ModeketteEsprit-Insolvenz: Fast 1300 Mitarbeitende verlieren Job
Über tausend Mitarbeitende von Esprit müssen sich einen neuen Job suchen, weil die Modekette keine Käufer findet.
Esprit-Pleite: Darum gehts
Esprit führte in der Schweiz 45 Läden, bald wird die Marke aber nur noch in Franchise- und Multimarkengeschäften vertreten sein.
Das Unternehmen ist insolvent, rund 1300 Mitarbeitende verlieren ihren Job.
Immerhin: Für die Rechte an der Marke Esprit gibt es potenzielle Investoren.
Esprit hat im März angekündigt, ein Insolvenzverfahren zu eröffnen und seine Läden in der Schweiz zu schliessen. Nun teilt die Esprit Europe GmbH mit, definitiv keinen Käufer für den Esprit gefunden zu haben. So bleibe allenfalls eine zweistellige Zahl der zuletzt 1300 Mitarbeitenden übrig.
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Darum findet Esprit keinen Käufer
«Wir müssen leider feststellen, dass alle Interessenten in dem unverändert sehr angespannten Marktumfeld für den Modehandel nicht oder nur sehr begrenzt bereit sind, dieses unternehmerische Risiko einzugehen», sagte der als Sanierer angetretene Christian Gerloff laut «Spiegel». Weitere Gründe für die Insolvenz seien die hohen Energie- und Logistikkosten, die negative Konsumentenstimmung und die stark gestiegenen Mieten.
Die Marke könnte bleiben
Immerhin: Für die Rechte an der Marke Esprit gibt es potenzielle Investoren. Einer wolle die Marke neu beleben, ein zweiter den Betrieb in erheblich reduziertem Umfang weiterführen, so Gerloff. Die Markenrechte gehören der börsennotierten Esprit Holding in Hongkong. Diese will die Rechte nach mehreren Esprit-Insolvenzen in Europa nun verkaufen.

In der Schweiz führte Esprit über 45 Läden. Laut einer Medienmitteilung vom März wird die Marke Esprit hierzulande weiter 19 Franchise-Geschäfte betreiben und in über 150 Multimarkengeschäften vertreten sein.
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