Motorola Razr 40 Ultra: Damit klappt (fast) alles

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Motorola Razr 40 UltraMit diesem Handy klappt (fast) alles

Das Motorola Razr 40 Ultra hat viel zu bieten. Ein Blickfang ist das grosse Aussendisplay. Mit dem Gerät bläst Motorola zum Angriff auf Samsung und Oppo. Kann das Handy überzeugen?

Da klappts: Das Motorola Razr 40 Ultra im Test.

Da klappts: Das Motorola Razr 40 Ultra im Test.

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Darum gehts

  • Razr 40 Ultra heisst das neueste Klapphandy von Motorola.

  • Es glänzt besonders mit seinem grossen Aussendisplay.

  • 20 Minuten konnte das Gerät ausprobieren.

  • Fazit: Es kann durchaus mit der Konkurrenz mithalten – ausser beim Preis.

Motorola: Eine Marke, die bei 40-Jährigen Nostalgie auslöst und bei den Jüngeren vielleicht für Stirnrunzeln sorgt. Jetzt hat das kultige Unternehmen, das 2011 aufgespalten und der Mobilteil an Google und 2014 an Lenovo verkauft wurde, ein neues Gerät am Start. 20 Minuten konnte das Motorola Razr 40 Ultra testen. Mit dem Telefon will der Hersteller ein Comeback wagen. Es ist auch als eine Hommage an die Klapphandys des Herstellers aus den 1990er-Jahren zu verstehen. Stichwort: Motorola Startac.

Das Design ist schlicht, wirkt edel und wird durch verspielte Elemente aufgelockert. Etwa den dynamischen Animationen auf dem Aussendisplay, die beim Antippen je nach Tageszeit Tee schlürfen, wie wild am Laptop arbeiten oder Suppe essen:

Ein Ei gefällig? Verspieltes Aussendisplay beim Falthandy.

Ein Ei gefällig? Verspieltes Aussendisplay beim Falthandy. 

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Motorola Razr 40 Ultra: Aussendisplay

Ein echter Blickfang ist das Aussendisplay. Es ist dabei deutlich grösser als bei anderen Geräten seiner Klasse. Das hat einen Grund: Man soll auf dem Aussendisplay mehr erledigen können – so die Idee. Mal schnell ein Emoji als Reaktion auf eine Nachricht zurückschreiben: kein Problem. Auch das Abspielen von Youtube-Clips oder die Bedienung von Streamingapps ist praxistauglich. Dem Ganzen sind aber Grenzen gesetzt: So gleicht die Navigation mit Google Maps dann trotz des 3,4-Zoll-Displays eher einem Mäusekino.

Wer findet den Weg? Das Aussendisplay im Einsatz.

Wer findet den Weg? Das Aussendisplay im Einsatz. 

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Sehr praktisch hingegen ist das grosse Aussendisplay, um Fotos zu schiessen. Die Kamera lässt sich auch im zugeklappten Modus öffnen. So nutzt man die Hauptkamera. Diese hat zwei Linsen: eine lichtstarke (12 MP) und einen Weitwinkel mit 13 Megapixeln. Ein Tele sucht man vergeblich. Wer es hochauflösend will, knipst sein Konterfei mit der Selfiekamera (32 Megapixel). Bei idealen Lichtverhältnissen liefert das Razr 40 Ultra gute Bilder. Leider ist die Leistung bei schummrigem Licht bescheiden und liefert auch mal unscharfe Bilder.

Gutes Licht, gute Fotos. 
Das ist zusammengefasst das Motorola Razr 40 Ultra. 
Auch die Makrofunktion kann überzeugen. 
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Gutes Licht, gute Fotos. 

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Clever gelöst ist der Tastenbefehl, um während eines Videos lauter und leiser zu machen. Da diese im auf- und zugeklappten Modus genau umgekehrt sind, wurden sie auch so programmiert. Es macht echt Spass, auf dem Aussendisplay Dinge zu erledigen – mit dem Vorteil, dass dabei auch noch der Akku ein wenig geschont wird. Ja, es ist gar so kurzweilig, dass man beinahe vergisst, was für ein Fingerabdruckmagnet der Aussenbildschirm eigentlich ist.

Nach 20 Minuten herumspielen am Aussendisplay sieht es leider so aus.

Nach 20 Minuten herumspielen am Aussendisplay sieht es leider so aus. 

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Akku und Sonstiges

Die Achillesferse aller Falthandys ist die Laufzeit: Laut Herstellerangaben steckt im Gerät ein Akku mit 3800 mAh. Das ist nicht viel. Wie ausdauernd dieser genau ist, konnte während des kurzen Tests nicht zuverlässig ermittelt werden. Einen Tag macht das Handy bei normaler Nutzung aber mit. Loben kann man das Display auf der Innenseite, welches das Verhältnis 22:9 besitzt und mit maximal 165 Hz eine hohe Bildwiederholrate aufweist, was zusammen mit dem Snapdragon 8+ Gen1 für eine flotte Navigation sorgt. Der kleine Falz in der Mitte des Displays fällt im Alltag nicht auf.

Motorola Razr 40 Ultra: Fazit

Das Falthandy hinterlässt einen hochwertigen Eindruck. Es ist ein Gerät, das sich nicht vor der Konkurrenz verstecken muss. Ganz das Wasser reichen kann es dem Samsung Z Flip 4 oder dem Oppo Find N2 Flip beim «look and feel» aber nicht – und auch nicht beim Preis. Während die anderen Falthandys für weniger als 1000 Stutz zu haben sind, startet der Preis beim Motorola Razr 40 Ultra bei 1190 Franken. Fairerweise muss man sagen, dass die Konkurrenzprodukte schon ein paar Monate alt sind. Wer spezifisch auf der Suche nach einem Falthandy ist, sollte sich das Teil definitiv einmal genauer anschauen. Optional folgt Mitte Juli das Razr 40 mit kleinerem Aussendisplay, abgespecktem Prozessor, dafür mehr Akku für 890 Franken.

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