
Kochen nervt, wenn Dinge schiefgehen, das Rezept fehlerhaft ist oder man einfach keine Lust drauf hat.
Getty Images/iStockphotoDas nervt euch in der Küche«Kochen gleicht einem Arbeitspensum von 30 Prozent»
Wir haben bei euch nachgefragt, was am Kochen und Backen so richtig die Laune verdirbt. Eure Einschriften zeigen, dass nicht alle Menschen Spass am Herd haben.
Einkaufstüten schleppen, den Abwasch machen, missglückte Gerichte; die unerfreulichen Begleiter des Kochens. Wir wollten von euch wissen, welche Dinge euch besonders nerven. Und siehe da: wir scheinen ziemlich viele Anti-Foodies in der Community zu haben.
Rosi Zügel – «Fehlerhafte Rezepte»
«Wenn ich Gäste erwarte und bemerke, dass das Rezept fehlerhaft ist. Zutaten kommen dann nicht mehr vor oder die Angaben stimmen nicht. Das Gericht kann ich dann gleich in die Tonne hauen.»
Brumml – «Grossfamilien beim Einkauf»
«Mich stört das Einkaufen vor dem Kochen. Besonders am Samstag, wenn viele Rentner und Grossfamilien unterwegs sind».

Um etwas kochen oder backen zu können, muss man vorab einkaufen gehen. Eine anstrengende Angelegenheit, wenn im Supermarkt viel los ist.
Getty ImagesZeitgeist 123 – «Uns Singles verdirbt das Essen»
«Wenn du als Single kochst, verderben frische Kräuter und andere Dinge, die man nicht in kleinen Mengen kaufen kann, super schnell im Kühlschrank. Dasselbe gilt für den Liter Milch oder wenn man mal zu viel gekocht hat – alles landet im Müll.»
Lieber Nicht – «Die Flasche Wein macht es erfreulicher»
«Am meisten am Kochen und Backen nervt mich das Kochen und Backen. Nach 15 Jahren Ehe mit zwei Kindern, als Hausfrau und KV-Jobberin mit 50-Prozent-Pensum habe ich das Gekoche einfach nur satt. Was macht das Kochen und Backen erfreulicher? Der Lieferdienst, das Restaurant und eine Flasche Wein!»

Das dreckige Geschirr ist für Viele das Nervigste am Kochen. Erst recht, wenn man keine Spülmaschine besitzt.
Getty ImagesMarisa Urfer – «Kochen ist wie ein 30-Prozent-Job»
«Gutes, frisches Essen zuzubereiten, ist verdammt zeitaufwendig. Ich liebe es, gut zu essen und mag hausgemachte Speisen. Aber mit allem Vor-, Zubereiten und Aufräumen brauche ich fast jeden Tag anderthalb bis zwei Stunden in der Küche. Das ist so viel wie ein 20 bis 30 Prozent zusätzliches Arbeitspensum und ich mache es nicht gerne genug, um es ein Hobby zu nennen.»

Beim Kochen oder Backen ist Chaos vorprogrammiert? Tipps aus der Community könnten helfen.
Getty ImagesBshidol – «Keine Zeit für den Besuch»
«Es ist tatsächlich das Aufräumen und Saubermachen. Erst recht, wenn Besuch da ist. Ich will Zeit für meine Gäste haben, aber auch eine saubere Küche. Rösti fallen beim Wenden auseinander und landen auf dem Herd, überall ist Fett und am Ende hat man einen Haufen dreckiges Geschirr.»
Maulwurfli – «Man muss organisiert sein»
«Ist man organisiert, entsteht auch kein Schlachtfeld. Der Trick ist, das benutzte Geschirr sofort abzuwaschen oder in die Spülmaschine zu stellen, während etwas kocht. So kann kein dreckiger Stapel entstehen und die Küche sieht nach dem Kochen aus, als wäre nichts gewesen. Ich behalte immer einen Putzlappen bereit und alles was daneben geht, wird weggewischt.»

Beim Backen oder Kochen geht auch schnell mal was daneben. Gut, wenn man einen Lappen bereithält.
Getty ImagesErna Weber – «Wenn man mich stört»
«Mich nerven komplizierte Rezepte in denen Gewürze vorkommen, die man nie wieder braucht. Und wenn Gäste Diskussionen in meiner Küche beginnen und dabei nicht merken, dass sie mich stören.»
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Pew Pew – «Das Timing ist eine Herkulesaufgabe»
«Für mich ist es der totale Stress, beim Kochen mehrere Dinge gleichzeitig machen zu müssen. Dass Fleisch und Gemüse zeitgleich fertig sind, ist für mich eine Herkulesaufgabe. Da nützen auch alle Angaben in Büchern nichts. Nach dem Kochen bin ich meist so genervt, dass mir der Hunger vergangen ist – nach zwei Bissen habe ich dann keine Lust mehr.»

Für manche ist es eine Herausforderung, dass beim Kochen alles gleichzeitig getan werden muss.
Getty ImagesKilian Schefer – «Die ganzen dreckigen Löffel»
«Mich stören die Touch-Bedienungsoberflächen bei Kochherden, die bei Nässe in den Error-Modus fallen. Ausserdem hasse ich es, mit dem Esslöffel wechselweise feuchte und trockene Zutaten abmessen zu müssen und deshalb am Ende mit fünf schmutzigen Löffeln dazustehen.»
Hast du hilfreiche Tipps für Koch-Genervte?