Australien13 Soldaten bei Unfall während Sturm Alfred verletzt
Zwei Lastwagen mit Soldaten überschlugen sich im australischen Bundesstaat New South Wales auf dem Weg zu einem Rettungseinsatz.
Darum gehts
Bei einem Hilfseinsatz der Armee in Australien wegen des Sturms Alfred sind 13 Soldaten verletzt worden.
Zwei Lastwagen haben sich überschlagen.
Tausende sind wegen Alfred evakuiert worden.
In Australien sind bei einem Hilfseinsatz der Armee wegen des Sturms Alfred 13 Soldaten teils schwer verletzt worden, als sich am Samstag zwei Lastwagen überschlugen. Einer der Lastwagen sei nahe der Stadt Lismore von der Strasse abgekommen und habe sich mehrmals überschlagen, teilte die Polizei des Bundesstaates New South Wales am Sonntag mit. Ein zweites Fahrzeug sei dann während eines Ausweichmanövers umgekippt. Die Soldaten sollten von Sturmschäden Betroffenen in der durch Überschwemmungen gefährdeten Region helfen.
Alle 32 Insassen der beiden Lastwagen seien von speziellen Rettungseinheiten aus den Fahrzeugen befreit und medizinisch untersucht worden, teilten die Polizei und die Bundesregierung mit. 13 von ihnen mussten demnach im Spital behandelt werden. Nach Angaben der Polizei waren die Verletzungen «offenbar nicht lebensbedrohlich». Weiter hiess es, die Lastwagen seien «nicht miteinander kollidiert».
Tausende wegen Sturm Alfred evakuiert
Australiens Regierungschef Anthony Albanese bezeichnete die verletzten Soldaten als «Helden», die auf dem Weg waren, um «Australiern in Not» zu helfen. «Im Moment konzentrieren wir uns auf das Wohl der Betroffenen und ihrer Familien», erklärte er. Ursprünglich hatten die Rettungsdienste die Zahl von 36 Verletzten genannt.
Der zuvor als Zyklon eingestufte Sturm Alfred war am späten Samstagabend vor Brisbane im Bundesstaat Queensland auf Land getroffen. Der mittlerweile zu einer tropischen Depression herabgestufte Sturm sorgte für starke Windböen und andauernde heftige Regenfälle. Zahlreiche Gebäude und Stromleitungen wurden beschädigt. Tausende Menschen mussten evakuiert werden.
Entlang einer etwa 400 Kilometer langen Linie an der australischen Ostküste traten nach Angaben des staatlichen Wetterdienstes zahlreiche Flüsse über die Ufer. Trotz einer allmählichen Abschwächung des Sturms warnten die Meteorologen vor heftigen Regenfällen und weiteren Sturmschäden am Wochenende. (chk)
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