Playoff-HalbfinalAktualisiert 29. März 2025, 22:29HCD wird Lions zum Frass vorgeworfen – Fribourg bodigt Lausanne
Die ZSC Lions feiern gegen Davos einen Kantersieg. Fribourg schlägt Lausanne.

Beschreibt den Abend ziemlich gut: Jubelnde Lions - hängende Köpfe bei Davos.
freshfocusDie Szene des Spiels
In der 15. Minute eröffnete Dean Kukan den Zürcher Torreigen. Die Lions agierten in Überzahl, als die Scheibe zum Nati-Spieler kam. Dieser zog vor der blauen Linie ab und knallte den Puck wuchtig unter die Latte. Es sollte der erste von sechs ZSC-Treffern an diesem Abend sein. Am Ende ging das Spiel 6:1 aus.
Die Schlüsselfigur
Sven Andrighetto. Der ZSC-Stürmer war an vielen Offensiv-Aktionen beteiligt. Den zweiten Treffer erzielte er selbst, bei Tor Nummer drei war Andrighetto massgebend beteiligt. Eine starke Vorstellung der Nummer Zehn der Lions.

Andrighetto feiert seinen Treffer.
freshfocusDie bessere Mannschaft
Offensichtlich der ZSC. Das erste Drittel begann zwar relativ ausgeglichen, mit guten Chancen auf beiden Seiten. Ab der zehnten Minute nahm der Zett das Zepter in die Hand. Innert drei Minuten gelangen den Lions drei Tore. Der HCD schien mit dem Kopf schon in der Kabine zu sein. Nach der ersten Pause hatte man für wenige Minuten das Gefühl, dass Davos nochmals zurückkommen könnte. Doch Willy Riedi brachte die Gäste mit dem vierten ZSC-Treffer zurück auf den Boden. Von da an ging nichts mehr beim HCD. Der Zett konnte tun und lassen, was er wollte. Eine grandiose Vorstellung des aktuellen Meisters.
Das Tribünengezwitscher
In der einen Halbfinal-Paarung ist kein einziger Meistertitel vertreten, im anderen Duell ganze 41. Fribourg und Lausanne durften sich noch nie zum besten Team der Schweiz küren. Die ZSC Lions feierten letztes Jahr ihre zehnte Meisterschaft. Der HCD wurde letztmals 2015 Meister. Insgesamt stehen in Davos 31 Meistertitel im Trophäenraum - damit sind die Bündner Rekordmeister.

Fribourg setzt sich gegen Lausanne durch.
Pascal Muller/freshfocusDas andere Spiel
Das Romandie-Derby zwischen Lausanne und Fribourg-Gottéron (2:3) war umkämpft – mit dem besseren Ende für Fribourg-Gottéron. Die ersten zehn Minuten gehörten den Fribourgern. Mit Nicolet hatten sie die erste gute Chance. Lausanne brauchte etwas, um ins Spiel zu kommen. Nach 15 Minuten bremsten sich die Waadtländer mit einer Strafe aber selbst aus. Die Fribourger nutzten diese sogleich und gingen dank Walser in Führung. Die Lausanner liessen sich davon jedoch nicht beirren. Bozon schloss kurze Zeit später eine herrliche Passstafette zum Ausgleich ab.
Das Mitteldrittel war erneut ein offener Schlagabtausch. Dabei waren es die Fribourger, die erneut in Führung gingen. Nach dem Abpraller bei Pasche reagierte Sprunger am schnellsten. Wieder hielt die Führung aber nicht lange. Knapp eine Minute später glich Lausanne durch Prassl aus. Dabei machte Berra alles andere als eine gute Figur. Noch vor der Pause durften die Gäste aber bereits wieder jubeln. Mottet lenkte vor dem Tor einen harten Slapshot von Sutter unhaltbar ab.

Das Spiel war ein spannendes Hin und Her.
Pascal Muller/freshfocusIm dritten Drittel starteten die Fribourger besser. Pasche war aber auf dem Posten. Lausanne tat sich lange schwer, zu Chancen zu kommen. Erst in den Schlussminuten konnten die Lausanner die Kadenz erhöhen. Berra konnte sich nach seinem Fehler doch noch mehrfach auszeichnen und den Fribourgern die Führung retten. Somit ist der Einstand für die Fribourger perfekt am 50. Geburtstag ihres Trainers Lars Leuenberger.
So gehts weiter
Am Dienstag geht es in beiden Serien weiter mit Spiel Nummer zwei. Der ZSC fährt in die Berge nach Davos. Lausanne ist zu Gast in Fribourg.
Deine Meinung zählt
Danke!
Danke, habt ihr den spannenden ersten Halbfinalabend bei uns mitverfolgt. Weiter geht es bereits am Dienstag. Doch in der Zwischenzeit gibt es noch jede Menge weiteren Sport bei 20 Minuten. Morgen steht die nächste Runde der Super League an.
Michael Raffl im Interview
«Fribourg war gut. Das muss man anerkennen. Morgen werden wir sicher Ansätze haben, um zu reagieren.
Wir haben am Ende gepusht. Das Spiel war aber schon vorher entschieden. Das gilt es zu korrigieren.» (gegenüber MySports)
Julien Sprunger im Interview
«Wir wussten, Lausanne ist zuhause stark. Wir sind aber diszipliniert geblieben. Vorne haben wir unsere Chancen genutzt und haben gut zusammengearbeitet.
Wir haben wenig individuelle Fehler gemacht. Es ist immer gut, das erste Tor zu machen. Dann müssen wir aber dranbleiben.
Wir haben heute Morgen schon mit Lars gesungen. Es sind sieben Spiele. Wir müssen weiter so spielen.» (gegenüber MySports)
6 : 1
ZSC - HCD: Tor für die ZSC Lions! Da kommt die prompte Antwort auf den Bündner Ehrentreffer. Marti zieht ab und Baechler lenkt die Scheibe unhaltbar ab.
LHC - HCFG: Die Partie ist aus! Fribourg gelingt gleich im ersten Spiel das Break. Die Gäste gewinnen in Lausanne 3:2!
5 : 1
ZSC - HCD: Tor für den HCD: Filip Zadina erzielt kurz vor Schluss den Ehrentreffer für den Davos. Reine Resultatkosmetik.
Lausanne gibt alles
LHC - HCFG: Die Fribourger können klären. Die Waadtländer müssen neu anlaufen.
Empty Net beim LHC
LHC - HCFG: Die Lausanner gehen nun All-In! Bayreuther schiesst wuchtig. Berra macht den Save!
Pasche verhindert Vorentscheidung
LHC - HCFG: Fribourg spielt vor das Lausanner Tor zu Streule. Dieser hat nur noch Pasche vor sich. Der LHC-Goalie rettet mit der Fanghand!
Luft ist draussen
ZSC - HCD: Beide Mannschaften zeigen nicht mehr ganz so viel Einsatz, wie zu Beginn des Spiels. Die Lions wissen, der Sieg ist in trockenen Tüchern – der HCD weiss, das war gar nichts heute.

Berra behält die Übersicht
LHC - HCFG: Riat feuert. Jäger lenkt vor dem Tor noch gefährlich ab. Der Fribourger Schlussmann bringt aber den Schoner ran und klärt.
Fribourg verteidigt aufopferungsvoll
LHC - HCFG: Die Lausanner beissen sich in der Zone der Fribourger fest. Mehrere Gäste werfen sich in die waadtländer Schüsse!
Lausanne drückt - Fribourg kontert
LHC - HCFG: Das Heimteam wirft nun mehr in die Waagschale und kommt zu Möglichkeiten. Im Gegenzug kommt Sprunger bis vor Pasche und holt ein Bully heraus.
Frick mit dem Onetimer
LHC - HCFG: Es läuft etwas besser bei Lausanne. Suomela gewinnt das Bully in der Fribourger Zone. Die Scheibe kommt mit zwei schnellen Pässen zu Frick, der mit dem Onetimer Berra ordentlich fordert!
Linienrichter zurück
LHC - HCFG: Der zuvor getroffene Unparteiische ist zurück aus der Kabine.
Gäste geduldig
LHC - HCFG: Während die Lausanner sich die Zähne ausbeissen beim Versuch, schnelle Angriffe zu lancieren, spielen die Fribourger sehr bedacht und kommen nach geduldigem Passspiel dank Seiler zu einer Möglichkeit. Pasche ist zur Stelle.
Lausanne kommt nicht in die Gänge
LHC - HCFG: Die Fribourger haben in der neutralen Zone leichtes Spiel. Die Lausanner Angriffsbemühungen verpuffen eine nach der anderen.
ZSC hat Spiel im Griff
ZSC - HCD: Trotz dem Rückstand versucht der HCD hier weiter mitzuspielen. Doch der ZSC macht seine Sache sehr clever und erstickt jede Davoser Chance im Keim. Offensiv kommen von den Lions nicht mehr die ganz grossen Bemühungen, was bei diesem Spielstand auch in Ordnung ist.

Schiedsrichter getroffen
LHC - HCFG: Rathgeb trifft mit seinem Befreiungsschlag den Linesman voll an der Hand. Dieser muss umgehend in die Garderobe.
Lausanne mit Mühe
LHC - HCFG: Die Lausanner sind bemüht, doch offensiv klappen will derzeit wenig. Die Waadtländer haben die Fribourger Angriffe im Griff, das Umschalten nach vorne gelingt noch nicht.
Weiter gehts
ZSC - HCD: Das letzte Drittel in der Swiss Life Arena läuft. Davos braucht hier ein Wunder, um das Spiel noch zu drehen.
Prassl mit starkem Einsatz
LHC - HCFG: Im Gegenstoss suchen die Fribourger mit dem Querpass Streule. Prassl legt sich aber erfoglreich in dieses Zuspiel.
Wenig Raum für Lausanne
LHC - HCFG: Lausanne ist zwar in der Zone der Fribourger, doch gefährlich wird es für Berra nicht. Die Waadtländer haben Mühe, zu Abschlüssen zu kommen.
Oksanen und Suomela wirbeln
LHC - HCFG: Nun kommen die Lausanner zu ihrer ersten guten Möglichkeit in diesem Drittel. Erst scheitert Oksanen vor Berra, kurze Zeit später tankt sich Suomela durch, bringt die Scheibe aber nicht auf das Tor.