In Meilen am Zürichsee sammelte die Polizei einen Tierkadaver ein

Publiziert

Meilen ZHSchock bei Picknick: Plötzlich trieb ein toter Hund im Wasser

Während eines Picknicks in Meilen am See erlebte ein junges Paar einen Schockmoment. Anders als zuerst angenommen, trieb im Wasser ein Tierkadaver.

Als G. den Tierkadaver im Wasser schwimmen sah, erschrak er sehr: «Ich dachte zuerst, es handelt sich um ein Baby», so der News-Scout.

20min/NewsScout

Darum gehts

  • Als T.G.* beim Picknick die Flasche Wein kühl stellen wollte, entdeckte er plötzlich etwas im Wasser.

  • Nach erstem Schock riefen sie die Polizei, welche einen Hundekadaver identifizieren konnte.

  • Der Besitzer konnte aufgrund des fehlenden Chips nicht ausgemacht werden. Weitere Ermittlungen laufen keine.

Eigentlich wollten T.G.* und seine Freundin am vergangenen Samstag ein gemütliches Picknick im Sonnenschein am See in Meilen geniessen. Doch über die anfangs perfekte Kulisse legte sich innert Sekunden ein dunkler Schatten.

Mit Sack und Pack am See angekommen, wollte G. nach einigen Minuten die mitgebrachte Flasche Wein im noch kalten Zürichsee kühl legen. In dem Moment, als der 25-Jährige die Weinflasche ins Wasser stellen wollte, entdeckte er einige Meter weiter etwas im Wasser treiben.

Einsatzkräfte stellten fest, dass es ein Hund war

Nach näherem Betrachten fror G. für einen kurzen Moment das Blut in den Adern ein: «Anfangs dachte ich, es treibt ein totes Baby im Wasser», erklärt der 25-Jährige. Zurück auf der Picknickdecke alarmierten G. und seine Partnerin sofort die Polizei.

Nach rund 15 Minuten trafen die Einsatzkräfte der Kommunalpolizei Meilen ein. «Die ausgerückten Einsatzkräfte stellten dann fest, dass es sich um einen toten Hund handelte», sagt G. Obwohl auch ein totes Tier schrecklich sei, seien beide froh darüber gewesen, dass die erste Annahme nicht der Wahrheit entsprach.

«Finden das aussergewöhnlich»

Die ausgerückten Polizisten haben laut G. den Kadaver dann geborgen. Dabei stellte sich heraus, dass das Tier schon länger im See getrieben sein muss. «Der Kadaver war stark zerfallen. Deshalb gestaltete sich die Bergung ein wenig umständlicher», sagt G.

Nach einem Austausch mit den Polizisten vor Ort hat der 25-Jährige erfahren, dass keine Vermisstenanzeige über das Tier eingegangen ist. «Das finde ich aussergewöhnlich und wirft Fragen auf. Gut möglich, dass jemand den Hund nicht mehr wollte oder ihn überfahren und im Zürichsee entsorgt hat», mutmasst G.

Der Hund war nicht gechippt

Die Kantonspolizei Zürich bestätigt auf Anfrage den Einsatz. Der Kadaver wurde von der Polizei Region Meilen geborgen und auf einen Chip hin untersucht, so Mediensprecher Florian Frei. «Der Hund war nicht gechippt, weshalb der Besitzer und seine Herkunft nicht ausfindig gemacht werden konnten.»

Der Kadaver wurde nach der Bergung von der Kantonspolizei ordnungsgemäss entsorgt. Wie Frei weiter sagt, sei ihm kein weiterer Fall dieser Art bekannt. «In der Schweiz muss jeder Hund einen Chip tragen.» Hinweise oder Vermisstmeldungen sind seither bei der Polizei keine eingegangen.

Hast du einen Hund?

Folgst du schon 20 Minuten auf Whatsapp?

Eine Newsübersicht am Morgen und zum Feierabend, überraschende Storys und Breaking News: Abonniere den Whatsapp-Kanal von 20 Minuten und du bekommst regelmässige Updates mit unseren besten Storys direkt auf dein Handy.

Deine Meinung zählt