Studie des SECOJeder dritte Schweizer bei der Arbeit gestresst
Ein Drittel der Schweizer Arbeitnehmer leidet häufig bis sehr häufig unter Stress. Das sind sieben Prozent mehr als noch vor zehn Jahren.

Stress am Arbeitsplatz hat stark zugenommen.
Unklare Anweisungen von Vorgesetzten, Mobbing durch Kollegen, Zusatzschichten am Wochenende: Der Stress am Arbeitsplatz hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen, wie eine Studie des Staatssekretariats für Wirtschaft Seco zeigt. Über die Gründe kann Hauptautorin Simone Grebner nur mutmassen. «Der Druck ist seit 20o5 grösser geworden. Manche Arbeitnehmer können diesem nicht mehr richtig standhalten. Dahinter steht möglicherweise die Wirtschaftskrise, die dazu geführt haben kann, dass sich mehr Schweizer gestresst fühlen als vor zehn Jahren.»
Zur Stressbewältigung haben über 30 Prozent der Befragten bereits zu Medikamente gegriffen. Die Mehrheit hilft sich mit Schmerz-, Schlaf- oder Beruhigungsmitteln. «Zwecks Leistungsverbesserung oder Stimmungsaufhellung nahmen 4 Prozent der Befragten unter anderem schon Substanzen wie zum Beispiel Ritalin oder Kokain», so Grebner. (sma/20 Minuten)