Importe betroffen - Darum zahlst du im Moment mehr für Früchte

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Importe betroffenDarum zahlst du im Moment mehr für Früchte

Ausgerechnet zum Sommerbeginn steigen die Früchtepreise. Verantwortlich sind der frostige Frühlingsstart sowie die Unwetter der letzten Wochen. Im Herbst droht das Gemüse zu folgen.

Mehrere Früchtesorten sind in den vergangenen Wochen teurer geworden.
Grund sind unter anderem die Unwetter der vergangenen Wochen.
Aber auch der Frost Anfang April setzte verschiedenen Kulturen in ganz Mittel- und Westeuropa zu.
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Mehrere Früchtesorten sind in den vergangenen Wochen teurer geworden.

20min/Michael Scherrer

Darum gehts

  • Die Preise verschiedener Früchtesorten sind bis zu 17 Prozent angestiegen.

  • Importe aus dem nahen Ausland sind wegen des Wetters der vergangenen Wochen und Monate teurer geworden.

  • Schweizer Früchte sind momentan nicht von den Preissteigerungen betroffen. Allerdings könnte es die hiesige Gemüseernte treffen.

Einige Früchte wie Himbeeren oder Brombeeren konnten die Landwirte in den vergangenen Wochen erfolgreich gegen Hagel und Wind schützen. Für das sogenannte «Steinobst» und viele Beeren waren der relativ kühle Frühling in Mittel- und Westeuropa sowie die Unwetter der vergangenen Wochen aber zu viel. Nun steigen die Preise für diese Produkte, wie die Tamedia-Zeitungen berichten.

Salat und Kohl könnten schon in den kommenden Wochen teurer werden

Anfang April herrschte in weiten Teilen der Schweiz noch starker Frost. Im Wallis wurden dabei etwa die Aprikosenkulturen beschädigt. Ähnliches spielte sich auch in unseren Nachbarländern ab. Betroffen waren neben den Aprikosen unter anderem Pfirsiche und Nektarinen. Wie der Schweizer Obstverband bestätigt, sind die Preise für die Importe dieser Produkte bereits ab Mai um bis zu 17 Prozent gestiegen. Einzig bei den Kirschen habe es keine signifikanten Veränderungen im Vergleich zum Vorjahr gegeben.

Im Herbst könnten auch die Kartoffelpreise steigen, nachdem die Frühlingsernte noch erfolgreich eingezogen werden konnte. Obwohl das Gemüse unter der Erde heranwächst, könnten die nächsten Ernten aber ebenfalls vom schlechten Wetter betroffen sein. Denn starker Hagel kann auch die heranwachsenden Kartoffeln unter dem Boden beeinträchtigen, indem er das notwendige Kraut darüber beschädigt. Zu Schaden könnte auch anderes Gemüse kommen, etwa Kohl und Salat. In diesem Fall könnten die Preise schon in den kommenden Wochen ansteigen, erklärt der Gemüseverband.

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