Gourmet-Wanderer Matthias Meyer durchsucht die Schweizer Berge nach den besten Restaurants

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Gourmet-WandererEr durchsucht die Schweizer Berge nach den besten Restaurants

Im «Fernweh»-Podcast berichtet Matthias Meyer von seinen Erlebnissen als Gourmet-Wanderer. Das sind seine top vier Erkenntnisse für Einsteigerinnen und Einsteiger.

Matthias Meyer entdeckte im Lockdown die Schweiz neu. Und nein, damit war er nicht allein.
Dem Innerschweizer wurde auf seinen Ausflügen aber bald etwas bewusst. 
Die Belohnung am Ende der Anstrengung ist immer etwas ganz Besonderes. 
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Matthias Meyer entdeckte im Lockdown die Schweiz neu. Und nein, damit war er nicht allein.

Hike&Dine

Darum gehts

Sich Grenzen einzugestehen, ist essenziell

«Eigentlich wollte ich immer einmal die ganze Schweiz ablaufen», erzählt Matthias im «Fernweh»-Podcast. Im Jahr 2020, als aufgrund der Pandemie alle zu Hause bleiben mussten und nicht ins Ausland reisen konnten, sei er auf die Via Alpina gestossen: eine 390 Kilometer lange Route von Vaduz bis Montreux.

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«Meine Freundin Solène und ich hatten beide nicht die Kondition, deswegen haben wir mit der Hälfte angefangen, dem Teil von Meiringen bis Montreux», erzählt Matthias. Wichtig: «Wir unterteilten selbst die vorgeschlagenen Etappen weiter.» Die Tagestour von Grindelwald nach Lauterbrunnen erstreckte sich so etwa auf vier Tage.

Solène auf dem Weg zu Rochers de Naye.

Solène auf dem Weg zu Rochers de Naye.

Hike&Dine

Was Genuss ist, definierst du selber

«Für die einen geht es darum, sechs Stunden lang zu wandern. Andere wollen an einem Ort etwas Leckeres essen und vorher vielleicht noch eine Stunde laufen», meint Matthias. Hike & Dine folge der Philosophie: «Genuss ist nichts Schnelles. Ich hätte sehr viel verpasst, wenn wir uns nicht diese Zeit genommen hätten.»

Eine Genusswanderung muss bei Matthias nicht immer über die höchsten Gipfel führen – manchmal führt sie einfach ein Stück weit darum herum.

Eine Genusswanderung muss bei Matthias nicht immer über die höchsten Gipfel führen – manchmal führt sie einfach ein Stück weit darum herum.

Hike&Dine

Essen schmeckt nach mehr Anstrengung noch besser

Vor einer längeren Etappe mit Sechs-Uhr-Start in Kandersteg hatten Matthias und Solène grossen Respekt. «Bis acht Uhr war es ein 700-Meter-Aufstieg und es hat ein bisschen geregnet», erinnert er sich. «Wir waren danach richtig kaputt.»

Der Weg führte sie zu einem kleinen Berggasthof. «Die Bäuerin fragte uns, ob wir etwas essen wollten – es gab frische Rösti und das waren mit Abstand die besten Rösti, die ich je gegessen habe.» 

Die besten Rösti ever.

Die besten Rösti ever. 

Hike&Dine

Die Vielfalt in der Schweiz ist enorm gross

«In der Schweiz gibt es so viele Täler und kleine Orte, von denen ich gar nichts wusste», meint Matthias weiter. Eine Route nach Lenk habe ihn dazu veranlasst, einen Monat lang sein Homeoffice dorthin zu verlegen.

Hierhin kehrte Matthias nach einer Wanderung für vier Wochen zurück.

Hierhin kehrte Matthias nach einer Wanderung für vier Wochen zurück.

Hike&Dine

Auf dem Weg von Gstaad nach L’Etivaz taten sich für das Paar ebenfalls neue Welten auf: «Das ist so eine schöne, mysteriöse Gegend mit traumhaften Wanderwegen und sehr guten Beizen. Die wissen dort wirklich, wie man guten Käse macht! Wir gehen immer wieder hin», schwärmt Matthias.

Dort kam auch die Idee zu ihrer Website und ihrem Youtube-Kanal Hike&Dine auf. «Diese Vielfalt, die wir in der Schweiz erlebten, auch gastronomisch, wollten wir mit allen teilen, die es interessiert.»

Die komplette «Fernweh»-Folge mit Matthias Meyer gibts direkt hier. Für mehr Reise-Anekdoten und -Inspiration gehts hier lang

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