Ronaldo und Rivaldo zu Zürich United?

Aktualisiert

Kurz vor dem 1. AprilRonaldo und Rivaldo zu Zürich United?

Im Ankündigen ist der Club schon Schweizer Meister. Zürich United will 2018 den Titel holen und zur nächsten Saison zwei Weltmeister verpflichten. Es gehe nicht um Geld, sondern um Freundschaft.

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Die 3.-Liga-Mannschaft des FC United Zürich mit Präsident Orhan Yilmaz (oben, 2.v.l.) und Vize-Präsident Bernhard Fanger (Mitte ganz rechts).

Die 3.-Liga-Mannschaft des FC United Zürich mit Präsident Orhan Yilmaz (oben, 2.v.l.) und Vize-Präsident Bernhard Fanger (Mitte ganz rechts).

Mitte März sorgte allein die Ankündigung für Schlagzeilen, als 20 Minuten Online berichtete, dass ein Zürcher Drittliga-Verein 2018 die Super League aufmischen will. Jetzt legen die Ankündigungsmeister vom FC United Zürich noch mal nach: Ronaldo und Rivaldo – Sie haben richtig gelesen, die brasilianischen Weltmeister von 2002 – sollen das Kader des Drittligisten ergänzen.

Gemäss eigener Mitteilung sind die Vertragsverhandlungen mit den Altstars weit fortgeschritten. «Es tönt nach einem Aprilscherz, ist aber durchaus im Bereich des Möglichen», sagt Claude Catsky von Zürich United zu 20 Minuten Online. Neben Ronaldo und Rivaldo soll auch der ehemalige Leverkusen-Söldner Roque Junior in die Limmatstadt wechseln. «Am Ende ihrer Karrieren sind solche Spieler zu haben. Da geht es nicht mehr nur um Geld, sondern auch um Freundschaften», so Catsky weiter. Ronaldos Vertrag bei Corinthians São Paulo läuft 2010 aus, Rivaldos Kontrakt bei Taschkent in Usbekistan 2011.

Verein im Grössenwahn

Das Geld soll also nicht das Problem dieser Transfers sein. Früher wäre es für Bernhard Fanger, Vize-Präsident des FC United, aber eines gewesen, wie 20 Minuten Online berichtete. Denn Fanger musste zwei Firmenkonkurse über sich ergehen lassen, bei denen mehrere Leute Geld verloren haben. Heute habe er die Lage aber im Griff. Er habe auch dazu gelernt, sagte er Mitte März. Auf die ersten Berichte auf 20 Minuten Online reagierten zahlreiche Leser, die mit Fanger schlechte Erfahrungen gemacht hatten.

Vor zwei Wochen feierte Fenerbahçe Zürich, wie der Drittligaverein momentan noch heisst, die pompöse Namenstaufe des FC United. Das Ziel des neuen Fussballklubs ist es, bis 2013 in der 2. Liga Interregional und bis 2018 in der Super League zu spielen. Der Aufstieg in die 2. Liga scheint nur noch Formsache zu sein, so überlegen ist das Team, welches mit ehemaligen Spitzenfussballern wie Franco Di Jorio oder Massimo Rizzo gespickt ist.

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