«Diese Fotos kann es so nie mehr geben»

Publiziert

Plattform schon wieder abgebaut«Diese Fotos kann es so nie mehr geben»

Ein Mitarbeiter der Baustelle des Roche Bau 2 in Basel schoss Bilder von einem temporären Anbau im 48. Stock. Beim Anblick von 200 Metern in die Tiefe stockt der Atem.

Nur zwei Tage und eigens für den Materialtransport in den 48. Stock war am Roche Bau 2 in Basel eine Plattform montiert. Ein Mitarbeiter nutzte die Gelegenheit und fotografierte in die Tiefe.
Der Roche Bau 2 gilt als kleiner Bruder des Bau 1, überragt diesen aber um knapp 30 Meter.
Die Bilder, die der News-Scout vom überhängenden Balkon im 48. Stock des Bau 2 geschossen hat, habe er wegen der einmaligen Aussicht gemacht, wie er auf Anfrage von 20 Minuten sagt. «Diese Fotos kann es so nie mehr geben, denn die Plattform ist ja bereits wieder abgebaut.»
1 / 8

Nur zwei Tage und eigens für den Materialtransport in den 48. Stock war am Roche Bau 2 in Basel eine Plattform montiert. Ein Mitarbeiter nutzte die Gelegenheit und fotografierte in die Tiefe.

Bild: News-Scout

Darum gehts

  • Der Roche Bau 2 hat im Dezember 2020 seine volle Höhe von 205 Metern erreicht.

  • Kürzlich war für den Materialtransport im 48. Stock eine Plattform angebaut.

  • Ein News-Scout fotografierte von dort in die Tiefe und teilt die Bilder mit der 20 Minuten-Community.

Für lediglich zwei Tage war kürzlich an den obersten Stockwerken des im Bau befindlichen Roche Bau 2 eine Plattform angebracht. Ein 20 Minuten-News Scout nutzte die Gelegenheit und hat von dem temporären Balkon aus atemberaubende Fotos entlang des kleineren Bau 1 in die Tiefe geschossen.

Der Roche Bau 2 gilt als kleiner Bruder des Bau 1, überragt diesen aber um knapp 30 Meter. Im Dezember hat er seine volle Höhe von 205 Metern erreicht und ist somit das grösste Hochhaus in der Schweiz. Mitte 2022 soll der Turm fertiggestellt sein.

Die Bilder, die der News-Scout vom überhängenden Balkon im 48. Stock des Bau 2 geschossen hat, habe er wegen der einmaligen Aussicht gemacht, wie er auf Anfrage von 20 Minuten sagt. «Diese Fotos kann es so nie mehr geben, denn die Plattform ist ja bereits wieder abgebaut.»

Weiter oben nur noch Infrastruktur

Laut dem auf der Baustelle tätigen Mann wurde die Terrasse eigens für den Materialtransport angebaut und befand sich 200 Meter über dem Boden. Dort, wo bald die höchstgelegenen Büros der Schweiz hinkommen. «Weiter oben kommt nur noch Infrastruktur hin», führt er aus.

Daran, dass sich sein Arbeitsplatz neben einem schwindelerregenden Abgrund liegt, musste sich der News-Scout erst gewöhnen, wie er sagt: «Vor allem die Fahrt im Fassadenlift, da hatte ich am Anfang schon ein komisches Gefühl.» Mittlerweile habe er sich daran gewöhnt und geniesst hin und wieder die Aussicht über die Region. Und er hält sie fotografisch fest.

Dass er einer der Wenigen ist, der in den Genuss dieser Aussicht kommt, wisse er. Der Bau 2 wird nicht öffentlich zugängig sein. Das bestätigt Roche auf Anfrage: «Das Areal ist ein Industrie-Forschungsareal mit beschränktem Eingang und hohen Sicherheitsvorschriften». Das gelte auch für den Bau 2. Ausserhalb der Pandemie-Zeiten biete Roche für den Bau 1 Führungen an.

Derweil erscheinen immer wieder spektakuläre Bilder der Roche-Bauten. Im Herbst kletterte der Kran-Fotograf Jörg Haefeli für einen Werbeauftrag auf den 230 Meter hohen Kran auf dem Areal und filmte die Basler Zwillingstürme. Oder der Fotograf Alex Marakhovsky, der mit einer Drohne filmte, wie sich der damals noch fast einsame Roche Bau 1 sanft von Nebelschwaden streicheln liess.

Deine Meinung zählt

49 Kommentare
Kommentarfunktion geschlossen