Anklage erhobenOakland-Amoktäter droht die Todesstrafe
Der Amokläufer, der am Montag sieben Menschen an einer kalifornischen Universität erschossen hat, ist angeklagt worden. Wegen der Schwere der Tat könnte die Staatsanwaltschaft die Kapitalstrafe fordern.
Zwei Tage nach einem Amoklauf mit sieben Toten an einer Privatuniversität in Kalifornien ist der mutmassliche Täter angeklagt worden.
Die Staatsanwaltschaft in Oakland warf dem 43-jährigen Mann koreanischer Herkunft am Mittwoch siebenfachen Mord, versuchten Mord in drei Fällen und Kidnapping vor, verlautete aus Gerichtskreisen. Sechs Frauen und ein Mann im Alter von 21 bis 53 Jahren waren durch Schüsse umgekommen, drei Menschen kamen mit Verletzungen davon.
Der Mann war kurz nach dem Blutbad an der Oikos Universität in einem Einkaufszentrum festgenommen worden. Am Mittwochnachmittag (Ortszeit) wurde er dem Haftrichter vorgeführt.
Auch Todesstrafe möglich
Der ehemalige Schüler hatte Ermittlern erzählt, er sei auf eine Angestellte der kleinen Lehrstätte und auf Mitschüler wütend gewesen. Das christliche College mit Kursen für Medizin, Musik und religiöse Studien wird hauptsächlich von Asiaten besucht.
Der Angeklagte muss im Falle eines Schuldspruchs mit lebenslanger Haft rechnen. Da mehrere Menschen getötet wurden, könnte die Staatsanwaltschaft in einem Strafprozess auch die Todesstrafe fordern. (sda)