Megan Thee Stallion: Rapperin wegen Belästigung angezeigt

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US-RapperinMegan Thee Stallion wegen sexueller Belästigung angezeigt

Ein Ex-Kameramann wirft Megan Thee Stallion sexuelle Belästigung und Mobbing vor. Er musste ihr beim Sex mit einer anderen Frau zusehen.

US-Rapperin Megan Thee Stallion wird sexuelle Belästigung und Mobbing vorgeworfen.
Das geht aus einem Schreiben hervor, das Megans Ex-Kameramann Emilio Garcia eingereicht hat.
Die Rapperin soll vor ihm Sex mit einer anderen Frau gehabt haben. Er konnte der Situation nicht entkommen.
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US-Rapperin Megan Thee Stallion wird sexuelle Belästigung und Mobbing vorgeworfen.

Instagram/theestallion

Darum gehts

  • Megan Thee Stallion wurde von ihrem Ex-Kameramann angezeigt.

  • Er musste der Rapperin beim Sex mit einer anderen Frau zusehen.

  • Die 29-Jährige weist die Vorwürfe von sich.

Rapperin Megan Thee Stallion (29) sieht sich krassen Anschuldigungen ausgesetzt. Ihr Ex-Kameramann hat sie wegen sexueller Belästigung angezeigt.

Emilio Garcia war von 2018 bis 2023 Teil von Megans Team. Nun wirft er der Rapperin ein toxisches Arbeitsumfeld vor. «Page Six» liegt das Gerichtsdokument vor. Darin erzählt Garcia von einem Vorfall, der sich im Juni 2022 auf Ibiza ereignet haben soll. Er sei gezwungen worden, Megan beim Sex mit einer anderen Frau zuzusehen.

Megan Thee Stallion mobbte ihren Kameramann

«Ich fühlte mich unwohl», so der Videograf zu «NBC News». Da er sich mit Megan und der Frau im selben Auto befand, konnte er der Situation nicht entkommen. «Ich war erstarrt und schockiert über die Unverschämtheit, dies gleich neben mir zu tun», meint er.

Der verstörende Vorfall ist aber nicht das Einzige, den er seiner Ex-Vorgesetzten vorwirft. So soll die Musikerin ihn auf Ibiza auch für sein Gewicht gemobbt haben. Sie habe ihn eine «fette Bitch» genannt und ihm gesagt, er solle sein Essen herausspucken.

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Megan Thee Stallion weist Vorwürfe von sich

«Das von einer Person zu hören, die sich für Körperselbstliebe einsetzt, hat mich erniedrigt», meint Garcia zu «NBC News». Seither plagen ihn depressive Verstimmungen und Angstzustände, wie aus der Anklageschrift hervorgehen soll.

Megan soll ihm verboten haben, über den Vorfall zu sprechen. Zudem solle sein Lohn danach gekürzt worden sein. Im Juni 2023 wurde er entlassen.

Gegenüber «Page Six» bezieht Megans Anwalt Alex Spiro Stellung: «Es handelt sich hier um eine Forderung nach Geld – ohne dass eine Klage wegen sexueller Belästigung eingereicht wurde und mit anzüglichen Anschuldigungen, die sie in Verlegenheit bringen sollen». Megan und ihr Team werden sich damit vor Gericht befassen.

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Hier findest du Hilfe:

Pro Mente Sana, Tel. 0848 800 858

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Verein Postpartale Depression, Tel. 044 720 25 55

Angehörige.ch, Beratung und Anlaufstellen

Stand by you Schweiz, Helpline für Angehörige, Tel. 0800 840 400

Psyfinder, qualifizierte Fachpersonen in deiner Nähe

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

Dargebotene Hand, Sorgen-Hotline, Tel. 143

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