Der EV9 ist Kias neustes Flaggschiff.

Technisch basiert der grosse SUV auf der gleichen Plattform wie der EV6, optisch dreht er den aktuellen Markenlook weiter.

Technisch basiert der grosse SUV auf der gleichen Plattform wie der EV6, optisch dreht er den aktuellen Markenlook weiter.

Kia
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Kommt noch 2023Mit dem EV9 setzt Kia nochmals einen drauf

Ende Jahr bringt Kia einen Elektro-SUV der Fünf-Meter-Klasse mit sieben Sitzen – mit moderner Technik und spannenden Features.

von
Wolfang Kälber

In kürzester Zeit heimste der Kia EV6 jede Menge internationale Preise ein. So legt er die Messlatte hoch für den EV9, den die Koreaner ihrem erfolgreichen Elektroauto noch dieses Jahr zur Seite stellen. Noch verraten sie keine Preise, aber schon jetzt ist klar: Der mächtige, fünf Meter lange und 1,75 Meter hohe SUV wird das neue Flaggschiff der Marke, ausgestattet mit 800-Volt-Technik und der neuesten Batterietechnik des Hyundai-Kia-Konzerns.

Rein vegan

Er steht für die neue Ökoausrichtung der Koreaner, die in jedem Modell die verstärkte Verendung recycelter oder nachhaltig hergestellter Materialien verwendet. Leder beispielsweise ist künftig passé. Dazu bekommt der Stromer Hightech-Features wie digitale Rückspiegel oder einen auf dem Smartphone speicherbarer Fahrzeugschlüssel. Damit kann man das Auto auch auf Knopfdruck vollautomatisch längs oder quer parkieren lassen.

Langer Radstand, grosser Kofferraum sowie sieben Sitze als Standard: Mit fünf Metern Länge zählt der EV9 hierzulande zu den grossen SUV. 
Das Cockpit mit der heute üblichen Bildschirmlandschaft ist übersichtlich und klar strukturiert.
Optional gibt es Kameras statt Aussenspiegel. Ihr Bild wird auf zusätzliche Screens eingeblendet. 
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Langer Radstand, grosser Kofferraum sowie sieben Sitze als Standard: Mit fünf Metern Länge zählt der EV9 hierzulande zu den grossen SUV. 

Kia

Technisch basiert der grosse SUV auf der gleichen Plattform wie der EV6, optisch dreht er den aktuellen Markenlook weiter. Auf den ersten Blick sieht er irgendwie aus wie mit der Axt geschnitzt, mit steilem Heck und nur leicht nach hinten abfallendem Dach. Doch sämtliche Proportionen stimmen. Riesiger Radstand, kurze Karosserieüberhänge, grosser Kofferraum sowie sieben Sitze als Standard – die flexible Plattform, auf der auch E-Modelle von Hyundai und Genesis basieren, lässt Entwicklern und Designern viele Freiheiten.

So passt nun auch die grösste Batterie aller Kia-Modelle hinein, ein 100-kWh-Akku, der mit 240 kW geladen werden kann. lm Optimalfall soll eine 15-Minuten-Pause am Schnelllader für weitere 240 Kilometer reichen. Zum Modellstart werden zwei Versionen angeboten: ein 150 kW/203 PS starker Heckantrieb sowie ein Allradmodell mit 284 kW/384 PS. Damit soll der Stromer fast 550 Kilometer mit einer Ladung schaffen. Und als weiteres Schmankerl staffiert Kia den EV9 auf Wunsch nicht nur mit den üblichen Radarsensoren und Kameras, sondern auch mit Lidar aus – damit ist eine virtuelle 360-Grad-Sicht rund ums Auto sowie autonomes Fahren nach Level 3 möglich.

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