AbbauBei UPC sind bis zu 160 Stellen in Gefahr
Beim Telecom-Unternehmen UPC bangen Mitarbeiter um ihren Job. Bis zu 10 Prozent der Belegschaft könnten betroffen sein.
Bei UPC könnten bis zu 160 Mitarbeiter ihre Stelle verlieren. Das berichtet «Inside Paradeplatz». UPC Schweiz bestätigt gegenüber 20 Minuten, dass ein Stellenabbau geplant sei. «UPC kann Entlassungen nicht vermeiden», sagt Sprecherin Stephanie Niggli zu 20 Minuten.
Die definitive Zahl der Entlassungen könne man noch nicht nennen. UPC rechnet zurzeit damit, dass die Zahl der Stellen um circa 10 Prozent reduziert wird. UPC beschäftigt derzeit 1600 Mitarbeitende, somit sind bis zu 160 Stellen in Gefahr. Betroffen seien verschiedene Bereiche, über alle Funktionen und Ebenen hinweg.
Sozialplan
Bei der Gewerkschaft Syndicom heisst es auf Anfrage, man habe zum Glück bereits einen Sozialplan. «Darum konnten wir uns darauf konzentrieren, die Zahl der Entlassungen zu reduzieren», sagt Sprecher Giorgio Pardini, Sektorleiter ICT bei Syndicom, zu 20 Minuten.
Das Unternehmen werde versuchen, die Zahl der Entlassungen und Kündigungen so gering wie möglich zu halten, heisst es bei UPC. Man sei bestrebt, den Abbau durch natürliche Fluktuation und Massnahmen wie interne Wechsel oder Frühpensionierungen zu erreichen.
Der geplatzte Deal mit Sunrise sei nicht der Auslöser des geplanten Stellenabbaus, so UPC. «Diese Massnahmen waren bereits Teil des Wachstumsplans von UPC von Anfang an, um eine weitere Vereinfachung und Digitalisierung des Geschäfts zu erreichen», sagt Niggli.