Marco Moser neuer Assistenztrainer

Aktualisiert

Damen-NationalmannschaftMarco Moser neuer Assistenztrainer

Damen-Nationaltrainer Felix Coray hat nach dem Rücktritt von Mark van Rooden einen neuen Assistenten gefunden: Dietlikon-Headcoach Marco Moser.

swiss unihockey
von
swiss unihockey

«Marco Moser war meine erste Wahl», erklärt Damen-Nationaltrainer Felix Coray. «Er verfügt über viel Erfahrung, Erfolge auf nationaler und internationaler Ebene und über die notwendigen Kenntnisse der Damen-Unihockeyszene.»

Der bald 37-jährige Marco Moser amtet derzeit in seiner neunten Saison als Coach der Damenspitzenequipe UHC Dietlikon und hat seinen Vertrag vor wenigen Tagen um eine weitere Spielzeit verlängert. Bislang

wurde er mit dem Team zweimal Europacupsieger, viermal Schweizer Meister und viermal Cupsieger. Drei

weitere Male stand er im Playoff- und zwei weitere Male im Cupfinal. In der laufenden Meisterschaft belegt Dietlikon in der Tabelle Rang 1 und startet am Wochenende von der Pole-Position in die Playoff-

Halbfinals.

Optimale WM-Vorbereitung

Der gelernte Heizungsmonteur übernimmt das Amt bei swiss unihockey (neben seiner Funktion auf Klubebene) per sofort. Felix Coray ist erleichtert. «So können wir die Detail-Planung bis zu den Weltmeisterschaften im Dezember im schwedischen Västeras optimal in Angriff nehmen.» Erstmals zusammen mit Felix Coray an der Bande des Schweizer Unihockey-Damen-Nationalteams stehen wird Marco Moser vom 24. bis 26. April - anlässlich der Länderspiele gegen Schweden, Finnland und Tschechien in der Gewerbeschule Chur.

Als Aktiver spielte Marco Moser während 17 Jahren, bis ins Jahr 2004. Seine Stationen waren der UHC Dietlikon (1. Liga) sowie die Hornets Bülach (1. Liga/NLB/NLA). Mit Bülach erreichte er zweimal die Playoffs und dreimal den Cupfinal. Von 1995 bis 1997 amtete Felix Coray gar als Headcoach von Marco Moser und dessen Teamkollegen. Als Trainer sammelte Moser bei seinen zwei Stationen Erfahrungen sowohl im Nachwuchs- als auch Aktivbereich.

«Dieser Assistenztrainerjob des Damen-Nationalteams reizt mich sehr und ist eine grosse Herausforderung für mich. Ich freue mich auf diese Aufgabe», erklärt der Zürcher.

Deine Meinung zählt