«Feindliche Übernahme» der Mühle Hunziken

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Gerichtsverfahren«Feindliche Übernahme» der Mühle Hunziken

Am Freitag endete der Streit um die Mühle Hunziken vor Gericht. Der ehemalige Besitzer Peter Burkhart ist über den neuen Pächter Philipp Fankhauser aber nicht erfreut.

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Der Rechtsstreit um die Mühle Hunziken wurde nun vor Gericht beendet.

Der Rechtsstreit um die Mühle Hunziken wurde nun vor Gericht beendet.

Mit gemischten Gefühlen hat der Gründer der Mühle Hunziken auf das Ende des jahrelangen Rechtsstreits mit den neuen Betreibern reagiert. «Nach 13 Stunden Gerichtsmarathon unter widerlichsten Umständen ist die feindliche Übernahme der Mühle Hunziken Konzert GmbH durch Philipp Fankhauser und seine Produktionsfirma vollbracht», schreibt der ehemalige Besitzer Peter Burkhart in einer Mitteilung an die Nachrichtenagentur sda.

Dass die Liegenschaft von zwei alternativen Pensionskassen gekauft werde, sei «ein Glücksfall». Doch «für den Club sind die Betreiber eine Zumutung».

Ewiger Knatsch vorbei

Mehr als drei Jahre lang haben sich Burkhart und Fankhauser mit ihren Getreuen um die Mühle Hunziken gestritten. Die Parteien zerrten sich gegenseitig vor Gericht. Am Freitagabend kurz vor 21 Uhr endete der Streit am Regionalgericht Bern-Mittelland, wo sich die beiden Parteien auf eine umfassende Einigung verständigten. Alle hängigen Rechtshändel sind damit vom Tisch, wie Fankhausers Anwalt Thomas Bähler auf Anfrage bestätigte.

Zwei alternative Pensionskassen übernehmen demnach die Liegenschaft für 3,1 Mio Franken. Die Konzert GmbH, die für die Veranstaltungen im Kulturlokal zuständig ist, befindet sich nun zu je 50 Prozent in Besitz von Philipp Fankhauser und von Thomas Burkhart, dem Sohn des Gründers, der mit seinem Vater zerstritten ist. Die beiden haben gemeinsam auch die Bar GmbH übernommen. Diese betreibt Bar und Gastwirtschaft in der Mühle Hunziken.

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