Ukraine-KriegSchweizer Regisseur ruft mit Porträt-Serie zu Spenden auf
Der in der Ukraine lebende Filmemacher Marc Wilkins berichtet von der Kreativität und dem Mut der Leute in der Ukraine. Mit #u4ukraine ermöglicht er Spenden direkt an die porträtierte Person.
Kseniia hatte in Kiew einen Blumenladen. Jetzt versorgt sie Soldaten und Geflüchtete mit Kleidung und Nahrungsmitteln.
Marc WilkinsDarum gehts
Der Schweizer Filmregisseur Marc Wilkins porträtiert Menschen im Ukraine-Krieg. Er lebt seit sechs Jahren in der Ukraine und ist fasziniert von der kreativen und lebendigen Gesellschaft. Am 24. Februar ist er von den Detonationen der Bomben aufgewacht. Zutiefst schockiert ist er in den Westen der Ukraine nach Lwiw geflüchtet.
Als Filmemacher möchte er den Geschichten und Wünschen der Menschen Gehör verschaffen. Mit einer Porträtserie zeigt er, dass Leute wie «du und ich» von der Katastrophe betroffen sind. Der Mut und die Kreativität der Menschen sollen Hoffnung spenden.
Wir organisierten 1000 Jacken und 270 Stiefel
Eine davon ist Kseniia. Sie hatte einen Blumenladen in Kiew. Nachdem der Krieg begonnen hatte, entschied sie sich, zu helfen. Sie spendete Blut, sammelte Kleidung und verteilte Lebensmittelpakete. Jetzt sammelt sie Geld für ein Spital in Kiew, das nicht einmal genügend Waschmaschinen hat, um das Blut aus den Kleidern zu waschen.
Schnelle und direkte Spenden
Mit einem Link auf die Spendenseite kann man über Paypal unkompliziert Direkthilfe leisten innert 48 Stunden. Das Geld geht direkt und vollumfänglich an die porträtierte Person. Mit dem Projekt möchte Marc Wilkins Zuversicht und Hoffnung spenden: «Indem wir diese Vorbilder unterstützen, geben wir einer ganzen Gemeinschaft Hoffnung.»