Booste deinen Hormonhaushalt

Hormone sind die Kuriere in unserem Körper. Als chemische Botenstoffe geben sie Informationen und Anweisungen an  Zellen und Organe weiter. Dabei sind sie wahre Künstler im Multitasking: Sie regeln dein Hungergefühl, fördern deinen Schlaf und regeln deinen Zyklus.
Unser Körper weiss grundsätzlich ganz genau, wie er ein gesundes Hormongleichgewicht herstellt. Genauso wie er dafür sorgt, dass unser Herz schlägt und unsere Verdauung oder Atmung funktioniert.
Aber auch Hormone unterliegen natürlichen Schwankungen im Tages-, Wochen- oder Monatsverlauf; bei Frauen ganz besonders aufgrund des Menstruationszyklus.
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Hormone sind die Kuriere in unserem Körper. Als chemische Botenstoffe geben sie Informationen und Anweisungen an Zellen und Organe weiter. Dabei sind sie wahre Künstler im Multitasking: Sie regeln dein Hungergefühl, fördern deinen Schlaf und regeln deinen Zyklus.

Markusblanke
Publiziert

5 natürliche TricksBooste deinen Hormonhaushalt

Sie geben uns Energie, bestimmen über unsere Stimmung, verhelfen zu gutem Schlaf und kontrollieren unser Hungergefühl: unsere Hormone.

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Stimmungsschwankungen, Heisshunger, unreine Haut und Gewichtszunahme sind nur einige der Symptome, die auf einen gestörten Hormonhaushalt hinweisen könnten. Was hilft?

1. Iss für deine Hormone

Alles, was du isst, hat Einfluss auf deine Hormone. Oder anders formuliert: Eine ausgewogene Ernährung hilft, deine Hormone zu kontrollieren.Um Hormone herstellen zu können, benötigt der Körper ganz bestimmte Makro- und Mikronährstoffe. Diese musst du ihm über deine Ernährung zur Verfügung stellen: Proteine (Fisch, weisses Fleisch, Eier, Nüsse, Hülsenfrüchte, Bio-Milchprodukte Quinoa), gute Fette (Oliven- und Leinöl, Avocado, Nüsse, Samen), viel frisches Gemüse und Früchte sind gute Hormonbooster, während Zucker, Fertigprodukte und Alkohol deinen Hormonhaushalt eher stören können.

2. Bewege dich genug

Bewegung hilft ebenfalls, deinen Cortisol-Spiegel und somit das Stress-Level im Körper zu reduzieren, sie pusht deinen Stoffwechsel, verbrennt Fett, baut Muskeln auf, unterstützt die Verdauung, mindert Heisshunger, lässt dich besser schlafen und wirkt sich positiv auf deine Stimmung aus. Du musst dafür nicht täglich ins Gym gehen, schon kurze Spaziergänge oder Yoga helfen deinen Hormonen auf die Sprünge.

3. Reduziere Chemikalien auf deinem Körper

Mehr als je zuvor sind wir einer Unmenge schädlicher Chemikalien bzw. Giftstoffe ausgesetzt. Endokrine Disruptoren nennt man Giftstoffe, die unsere Hormonfunktion stören und sogar Krebs verursachen können. Wie du sie erkennst? Sehr einfach: Alles, was stark parfümiert riecht und nicht in der Natur wächst (wie Parfüme oder starke Weichspüler), ist tendenziell chemisch und fordert deine Leber heraus. Versuche einmal, gewisse chemische Produkte durch natürlichere zu ersetzen.

4. Reduziere Stress

Geschlechtshormone wie Östrogen, Progesteron und Testosteron werden unzureichend produziert zugunsten unseres Stresshormons Cortisol. Langzeitstress laugt auf Dauer die Nebennieren und schliesslich die Schilddrüse aus. Daraus resultieren Gewichtszunahme, Erschöpfung, Ängste, Schlafstörungen, Blähungen oder Verstopfung. Versuche deshalb, dein Stressniveau zu senken. Frage dich: Was belastet dich? Was macht dir Angst? Probiere, diese Faktoren so gut es geht zu eliminieren, und gönne dir Auszeiten und Entspannungstechniken (Meditation, Atemübungen, Spaziergänge an der frischen Luft). Auch Kaffee, Cola und Energy-Drinks bedeuten für den Körper viel Stress, wodurch er vermehrt Cortisol ausschüttet. Versuche es einmal mit grünem Tee oder Matcha, der milder wirkt.

5. Schlaf, Schlaf, Schlaf

Der Körper kann seine Hormonbalance nicht gewährleisten, wenn wir nicht ausreichend und tief genug schlafen. Die optimale Schlafdauer kann von Mensch zu Mensch variieren. In der Regel gilt aber, dass es mindestens 7 Stunden sein sollten. Für eine optimale Regeneration solltest du zudem nicht später als um 23 Uhr einschlafen. Wieso? Während wir schlafen, vollbringt unser Körper Höchstleistungen: Er entgiftet Toxine und Hormone, repariert Gewebe und Zellen, produziert Hormone und verarbeitet Erlebtes im Hirn. Bereits eine Nacht mit wenig Schlaf hat Einfluss auf deine Sättigungs- und Hungerhormone. Die Hormone Cortisol und Insulin sind am Folgetag erhöht. Das macht dich hungriger und dünnhäutiger als sonst. Oder du brauchst mehr Kaffee, Süssigkeiten und Kohlenhydrate als gewöhnlich. Diese Lebensmittel wiederum stören die Hormonbalance. Und so beginnt ein Teufelskreis – insbesondere, wenn du mehrere Nächte hintereinander zu wenig schläfst.

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