«Ich fühle mich sehr wohl im Mittelpunkt»

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«DGST»-Kandidat Nemo«Ich fühle mich sehr wohl im Mittelpunkt»

Nachwuchs-Rapper Nemo Mettler will «Das grösste Schweizer Talent» werden. Das Zeug dazu hat der 15-Jährige allemal.

Katinka Templeton
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Katinka Templeton

Nemo im Interview mit Stress – Anlass dazu war der 15. Geburtstag von 20 Minuten. (Video: Brigitte Büchel)

Am Samstag, 7. März, stellt sich Nemo Mettler der kritischen SRF-Jury bei «Das grösste Schweizer Talent». Der 15-jährige Nachwuchsrapper wird ein selbst komponiertes Lied zum Besten geben und hofft damit auf positive Resonanz von Sven Epiney, Gilbert Gress, Christa Rigozzi und DJ Bobo. «Es geht in dem Song um meine Lebenshaltung und darum, wie ich denke», erklärt Nemo im Interview mit 20 Minuten. «Mein Motto ist ‹Alles so nehmen, wie es kommt›, denn wenn man sich ständig Sorgen macht, wird es ohnehin nur schlimmer.»

Songs selbst zu schreiben, sei für ihn wie für andere auf dem Klavier herumzuklimpern, erzählt der Teenager. «Es fällt mir leicht und ich mache es ständig», so Nemo. Auch Bühnenerfahrung kann er bereits vorweisen. Vor zwei Jahren war er Teil der Musical-Aufführung «Ich war noch niemals in New York», mit der er vor bis zu 1500 Zuschauern auf der Bühne des Zürcher Theater 11 stand.

«Ich fühle mich sehr wohl im Mittelpunkt», gibt Nemo zu. «Das war schon immer so. Früher habe ich auch immer eine Show abgezogen, wenn Bekannte bei uns zu Besuch waren.»

Von Rapper zu Rapper

Trotz seines jungen Alters wirkt Nemo sehr erwachsen. Zum 15. Geburtstag von 20 Minuten durfte er Rapper Stress Fragen stellen – und meisterte diese Aufgabe wie ein Profi, wie das obige Video beweist. Trotzdem fühlt sich Nemo nicht anders als Gleichaltrige: «Ich habe vielleicht eine etwas andere Einstellung, aber Seich mache ich immer noch. Genauso wie jeder andere Teenie eben auch», gibt er zu.

Obwohl Nemo am liebsten hauptberuflich Rapper werden will, macht er zuerst eine dreijährige Kochlehre – egal, was bei «DGST» für ihn rausspringt. «Ich habe festgestellt, dass es vielleicht doch besser ist, zuerst einmal etwas zu lernen. Damit habe ich später etwas in der Hand», sagt er. Eine wahrlich erwachsene Entscheidung.

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