Behörden vertagen Entscheid über Fasnacht

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CoronavirusBehörden vertagen Entscheid über Fasnacht

Eigentlich hätten die Basler Behörden am Donnerstagnachmittag mitteilen wollen, ob die Fasnacht stattfinden kann. Aufgrund der veränderten Lage wird der Entscheid nun verschoben.

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Die Basler Behörden wollen am Freitagmittag entscheiden, ob die Fasnacht stattfinden kann. Eigentlich war dieser Entscheid für Donnerstag anberaumt. Die «gesamtschweizerisch veränderte Ausgangslage» habe zur Verschiebung geführt.
«Für eine Absage der Fasnacht bräuchte es in Basel mehrere Ansteckungen mit dem Corona-Virus, bei denen nicht klar ist, wo und wie sich die Person angesteckt hat», sagt Gesundheitsdirektor Lukas Engelberger. Das Gesundheitsdepartement rechnet damit, dass die Fasnacht stattfinden kann.
Gesunde, die sich nicht anstecken lassen wollen, und diejenigen, die sich krank fühlen, sollten besser zu Hause bleiben.
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Die Basler Behörden wollen am Freitagmittag entscheiden, ob die Fasnacht stattfinden kann. Eigentlich war dieser Entscheid für Donnerstag anberaumt. Die «gesamtschweizerisch veränderte Ausgangslage» habe zur Verschiebung geführt.

(Bild: Keystone/Georgios Kefalas)

Die «gesamtschweizerisch veränderte Ausgangslage» habe dazu geführt, dass der Entscheid über die Durchführung der Basler Fasnacht verschoben werde. Das teilte das Basler Gesundheitsdepartement am Donnerstagvormittag mit. Eigentlich wollten die Behörden am Donnerstagnachmittag ihren Entscheid mitteilen, ob die Basler Fasnacht in gewohntem Rahmen stattfinden wird oder nicht. Nun soll dieser Entscheid am Freitagmittag kommuniziert werden.

Am Donnerstag wurden aber neue bestätigte Fälle von Corona-Erkrankten in der Schweiz bekannt. Neben einem Mann im Kanton Genf wurden auch zwei Fälle in Graubünden bestätigt. In Basel gibt es derzeit noch mehrere Verdachtsfälle. Das Testverfahren zum Nachweis des Coronoavirus SARS-CoV-2 braucht aktuell aber zwei Tage.

Am Mittwoch sandte das Basler Gesundheitsdepartement noch zuversichtliche Signale. «Wir rechnen aber aktuell nicht mit einer Absage», sagte Mediensprecherin Anne Tschudin. Dass es bestätigte Fälle geben werde, das könne nicht ausgeschlossen werden. «Wenn die Infektionskette klar ist, kann die Situation eingegrenzt werden», fügt sie an.

Risikofaktor unklare Infektionskette

Anders sei der Fall aber, wenn bei mehreren Erkrankungen in der Region nicht klar sei, wo und wie sich die Person angesteckt habe. Dann komme eine Absage in Frage. Diese müsste vom Gesamtregierungsrat beschlossen werden, falls nicht das Bundesamt für Gesundheit ohnehin alle Grossveranstaltungen in der Schweiz absagen würde.

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