MalaysiaPolizei stellt Rekordfund von 16 Tonnen Amphetamin-Pillen sicher
In der malaysischen Hafenstadt Port Klang stellten Behörden Captagon-Pillen im Wert von rund einer Milliarde Euro sicher. Die Drogenhändler konnten noch nicht festgenommen werden, ihnen droht die Todesstrafe.
Darum gehts
Im grössten Seehafen Malaysias wurden 16 Tonnen Amphetamin sichergestellt.
Die Drogenschmuggler versteckten die Pillen in Plastikrädern.
In Malaysia droht auf Drogenhandel die Todesstrafe.
Rekord-Drogenfund in Malaysia: In Port Klang, dem grössten Seehafen des Landes, entdeckten die Behörden fast 95 Millionen Captagon-Tabletten mit einem Gewicht von 16 Tonnen. Die Pillen hätten einen Wert von etwa 5,2 Milliarden Malaysischen Ringgit (rund eine Milliarde Euro), teilte die örtliche Zollbehörde am Dienstag mit. Damit handele es sich um die grösste je in dem Land beschlagnahmte Menge an Drogen.
Die Pillen wurden in Schiffscontainern entdeckt und seien aus dem Nahen Osten geliefert worden, sagte der Chef der Zollbehörde, Abdul Latif Abdul Kadir. Bislang sei niemand in Zusammenhang mit der Konfiszierung festgenommen worden. Drogenhändler riskieren in Malaysia die Todesstrafe.
Captagon ist der Markenname des Amphetamin-Derivats Fenetyllin, das seit 1986 von der UN in die Liste der gefährlichen Drogen aufgenommen wurde. Früher wurde Captagon auch als Dopingmittel eingesetzt. Heute ist das Aufputschmittel eine beliebte Droge speziell im Nahen Osten.