Villorsonnens FRBetrunkener (29) holt Unfall-BMW gleich selber mit dem Traktor ab
Als ein Freiburger unter Alkoholeinfluss einen Autounfall baute, wollte er dies vertuschen. Die Polizei kam ihm dennoch auf die Schliche. Er wurde zu einer saftigen Busse verurteilt.
Darum gehts:
Ein betrunkener Autofahrer verlor die Kontrolle über seinen BMW und krachte gegen eine Böschung.
Weil er sich vor den Konsequenzen fürchtete, holte er kurzerhand einen Traktor bei seinem Arbeitsbetrieb, um das Auto wegzubringen.
Die Polizei erwischte ihn dennoch.
Nun wurde er per Strafbefehl verurteilt und muss insgesamt 12’208 Franken bezahlen.
Ein 29-jähriger Freiburger war kurz vor Weihnachten letzten Jahres abends mit seinem Auto unterwegs. Er sass sehr betrunken und nicht angeschnallt am Steuer und fuhr von Autigny in Richtung Villorsonnens. Auf der Route du Vernex verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam auf der linken Seite der Strasse von der Fahrbahn ab. Der Mann prallte gegen eine Böschung, schlitterte weiter und landete letztlich auf dem Dach.
Als der Fahrer nach seinem Unfall wieder das Bewusstsein erlangte und realisierte, was gerade geschehen war, stieg er aus seinem BMW aus. Er war beim Crash verletzt worden. Da ihm bewusst war, welche Folgen ihm drohten, wenn die Polizei ihn erwischen würde, verliess er den Unfallort und rannte zu seinem Arbeitsbetrieb.
Dort stieg er auf einen Traktor und holte damit sein verunfalltes Auto ab. Immer noch betrunken hob der Freiburger es vorne auf die Hebegabeln und brachte das Fahrzeug zurück zu seinem Arbeitsbetrieb, wo er es in einem Schuppen abstellte. Die Kantonspolizei Freiburg erwischte den 29-Jährigen aber dennoch.
Vertuschung kostet ihn 12’208 Franken
Nun wurde der betrunkene Autofahrer per Strafbefehl wegen Verstoss gegen die Verkehrsregeln, Trunkenheit am Steuer, versuchter Behinderung der Verkehrskontrolle, Verletzung der Pflichten im Falle eines Unfalls, Fahren eines defekten Fahrzeuges und Fluchtfahrens verurteilt.
Seine Geldstrafe beläuft sich auf 100 Tagessätze ohne Bewährung. Die Höhe des Tagessatzes wurde auf 110 Franken festgelegt. Zusätzlich fällt eine Busse von 500 Franken an. Auch die 708 Franken Verfahrenskosten muss er übernehmen. Insgesamt kostet ihn der Unfall, ohne den Autoschaden mitzurechnen, 12’208 Franken.
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