CoronavirusCorona-Welle in der Schweiz – doch nur die wenigsten merken es
Regelmässig veröffentlicht das BAG die Daten aus Abwasserproben. Diese zeigen, dass aktuell viele Menschen an Corona erkrankt sind, scheinbar ohne dies zu erkennen.
Darum gehts
Die Viruslast im Abwasser der Schweiz ist derzeit vor allem in den Regionen Luzern, Winterthur, Bülach und Bremgarten (AG) hoch.
Die Last ist vergleichbar mit der Corona-Welle vom vergangenen Sommer.
Die Spitäler stellen jedoch keine erhöhten Hospitalisationen fest.
Seit Anfang 2022 erfasst das nationale Abwassermonitoring der Schweiz und des Fürstentums Liechtenstein in regelmässigen Zeitabständen die Viruslast von SARS-CoV-2 im Abwasser. Die aktuellen Daten vom 18. April 2023 zeigen: Die Viruslast ist derzeit so hoch wie während der Welle im Sommer 2022 und im Vergleich zum letzten Herbst sogar noch höher. Besonders betroffen sind die Regionen Luzern, Winterthur, Bülach und Bremgarten im Aargau. Die relative Viruslast beträgt dort zwischen 80 und 100 Prozent.
Auswirkungen auf das Gesundheitswesen scheint es derzeit keine zu geben. Die Schweizer Spitäler stellen kein erhöhtes Patientenaufkommen fest, wie «Schweiz am Wochenende» schreibt. Am dominierendsten ist derzeit die schnell übertragbare Omikron-Untervariante XBB. Erkrankte zeigen bei dieser Variante Symptome wie Erkältung, Fieber oder Schnupfen.
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