
Natron wird normalerweise zum Kochen und Backen verwendet. Wir zeigen dir, wofür du es sonst noch einsetzen kannst.
imago images/CSP_GeografikaKüche bis GerücheMit diesem Wunderpulver sparst du mehrere teure Putzmitttel
Natron, auch Backsoda genannt, lässt Teige besser aufgehen. Du kannst es aber auch für diverse Putzarbeiten in deiner Wohnung benutzen.
Natron ist im englischen Sprachgebrauch auch als Baking Soda bekannt und wird hauptsächlich zum Backen verwendet: Es ist ein Natriumsalz und wirkt zusammen mit Säure als Backtriebmittel, sorgt also dafür, dass Teige aufgehen. Das ist aber längst nicht alles: Natron eignet sich auch ausgezeichnet zum Putzen und zum Entfernen von fiesen Gerüchen – so lässt sich aus Natron beispielsweise Deo herstellen. Wir zeigen dir fünf Dinge, die du mit Natron sonst noch so machen kannst.
Was ist der Unterschied zwischen Natron und Backpulver?
Abflüsse frei kriegen

Dank seiner fettlösenden Eigenschaften kann Natron deinen verstopften Abfluss wieder frei machen – zumindest, solange keine grösseren Probleme dahinterstecken.
IMAGO/PanthermediaNatron ist alkalisch und kann deswegen Fett- und Ölablagerungen lösen – auch bei deinen Badezimmer- oder Küchenabflüssen. Dafür gibst du zuerst einige Löffel Natron in deinen Abfluss und kippst danach eine Tasse Essig hinterher. Diese Kombination sorgt für eine chemische Reaktion, die den Reinigungsprozess unterstützt. Nach einigen Minuten kannst du dann heisses Wasser laufen lassen, um die gelösten Verunreinigungen wegzuspülen. Bei schweren Verstopfungen oder anderen Problemen mit Abflussrohren nützt auch Natron nichts.
Bleche und Backofen reinigen
Durch seine fettlösenden Eigenschaften eignet sich Natron auch zur Backofenreinigung. Dafür mischst du aus Natron und Wasser eine Paste und verteilst die gleichmässig auf Backblechen und im Ofen. Anschliessend kannst du die Paste mit ein bisschen Essig einsprühen und sie so aufschäumen lassen – anschliessend abwischen und voilà: eingebrannte Reste sollten jetzt weg sein.
Edelstahl-Lavabos zum Glänzen bringen

Die Säure in den Zitronen aktiviert das Natron. Deswegen eignet es sich zum Beispiel für Edelstahl-Lavabos.
IMAGO/Design PicsMit einer halben Zitrone und ein bisschen Backsoda kannst du dein Edelstahl-Brünneli putzen: Das Natron kannst du dabei direkt auf die Zitrone geben und anfangen, zu schrubben.
Wäsche extra weiss waschen
Du kannst weisse Wäsche besonders weiss halten (und andere Farben strahlend), in dem du Natron zu deiner Wäsche dazugibst: Es braucht nur etwa 50 Gramm pro Waschgang. Das sorgt nicht nur für strahlend weisse Wäsche, sondern kann auch besonders hartnäckige schlechte Gerüche aus Kleidung entfernen.

Natron hilft nicht nur bei der Wäsche, es kann auch an diversen anderen Orten eingesetzt werden. Zum Beispiel, um Gerüche zu neutralisieren.
IMAGO/YAY ImagesGerüche entfernen
Apropos Gerüche: Natron ist ein beliebtes Mittel, um gegen Gestank vorzugehen. Das funktioniert zum Beispiel bei gammligen Turnschuhen. Dort kannst du einfach ein bisschen Natron reinschütten, gleichmässig verteilen und dann über Nacht einziehen lassen. Auch wenn dein Abfalleimer gerade im Sommer schnell unangenehm zu riechen beginnt, kann Natron helfen: Dafür kannst du einfach immer mal wieder eine kleine Packung über deinen Abfall geben. Das sollte den Geruch in Schach halten, bis es Zeit ist, den Abfall zu leeren.
Benutzt du Natron?