Terrorismus-Alarm auf Fly-Dubai-Flug: Streit zwischen Piloten löste Notruf aus

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Flydubai-FlugCo-Pilot sticht Flugkapitän nieder und «will 11. September»

Eine Maschine von Dubai nach Tel Aviv hat über Saudiarabien einen Entführungsnotruf abgesetzt. Gemäss israelischen Behörden wollte der Co-Pilot den Flugkapitän abstechen und Kontrolle über das Flugzeug nehmen.

Bevorzugte Quelle

Darum gehts

  • Ein Passagierflugzeug auf dem Weg von Dubai nach Tel Aviv hat über Saudiarabien einen Entführungsnotruf abgesetzt.
  • Die Maschine drehte kurz vor Israel ab und flog Richtung Tabuk, wo sie später sicher landete.
  • Die israelischen Behörden gehen von Terrorismus aus. Der Co-Pilot habe versucht, das Flugzeug zu entführen.

Am Mittwochmorgen konnte über Saudiarabien eine Flugzeugentführung vereitelt werden. Das ist bisher zum Fall bekannt:

Was ist passiert?

Ein Passagierflugzeug von Dubai nach Tel Aviv hat über Saudiarabien einen Notruf abgesetzt, wie Daten von Flightradar zeigen. Neben einem generellen Notruf (Squawk 7700) wurde auch ein Notruf wegen Entführung (Squawk 7500) abgesetzt. Betroffen war ein Flugzeug der Billigfluggesellschaft Fly Dubai. Kurz vor 9 Uhr kam dann die Entwarnung: Die Maschine konnte sicher in Tabuk in Saudiarabien landen. Die israelischen Behörden gehen von einem versuchten Terroranschlag aus, wie lokale Medien berichten. Der Co-Pilot habe versucht, den Flugkapitän mit einem Messer zu töten und anschliessend die Kontrolle über das Flugzeug zu erlangen.

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Wie konnte die Entführung verhindert werden?

Unter den Passagieren befanden sich zufälligerweise weitere Piloten. Diese konnten den Angreifer überwältigen und das Flugzeug anschliessend sicher in Saudiarabien landen. Der Flugkapitän wurde bei dem Vorfall schwer verletzt und ist in kritischem Zustand. Er wurde in Saudiarabien in ein Spital gebracht.

Was ist über den Co-Piloten bekannt?

Der Co-Pilot soll omanischer Staatsbürger sein. Unklar ist noch, was der Co-Pilot danach genau vorhatte. Möglich sei ein absichtlicher Absturz oder ein Anschlag in Israel. «Ein Pilot stach auf den anderen ein und versuchte, einen Anschlag wie am 11. September zu verüben», sagte ein israelischer Offizieller gegenüber dem Sender Channel 12. In Saudiarabien wurde der Mann festgenommen.

Wie haben die Passagiere den Vorfall erlebt?

«Wir hörten Schreie im Flugzeug. Dann öffneten sie das Cockpit, und wir sahen Blut – jemand hatte mit einem Taschenmesser auf den Piloten eingestochen», sagte eine Passagierin gegenüber Channel 12. Eine weitere Frau, die sich als Noam vorstellt, sagt dem Sender am Telefon: «Im Flugzeug fingen Passagiere an zu schreien, als sie merkten, was los war. Soviel wir wissen, wurde einer der Piloten niedergestochen und schwer verletzt. Danach verloren sie die Kontrolle über das Flugzeug. Es ging schnell in den Sturzflug. Es war sehr beängstigend.»

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Wie viele Personen waren an Bord?

Das Flugzeug auf dem Weg von Dubai nach Tel Aviv ist über Saudiarabien abgedreht und dort auf dem Flughafen Tabuk gelandet. Die Maschine verlor innert kurzer Zeit stark an Höhe. An Bord der Maschine seien etwa 180 Israelis, berichtete die Zeitung «Haaretz». Israel und Saudiarabien unterhalten keine diplomatischen Beziehungen.

Die Maschine verlor innert kürzester Zeit massiv an Höhe.
Die Maschine verlor innert kürzester Zeit massiv an Höhe.

Messerangriff auf Flydubai-Flug

Ein Co-Pilot soll am Mittwoch auf einem Flug von Dubai nach Tel Aviv den Kapitän mit einem Messer angegriffen haben, um die Kontrolle über das Flugzeug zu übernehmen. Israelische Behörden gehen von einem versuchten Terroranschlag aus.
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Konstantin Furrer (fur) arbeitet seit 2017 für 20 Minuten. Seit 2022 Newsdesk-Leiter, daneben Blattmacher und Mitglied der Redaktionsleitung.

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