Jen-Hsun HuangNvidia-CEO: In der Schule gemobbt, jetzt Multimilliardär
Nvidias CEO ist einer der reichsten Menschen der Welt. So verlief Jen-Hsun Huangs Aufstieg zum Multimilliardär.
Jen-Hsun Huang: Darum gehts
Jen-Hsun Huang war in einer religiösen Reformschule, wo Mitschüler ihn mobbten und die Leitung ihn zwang, täglich Toiletten zu putzen.
Seine Ehefrau lernte er im Bachelorstudium an der Oregon State University kennen.
Nun ist er CEO von Nvidia und hält Aktien des Unternehmens im Wert von fast 81 Milliarden Schweizer Franken.
Alphabet, Amazon, Apple, Meta, Microsoft und Tesla haben die IT-Branche jahrelang dominiert. Mit dem KI-Hype hat Nvidia nun alle überholt und ist die wertvollste Firma der Welt. Ein Grund dafür ist der technologische Vorsprung, die Konkurrenz kann kaum mithalten. Auch Mitgründer Jen-Hsun Huang hat Erfolg gebracht – so wurde der CEO zum Multimilliardär.
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Nvidia-CEO Jen-Hsun Huang an der IT-Messe Computex 2024 in Taiwan.
I-Hwa CHENG/AFPMitschüler mobbten und bedrohten ihn
Huang kam 1963 in Taiwan auf die Welt und zog mit seiner Familie als Fünfjähriger nach Thailand. Aus Sorge vor dem Krieg im Nachbarland schickten die Eltern ihn und seinen Bruder zum Onkel in die USA nach Tacoma in Washington. Dort ging er in die Oneida Elementary School. Dass diese eine religiöse Reformschule für «schwierige Kinder» war, wusste der Vater damals noch nicht. Die Schule zwang Huang laut «Britannica», täglich Toiletten zu putzen, seine Mitschüler mobbten und bedrohten ihn mit Messern.

Huangs Mitschüler mobbten und bedrohten ihn mit Messern.
AFPHier lernte er seine Frau kennen
Dann zog auch Huangs Familie in die USA und steckte ihn in die Aloha High School in Oregon, wo er wettkampfmässig Tischtennis spielte und 1981 abschloss. Drei Jahre danach erlangte Huang einen Bachelor an der Oregon State University. Er lernte an der Hochschule Lori Mills kennen, seine spätere Ehefrau und Mutter der Kinder Madison und Spencer. Dann ging es schnell: Huang zog in die Techhochburg Silicon Valley, nahm Jobs bei den IT-Firmen AMD und LSI Logic Corporation an und schloss an der Stanford University einen Master in Electrical Engineering ab.

An der Stanford University erlangte Huang einen Master in Electrical Engineering.
IMAGO/Design PicsNun ist er einer der reichsten Menschen der Welt
1993 gründete Huang mit zwei Partnern Nvidia, das nun laut Marktkapitalisierung die zweitgrösste Firma auf der Welt hinter Microsoft ist. Am Anfang investierte das Trio 36'000 Franken, Risikokapitalfirmen schossen bald 18 Millionen Franken nach. Als Nvidia 1999 an die Börse ging, schoss die Aktie hoch und Huang liess sich das Firmenlogo auf seine linke Schulter tätowieren. Am 24. Mai 2024 hielt Huang laut «CNBC» Nvidia-Aktien im Wert von fast 81 Milliarden Schweizer Franken.

Am 24. Mai hielt Huang Nvidia-Aktien im Wert von fast 81 Milliarden Schweizer Franken.
IMAGO/NurPhotoEr trägt seit über 20 Jahren schwarze Lederjacken
Die schwarze Lederjacke, die Huang fast immer anhat, ist heute sein Markenzeichen. Er trägt diese laut «New York Times» seit über 20 Jahren – auch auf dem Cover des «Time Magazine» im Jahr 2021.

Die schwarze Lederjacke als Markenzeichen: Nvidia-CEO Jen-Hsun Huang im «Time Magazine».
TimeEr trage Schwarz, weil er so weniger Entscheidungen bezüglich seiner Kleider treffen müsse, so Huang. Aber meistens kleide ihn sowieso seine Frau ein, sagte der milliardenschwere Nvidia-CEO zur «New York Times».
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