesopfer und fünf teils schwer verletzte Personen. Ein 43-jähriger Schweizer steht unter dringendem Tatverdacht und wurde von der Polizei festgenommen.
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Justin Arber (jar), Jahrgang 1999, arbeitet seit 2022 als Redaktor am Newsdesk. Zeitweise übernimmt er da die Schichtleitung im Früh- und Spätdienst.

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