Cupfinal FrauenGrosse Emotionen: FCB-Spielerinnen weinen nach Cupfinal-Pleite
Im Cupfinal gegen den FCZ verpasst der FCB einen historischen Titel. Die Enttäuschung bei den Spielerinnen ist riesig. Zürich freut sich auf eine lange Party-Nacht.
Die Trauer war am Ende gross
SRFDarum gehts
Der FC Basel verliert den Cupfinal gegen die FCZ Frauen mit 0:1.
Grosse Enttäuschung bei den Baslerinnen, viele Spielerinnen weinen nach der Niederlage.
FCZ Frauen feiern ihren 16. Cup-Titel, ein historischer Erfolg.
FCB-Trainerin Kim Kulig kämpft mit ihrer Negativserie gegen den FCZ.
«Was für ein Riesen-Sch***s», schrie FCB-Captain Coumba Sow am Ende – hörbar über die TV-Kameras. Sie war nicht die einzige Spielerin, die nach dem verlorenen Cupfinal gegen gegen die FCZ-Frauen (0:1) fassungslos war. Die Baslerinnen waren das klar bessere Team, gingen aber dennoch als Verliererinnen vom Platz.
Wut, Enttäuschung und vor allem ganz grosse Trauer waren die beherrschenden Emotionen auf Seiten von Rotblau. Zahlreiche Spielerinnen weinten und bedeckten ihr Gesicht mit den Händen. Eine Spielerin, die fast gar nicht zu trösten war: FCB-Ass Qendresa Krasniqi.

Qendresa Krasniqi hatte die Chance auf das frühe 1:0 für den FC Basel.
freshfocusIvana Rudelic: «Hätte, hätte – Fahrradkette»
Die albanische Nationalspielerin hatte bereits in der ersten Minute die Mega-Chance, die Baslerinnen in Führung zu schiessen. Doch sie traf den Ball nicht richtig. Schliesslich kullerte die Kugel neben das Tor. Hätte sie hier getroffen, wäre der Cupfinal wohl anders ausgegangen. Doch weil sie nicht traf, gab es am Ende eben Tränen und der FC Basel muss auf den ersten Titel seit elf Jahren warten.
Hier ist der entscheidende Treffer im Cupfinal zu sehen.
SRFIvana Rudelic sagte gegenüber 20 Minuten: «Ich fand wirklich, wir waren das bessere Team. Am Ende gewinnt aber eben das Team, das das Tor macht.» Angesprochen auf die traurige Krasniqi sagte sie: «Wir haben ihr deutlich gemacht: Es lag nicht an ihr. Ich hätte ein Tor schiessen können, Milena auch. Und wir hätten das Gegentor verhindern können. Hätte, hätte – Fahrradkette. Wir sind ein Team – wir gewinnen gemeinsam, und wir verlieren gemeinsam.»
Mit der Cup-Pleite geht auch die Horror-Serie von FCB-Trainerin Kim Kulig weiter. Seit sie das Zepter beim FC Basel übernommen hat, scheitert sie immer und immer wieder an den Zürcherinnen. Einen Sieg schaffte sie bisher noch nie – und das auch, wenn ihr Team eigentlich viel besser war, so wie an diesem Samstag im Cupfinal.

Die Zürcherinnen feiern den 16. Cuptitel in der Club-Geschichte.
freshfocusDazu meinte Kulig: «Ein FCZ-Trauma? Ich hoffe nicht, dass wir das haben.» Sie sei sich auch sicher, dass keine höheren Kräfte im Spiel seien. Ihrem Team habe einfach die Ruhe gefehlt im Abschluss. «Wir hatten viele Chancen, die wir leider nicht genutzt haben.» Dann blies die emotionale FCB-Trainerin zum Angriff. «Wir wollen jetzt nicht Trübsal blasen, auch wenn mir die Niederlage natürlich weh tut. Jetzt braucht es Zeit. Wir sind alle sehr emotional.»
Jetzt startet lange FCZ-Partynacht
Grosse Freude derweil bei den FCZ Frauen. Für die Zürcherinnen ist es der 16. Cupsieg in der Geschichte. Das ist historisch, holte doch noch kein Schweizer Frauen-Team so viele Cuptitel. Die Spielerinnen feierten nach Schlusspfiff ausgelassen auf dem Platz - zusammen mit dem FCZ-Besitzer-Ehepaar Heliane und Ancillo Canepa.
Chiara Bücher war in der Mixed Zone überglücklich: «Es fühlt sich mega an!» Dann lobte sie die Südkurve überschwänglich, die das Team während 90 Minuten nach vorne peitschte: «So eine Unterstützung fühlt sich unglaublich an und ja, jetzt wird der Abend lang.» FCZ-Spielerin Kim Dubs sagte angesprochen von 20 Minuten auf die Partynacht: «Die wird ‹insane›. Ich darf da gar nicht drüber reden. Ich hoffe, ich darf ein wenig das Kommando übernehmen.»
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