Mobile Gaming«Brawl Stars» – diesen Namen müsst ihr euch merken
Kleine Teams, viel Abwechslung und eine Menge Action. Das ist «Brawl Stars». Der E-Sport-Titel, den über 87 Millionen Menschen auf ihrem Smartphone installiert haben, ist auch in der Schweiz ein Riesenhit.
Viel Action am Postfinance Gaming Cup. 20 Minuten war für euch vor Ort.
Darum gehts
- «Brawl Stars» ist eines der beliebtesten mobilen E-Sport-Games.
- Letztes Wochenende trafen sich die besten Schweizer Brawler am Postfinance Gaming Cup in Bern.
- Schon 87 Millionen Spieler haben sich «Brawl Stars» installiert.
- Experten glauben an den Erfolg des Multiplayer-Online-Battle-Arena-Games.
- Wir waren beim Postfinance Gaming Cup in Bern vor Ort und haben die Action für euch im Video.
- Um wirklich vorne dabei zu sein, musst du Geld und Zeit investieren.
Games gibt es für das Smartphone wie Sand am Meer, und auch der E-Sport floriert auf den kleinen Geräten. Mit «Clash Royal» haben wir schon länger einen Titel, der auch in der Swisscom Hero League gespielt wird. Ein Titel, der sich ein wenig wie Schach anfühlt und sich am ehesten im Tower-Defense-Genre ansiedeln lässt. Wer mehr Action braucht und auf schnellere Kämpfe aus ist, für den ist «Brawl Stars» das richtige Game.
Beim Multiplayer-Online-Battle-Arena-Game musst du in Dreierteams Aufgaben lösen. Sei es, mehr Diamanten als das gegnerische Team einzusammeln oder ganz einfach einen Fussball ins Tor zu schiessen. Was einfach klingt, wird kompliziert. Denn jedes Team hat verschiedene Brawler, diese haben einen normalen Angriff, eine Spezialfähigkeit und noch weitere Talente, wenn man diese hochlevelt.
Kurze Kämpfe
Jean-Paul «ChiefAvalon» Hofstetter begleitet seit Jahren die Mobile-Gaming-Szene, ist mit fast 200’000 Tiktok-Followern auch ein Influencer und kommentiert «Clash Royal» und «Brawl Stars». Für ihn gibt es einen klaren Vorteil bei diesem Game: «Mobile-E-Sport-Games wie ‹Brawl Stars› kannst du überall spielen, und die Matches gehen nur fünf Minuten. Im Vergleich: Ein «Counter-Strike»- oder ein «League of Legends»-Match kann gerne 40 Minuten gehen. Dazu kommt, dass du für diese Games zu Hause am PC sein musst, das ist unbequemer.»
87 Millionen User haben sich «Brawl Stars» bereits kostenlos installiert. Für «ChiefAvalon» ist klar: «Gerade bei Kindern und Jugendlichen sind solche Games beliebt, man kann diese in der Pause spielen, total unkompliziert.»
Auch in der Schweiz wird die Szene grösser. Dies, obwohl genau diese Mobile-Gamer von den eingefleischten PC-Spielern noch vor ein paar Jahren belächelt wurden, wie einst die Konsolenspieler, als man mit der ersten Xbox «Halo online» spielen konnte. Heute lacht niemand mehr, E-Sport ist auf der Konsole etabliert, und es gibt Millionen Franken an Preisgeld in verschiedenen Spielen.

Jean-Paul «ChiefAvalon» Hofstetter (rechts im Bild) ist «Brawl Stars»-Experte und hat fast 200’000 Tiktok-Follower.
Bei kostenlosen Spielen wie «Brawl Stars» kann man aber leider nicht direkt mit seiner E-Sport- Karriere starten. Man braucht mehrere Brawler auf Level 10, um alle Funktionen der Helden freizuschalten. Dafür braucht man Ressourcen, die es in Loot-Boxen gibt. Wie bekommt man diese Loot-Boxen? Natürlich mit Geld oder ganz viel Spielzeit. Für Profispieler Andreas «Salvation» von Bergen ist klar: «Ein Brawl-Pass lohnt sich. Mit diesem bekommst du immer wieder Loot-Boxen und kannst mit viel weniger Geld deine Brawler leveln.»
So ein Brawl-Pass kostet etwa 10 Franken.
Vor allem in einem Punkt macht «Brawl Stars» alles richtig: bei der Präsentation. So ist es ganz einfach, einem Freund oder auch Profis bei einem Match zuzuschauen. Auch sind «Brawl Stars»-Turniere wie der Postfinance Gaming Cup am Hero-Fest in Bern unglaublich abwechslungsreich, da jeder Modus gespielt wird und es unglaubliches Fachwissen braucht, um bei «Brawl Stars» den Überblick zu behalten. Das Finale im Gaming Cup an sich ist Werbung für das Spiel. Denn die Matches gingen immer unglaublich knapp an das jeweilige Team, und so spielten die Jungs fast zwei Stunden «Brawl Stars» auf schier unendlich vielen Maps. Das ist E-Sport, der begeistern kann. Am Schluss gewann eSport Rhein-Neckar hauchdünn mit 3 zu 2 gegen E-LVETS im Best-of-five-Modus.

«Brawl Stars»-Action am Postfinance Gaming Cup am Hero-Fest in Bern.
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