Lufthansa plant eine neue Billigairline

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LangsteckenflugLufthansa plant eine neue Billigairline

Statt Eurowings soll in Zukunft eine neue Billigairline der Lufthansa in die USA und die Karibik fliegen. Als Vorbild dient das Langstreckenkonzept der Edelweiss.

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Die Lufthansa möchte eine neue Billigairline für Langstreckenflüge aufbauen.
Als Vorbild für die neue Billigairline dient der Lufthansa die Schweizer Fluggesellschaft Edelweiss.
Im Gegensatz zu Eurowings soll der neue Name höhere Ansprüche erfüllen, wie es die Edelweiss bereits tut. Schliesslich gelten Fernflüge als die Königsklasse des Fliegens.
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Die Lufthansa möchte eine neue Billigairline für Langstreckenflüge aufbauen.

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Günstig nach Mexiko oder Kuba fliegen, dass bietet in der Schweiz die Edelweiss an. Jetzt könnte das Konzept Konkurrenz erhalten: Die Lufthansa möchte eine neue Billigairline für Langstreckenflüge aufbauen, wie die Wirtschaftswoche schreibt. Diese soll die bisherige Billigtochter Eurowings ablösen.

Als Vorbild für die neue Billigairline dient der Lufthansa die Schweizer Fluggesellschaft Edelweiss. Im Gegensatz zu Eurowings soll der neue Name höhere Ansprüche erfüllen. Schliesslich gelten Fernflüge als die Königsklasse des Fliegens, wie die Wirtschaftwoche weiter schreibt.

20 Millionen Euro Verlust pro Jahr

Seit 2014 hätte die Eurowings günstige Flüge in die USA und die Karibik anbieten sollen. Allerdings funktionierte das Geschäft nicht wirklich: Nach Schätzung von Branchenkennern verdiente die Eurowings nie Geld mit den Flügen nach Übersee.

Stattdessen verlor die Billigtochter der Lufthansa pro Flugzeug und Jahr stellenweise bis zu zwei Millionen Euro. Das entspricht laut Wirtschaftswoche einem Minus von bis zu 20 Millionen pro Jahr. Deshalb übergibt Eurowings die Langstreckenflüge seit Oktober schrittweise der Lufthansa.

Doch die Lufthansa gibt nicht auf und baut nun einen neuen Namen auf. Ab 2020 soll die neue Billigairline für Fernflüge eingeführt werden. Wie sie heissen soll, ist aber noch unklar: «Eine Entscheidung, welcher Name es wird, ist noch nicht gefallen», sagte ein Lufthansa-Sprecher zur Wirtschaftswoche. Fest stehe nur, dass die neue Fluggesellschaft keinen exotischen Kunstnamen erhalten solle.

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