Singles’ DayHier kannst du am 11. November Schnäppchen jagen
Seit drei Jahren gibt es den Singles’ Day in der Schweiz. Doch erst rund ein Drittel der Bevölkerung kennt den Schnäppchentag aus China.
Darum gehts
Der Singles’ Day ist in der Schweiz noch relativ unbekannt.
Den Schnäppchentag kennen erst 31 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer.
Trotzdem planen viele Händler Aktionen auf den 11. November.
20 Minuten beantwortet die wichtigsten Fragen zur Rabattschlacht.
Der Singles’ Day läutet die Schnäppchen-Saison in der Schweiz ein. Das chinesische Pendant zum Black Friday findet am 11. November statt. Bei Konsumenten war der Singles’ Day bisher noch weitgehend unbekannt. Das hat sich inzwischen geändert, wie eine Studie des Prospektanbieters Profital zeigt.
Während 2020 erst 19 Prozent der Schweizerinnen den Rabatttag kannten, sind es dieses Jahr schon 31 Prozent. Dabei wollen drei Viertel der Befragten dieses Jahr auf Schnäppchenjagd bei Kleidern und Schuhen gehen.
61 Prozent wollen bei Lebensmitteln von Rabatten profitieren. Bei Elektrogeräten sind es 50 Prozent, gefolgt von Möbeln (36 Prozent) und Kosmetika (36 Prozent). Dabei will fast die Hälfte der Schweizerinnen und Schweizer online und stationär im Laden auf Schnäppchenjagd gehen.
In der Bildstrecke oben erfährst du, welche Händler am 11. November sicher Rabatte planen. Und falls du zu denjenigen gehörst, die noch nicht wissen, was der Singles’ Day ist, hier die wichtigsten Fragen und Antworten:
Woher kommt der Singles’ Day?
Der Singles’ Day startete im Jahr 1993 an der ostchinesischen Nanjing-Universität und schwappte bald auf andere Universitäten über. Sein Zweck war ursprünglich, den Single-Status der Studenten zu feiern. Es sollte eine Gegenbewegung in einer Gesellschaft sein, in der ansonsten viel Wert auf Beziehungen gelegt wird – quasi ein Anti-Valentinstag.
Was macht das Ganze zum Event?
Onlineshopping am Laptop oder Smartphone ist an sich kein grosses Ding. Die Chinesen verstehen es aber, den Singles’ Day gebührend zu feiern. Anfangs waren es die männlichen chinesischen Studenten: Sie machten am 11. November Party in Karaokebars und assen Youtiao, ein chinesisches Gebäck, das an Schweizer Schenkeli erinnert. Irgendwann zogen dann auch die Studentinnen nach. Heute ist der Singles’ Day ein Event für die Massen.
Warum findet der Schnäppchentag am 11. November statt?
Wird das Datum numerisch aufgeschrieben – also 11/11 – erinnert das an vier kahle Zweige. Für Chinesen ist das der Ausdruck des Ungebundenseins.
Und was hat das mit Shopping zu tun?
Dahinter steckt Jack Ma, der Gründer der Handelsplattform Alibaba. Zu seinem Unternehmen gehört etwa der Onlinehändler Aliexpress. Inspiriert vom Black Friday aus den USA, hat er den 11. November zum Super-Schnäppchen-Tag ernannt: Singles sollen sich an dem Tag selbst feiern und sich ein Geschenk kaufen. Der erste Singles’-Day-Ausverkauf fand 2009 statt.
40 Millionen Franken Umsatz
Am Singles’ Day 2020 haben Schweizer Händler einen Umsatz von 40 Millionen Franken erzielt, wie Hochrechnungen von Blackfridaydeals.ch zeigen. Die Deals wurden vor allem online angeboten. Der chinesische Onlineriese Alibaba verkaufte letztes Jahr innert 24 Stunden Waren im Wert von umgerechnet 67,7 Milliarden Franken. Zum Höhepunkt des Singles’ Day verarbeitete der Händler über eine halbe Million Bestellungen pro Sekunde.
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