LuzernAls der «Mississippi-Dampfer» der Spreuerbrücke die Show stahl
Vor 100 Jahren sahen bekannte Städte teilweise völlig anders aus. Hier siehst du, wie die Stadt Luzern früher aussah. Hättest du die Orte erkannt?
Der Bahnhofplatz
Ab dem Jahr 1899 wurde in der Stadt Luzern der Tramverkehr genutzt. Für uns ist dies heute undenkbar, denn da, wo sich früher das Zentrum des Tramverkehrs und des Bahnhofs befand, sind heute zwei Bushaltestellen und Strassen. Das Hotel Monopol ist wohl der einzige gemeinsame Nenner zwischen dem Bahnhofplatz des Jahres 1898 und demjenigen des Jahres 2023.
Restaurant Klosterhof in der Bruchstrasse
Wo früher viele Restaurants zu finden waren, findest du auch heute noch welche. Das Gebäude des Restaurants Klosterhof in der Bruchstrasse sieht vergleichbar ähnlich aus, wie dasjenige der alten Zeiten; mit den schönen Balkonen und der altmodischen Architektur. Heute befinden sich in den oberen Stockwerken der Häuser jedoch vor allem Wohnungen.
Die Hofkirche
Eines der wohl ältesten Gebäude in Luzern ist die Hofkirche, die man als Bewohnerin oder Bewohner der Stadt Luzern auch auf einem alten Bild sofort erkennen dürfte. Gebaut wurde die Hofkirche zwischen 1633 und 1639 aus den Fundamenten der abgebrannten romanischen Basilika.
Das Bourbaki an der Zürichstrasse
Wo sich Leute heute auf einen Kaffee oder ein Bier treffen, haben Leute im Jahr 1956 wahrscheinlich ihr Auto in die Autogarage Koch vorbeigebracht. Deshalb gibt es im heutigen Bourbaki Restaurant eine Drehscheibe, welche früher für eine umfangende Ausnützung der Parkfläche da war.
Die Bahnhofstrasse
Kaum verändert hat sich die Bahnhofstrasse an der Reuss. Rechts befindet sich heute das Regierungsgebäude des Kantons Luzern und links unter anderem das Staatsarchiv der Stadt Luzern. In Stand ist heute auch noch der Jesuitenbrunnen und der Turm der Jesuitenkirche.
Unter der Egg
Wo heute insbesondere an der Fasnacht kein Durchkommen ist, wohnten früher Schiffs- und Holzleute. Später entstand dann das «Gasthaus zum Schiff», welches schliesslich auch eines der ersten Häuser der Stadt mit elektrischem Licht wurde. Heute befinden sich Restaurants sowie Kaffees unter der Egg.
Der Weinmarkt
Fast wirkt es so, als ob der Brunnen auf dem Weinmarkt im letzten Jahrhundert etwas nach unten verschoben wurde. Dem ist tatsächlich so. Ausserdem erkennt man auf den Häusern wunderschöne Zeichnungen und Texte. Diese gab es im Jahr 1860 noch nicht. Eine der berühmtesten Malereien, die man auf dem türkisen Haus erkennt, ist das Fassadengemälde von Eduard Renggli. Das Bild wurde erst 1928 erstellt und stellt die Hochzeit zu Kana dar.
Die Spreuerbrücke
Der sogenannte Mississippi-Dampfer springt Betrachterinnen und Betrachtern direkt ins Auge. Früher handelte es sich dabei um eine öffentliche Badeanstalt unterhalb der Spreuerbrücke. Auf dem linken Bild ist nur noch eine kleinere Version der Kaserne zu sehen, welche heute jedoch noch immer mit der Brücke verbunden ist. Im Jahr 2023 wird die Brücke als Übergang genutzt, während früher der Abfall des Getreides, die Spreu, von der Brücke in die Reuss geworfen wurde.
Tribschen
Wo sich heute Schiffstationen und anliegend dann die «Ufschütti» in Luzern befinden, war früher nur eine grosse grüne Fläche. Dort wurde 1910 dann die Luftschiffstation Luzern hingestellt, die es aber nicht lange gab. Der erste Zeppelin, der über der Schweiz flog, flog über Schaffhausen und Baden nach Luzern.
Die Schiffsstation
Im Jahr 1962 sah die Schiffsstation in Luzern deutlich anders aus, im Hintergrund ist der heutige Bahnhof erkennbar. Gross geändert hat sich die Station aber nicht – sie ist nun einfach moderner. Markant sind die Unterschiede bei der Betrachtung der Bäume, obschon auch die Bäume am Quai immer noch sehr ähnlich aussehen.
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