Black FridayJeder 2. Kunde will über 300 Franken ausgeben
Wegen des Black Friday buhlen Händler diese Woche mit hohen Rabatten um Käufer. Eine Umfrage zeigt: 43 Prozent der Kunden wollen mehr als 300 Franken aufwenden.
In den USA stürmen die Kunden am Freitag nach Thanksgiving, dem sogenannten Black Friday, die Warenhäuser. Der Tag markiert den Beginn der Weihnachtsverkaufssaison. Auch in der Schweiz hoffen die Händler darauf, dass der importierte Brauch die Umsätze ankurbelt.
Laut einer Prognose von Swiss.blackfriday, die 20 Minuten vorliegt, rechnet die Branche am Freitag mit einem Online-Umsatz von 80 Millionen Franken. Das entspricht dem Fünffachen eines normalen Verkaufstags.
Internetsuche nach Black Friday explodiert
Eine Umfrage zeigt weiter, dass die Bemühungen der Händler, den Black Friday auch in der Schweiz zu bewerben, Früchte tragen. So sind die Suchanfragen im Netz zum Thema im Vergleich zum letzten Jahr um 365 Prozent gestiegen. Bis zum Freitag dürften sie die Millionenmarke knacken. Am meisten Interesse am Black Friday zeigen die 25- bis 34-Jährigen.
Laut Swiss.blackfriday sind die Kunden bereit, schon in der Vorweihnachtszeit erhebliche Beträge auszugeben. Von 450 Befragten sagten 43 Prozent, dass sie während der Black-Friday-Werbekampagne über 300 Franken aufwenden wollen. Die meistgenannten Produktkategorien waren High Tech und Elektronik, Mode und Schuhe sowie Beauty-Produkte. Die beliebtesten Shops sind Media-Markt, Manor, Digitec und Zalando. Nur 3,6 Prozent der Befragten gaben an, während der Black-Friday-Kampagne gar nichts zu kaufen.
Männer wollen Elektronik, Frauen Kleider
Die Befragung legt auch Unterschiede zwischen den Geschlechtern offen: Männer interessieren sich hauptsächlich für Computer, Smartphones sowie Audio- und Videogeräte, während Frauen Kleider, Schuhe und Kosmetika bevorzugen.