In England ist Bargeld nicht mehr hip

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Schluss mit CashIn England ist Bargeld nicht mehr hip

Ökonomen sagen Bargeld den Kampf an. Es sei Zeitverschwendung. In England ist man – anders als hierzulande – ganz dieser Meinung.

C. Landolt
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C. Landolt
Experten streiten über Sinn und Unsinn von Bargeld.

Experten streiten über Sinn und Unsinn von Bargeld.

Erstmals wurde in Grossbritannien mehr mit Karte bezahlt als mit Cash. Rund 52 Prozent aller Zahlungsgeschäfte wurden digital betätigt, so die BBC.

Anders die Schweiz. Hier ist Bargeld nach wie vor die beliebteste Zahlungsform der Schweiz. Rund 60 Prozent bezahlten mit Münzen und Banknoten – 1990 waren es noch 90 Prozent. Dennoch werden in Ökonomen-Kreisen immer wieder Massnahmen gegen das Bargeld diskutiert, unlängst etwa von Peter Bofinger, Professor für Volkswirtschaftslehre.

Angesichts der Geldpolitik der Notenbank forderte er das Verbot von Münzen und Co. «Bei den heutigen technischen Möglichkeiten sind Münzen und Geldscheine tatsächlich ein Anachronismus», sagte der deutsche Wirtschaftsweise dem «Spiegel».

Bargeld nur was für «Lichtscheue»

Als Beispiel nannte Bofinger die verlorene Zeit, «wenn Leute vor Ihnen an der Ladenkasse nach Kleingeld suchen und die Kassiererin nach Wechselgeld». Wichtiger sei aber, dass eine Abschaffung des Bargelds «die Märkte für Schwarzarbeit und Drogen» austrocknen würde, sagte Bofinger. Fast ein Drittel des Euro-Bargelds seien 500-Euro-Scheine – «fürs Einkaufen braucht die niemand, damit wickeln lichtscheue Gestalten ihre Geschäfte ab».

Das sei eine recht akademische Debatte, kommentiert Felix Brill, CEO von Wellershoff & Partners. Zumal der Anteil von Bargeld am Bruttoinlandprodukt der Schweiz laut der Schweizerischen Nationalbank zu den im Umlauf befindlichen Banknoten und Münzen bei knapp 10 Prozent liege.

«Ein Grossteil der Liquidität wird nicht im täglichen Geldverkehr in Umlauf gebracht, sondern als Wertaufbewahrungsmittel verwendet», so Brill. Daran würde auch die Abschaffung des Bargelds nichts ändern. Im Gegenteil: Ohne Bargeld wäre jede Transaktion elektronisch gespeichert. «Mit Bargeld habe ich mehr Freiheit, ohne verliere ich noch mehr Macht an den Staat», so Brill. So einfach lassen sich Münzen und Scheine gar nicht verbannen. «Die Menschen würden auf andere Währungen und zur Not auf Edelmetalle ausweichen», sagt Paul G. Schmidt, der das Economics Department an der Frankfurt School of Finance and Management leitet. Auch andere Zahlungsmittel würden dann wieder aktuell und ein Tauschhandel könnte sich etablieren.

Schweden machts vor

So neu ist die Diskussion über die Sinnhaftigkeit von Bargeld nicht, doch bislang war sie primär den angelsächsischen Ökonomen vorbehalten. Oder dem Willen der EU-Kommission, die schon 2012 forderte, den Weg freizumachen für «innovative und sichere E-Dienstleistungen».

In Schweden etwa will man bald ganz aus dem Bargeldgeschäft aussteigen. Bereits heute muss man dort für den Besuch eines öffentliches WCs einen kostenpflichtigen SMS-Code bestellen, und auch die Kollekte in der Kirche wird bereits per Kreditkarte abgewickelt.

Kollekte per Kreditkarte

In Dänemark wurde ein Gesetzesentwurf eingereicht, der verlangt, dass kleine Läden und Restaurants ab 2016 nicht mehr Bargeld annehmen müssen. Frankreich will ab Herbst 2015 Barzahlungen von mehr als 1000 Euro verbieten – eine Restriktion, die Italien bereits seit 2011 kennt.

Laut Bofinger wäre es sinnvoll, wenn der Euroraum, die USA, Grossbritannien und die Schweiz das Bargeld gleichzeitig abschafften. Undenkbar ist das nicht. Wie die NZZ berichtet, sollen hierzulande Barzahlungen ab einer gewissen Höhe zur Verhinderung von Geldwäscherei verboten werden. Die Obergrenze liegt bei 100'000 Franken. Eine entsprechende Vorlage hatte der Ständerat angenommen, der Nationalrat allerdings danach abgelehnt.

Bargeld ist in der Schweiz nach wie vor die beliebteste Bezahlform. Der Anteil an Bargeld in der Schweiz beträgt 60 Prozent. 1990 war es noch 90 Prozent. 2,5 Milliarden Mal wird an Verkaufsstellen in der Schweiz pro Jahr mit Bargeld bezahlt und 183 Millionen Mal mit einer Debit/Kreditkarte. Cash ist auch in Deutschland und Österreich die beliebteste Zahlungsform. Im Deutschland zahlten Privatpersonen im Jahr 2014 laut einer Erhebung der Bundesbank vom März 53 Prozent der Umsätze mit Münzen und Banknoten. Regelmässige Zahlungen wie Mieten sind davon ausgenommen. Bar werden vor allem kleine Beträge bis 50 Euro beglichen.

Bargeld ist in der Schweiz nach wie vor die beliebteste Bezahlform. Der Anteil an Bargeld in der Schweiz beträgt 60 Prozent. 1990 war es noch 90 Prozent. 2,5 Milliarden Mal wird an Verkaufsstellen in der Schweiz pro Jahr mit Bargeld bezahlt und 183 Millionen Mal mit einer Debit/Kreditkarte. Cash ist auch in Deutschland und Österreich die beliebteste Zahlungsform. Im Deutschland zahlten Privatpersonen im Jahr 2014 laut einer Erhebung der Bundesbank vom März 53 Prozent der Umsätze mit Münzen und Banknoten. Regelmässige Zahlungen wie Mieten sind davon ausgenommen. Bar werden vor allem kleine Beträge bis 50 Euro beglichen.

Bargeld ist in der Schweiz nach wie vor die beliebteste Bezahlform. Der Anteil an Bargeld in der Schweiz beträgt 60 Prozent. 1990 war es noch 90 Prozent. 2,5 Milliarden Mal wird an Verkaufsstellen in der Schweiz pro Jahr mit Bargeld bezahlt und 183 Millionen Mal mit einer Debit/Kreditkarte. Cash ist auch in Deutschland und Österreich die beliebteste Zahlungsform. Im Deutschland zahlten Privatpersonen im Jahr 2014 laut einer Erhebung der Bundesbank vom März 53 Prozent der Umsätze mit Münzen und Banknoten. Regelmässige Zahlungen wie Mieten sind davon ausgenommen. Bar werden vor allem kleine Beträge bis 50 Euro beglichen.

Bargeld ist in der Schweiz nach wie vor die beliebteste Bezahlform. Der Anteil an Bargeld in der Schweiz beträgt 60 Prozent. 1990 war es noch 90 Prozent. 2,5 Milliarden Mal wird an Verkaufsstellen in der Schweiz pro Jahr mit Bargeld bezahlt und 183 Millionen Mal mit einer Debit/Kreditkarte. Cash ist auch in Deutschland und Österreich die beliebteste Zahlungsform. Im Deutschland zahlten Privatpersonen im Jahr 2014 laut einer Erhebung der Bundesbank vom März 53 Prozent der Umsätze mit Münzen und Banknoten. Regelmässige Zahlungen wie Mieten sind davon ausgenommen. Bar werden vor allem kleine Beträge bis 50 Euro beglichen.

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