SER – YB 0:1Aktualisiert 01. April 2025, 21:54YB-Aufholjagd geht weiter: Berner schlagen Leader Servette
Dank eines Tores von Christian Fassnacht gewinnt YB auswärts bei Leader Servette. Weil Lugano in Yverdon mit 2:0 siegt, rückt die Spitzengruppe wieder zusammen.

Haben gut lachen: Cédric Itten und Christian Fassnacht kommen der Tabellenspitze immer näher.
Claudio De Capitani/freshfocusDie Szene des Spiels
In der 63. Minute spielte Servette in bester Barcelona-Manier Tiki-Taka durch die Berner Abwehr. Sandro Lauper konnte den heran rauschenden Timothé Cognat nur mit einem Foul stoppen. Schiri Stefan Horisberger entschied zuerst auf Freistoss, zeigte dann doch auf den Punkt. Der VAR intervenierte und es gab trotzdem Freistoss. Diesen hämmerte Miroslav Stevanovic dann aus 17 Meter an den Pfosten. Näher kam Servette bei der 0:1-Heimpleite dem Ausgleich nicht mehr.
Die Schlüsselfigur
Seit der Rückkehr von Christian Fassnacht ist der Meister YB ein anderes Team. Auch gegen Leader Servette war der Nati-Spieler eine tragende Figur, mit seinem sechsten Saisontreffer kurz vor der Pause verhalf er seinen Farben auf die Siegesstrasse. Dank des Sieges beim Leader haben die Berner nur noch zwei Punkte Rückstand.
Die bessere Mannschaft
Zwei Alu-Treffer und ein nicht-gegebenes Tor. Dies war die ernüchternde Bilanz von Servette im Spitzenspiel. Vor allem in der zweiten Hälfte spielte eigentlich nur das Team von Trainer Thomas Häberli. Obwohl man viel mehr Spielanteile hatte, konnten Cognat und Co. zu wenig Gefahr kreieren.
Das Tribünengezwitscher
Servette musste im Heimspiel auf den Support der Genfer Fans verzichten. Wegen Ausschreitungen im Derby gegen Lausanne im März musste die Fankurve hinter dem Tor geschlossen bleiben. Der harte Kern fand auf der Haupttribüne dennoch ein Plätzchen und konnte ihre Mannschaft unterstützen. Um sich mit den Genfer zu solidarisieren, halfen die YB-Fans ihren Kontrahenten und brachten Utensilien wie Fahnen und Trommeln für die Servette-Fans mit ins Stadion.

Vermummte Servette Fans bringen von YB Fans ausgeliehene Fan Utensilien zu den Ihresgleichen.
Claudio De Capitani/freshfocusDas Tor
31’ I 1:0 I Christian Fassnacht traf nach einem Ugrinic-Eckball.
Das andere Spiel

Anto Grgic verlud Yverdon-Goalie Paul Bernardoni.
Pascal Muller/freshfocusNur einen Sieg gab es für Lugano wettbewerbsübergreifend in den letzten acht Spielen. Um aus so einem Formtief zu kommen, gibt es bessere Orte als das Stade Municipal. Doch die Tessiner waren am Neuenburgersee das bessere Team und spielten abgezockt. In der 37. Minute brachte Anto Grgic die Luganesi per Foulpenalty in Front. Shkelqim Vladi machte mit seinem vierten Saisontor den Deckel drauf. Mit dem Sieg gegen Yverdon kam Lugano bis auf drei Punkte an Leader Servette heran.
So gehts weiter
Beide Teams stehen am Wochenende wieder im Einsatz. Die Berner empfangen zuhause Yverdon. Servette muss einmal quer durch die Schweiz reisen und trifft in der Ostschweiz auf den St. Gallen. Für Lugano geht es gegen den FC Basel.
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Auf Wiedersehen
Besten Dank für das Interesse und noch einen schönen Abend. Bis bald.
Sandro Lauper beim Interview
«Ich helfe dort, wo es mich braucht. Wenn wir kein Tor bekommen, dann habe ich etwas gut gemacht. Es war heute sicher nicht unser bestes Spiel. Wir haben alles hereingeworfen und hatten am Ende auch das nötige Glück mit den zwei Aluminiumtreffer von Servette. Jeder, der dort oben steht, hat die Berechtigung, dort zu stehen. Wir sind wieder herangekommen, mit vielen Siegen am Stück. Ich habe immer gewusst, dass wir Qualität im Kader haben und noch Wechsel im Winter vornehmen können.» (Blue)
Mall beim Interview
«Es ist eine sehr unverdiente Niederlage. Wir waren über das gesamte Spiel die bessere Mannschaft. Es war eine Standardsituation, bei der wir geschlafen haben. Die erste Halbzeit war gut von uns, in der zweiten Halbzeit war es ein anderes Spiel, wenn du hinten bist. Das Glück war heute nicht auf unserer Seite. In den letzten Spielen waren wir sehr effizient, heute leider nicht. Es war ein sechs Punkte-Spiel zu Hause. Es tut weh. Acht Spiele dauert es noch. Es gibt noch acht Finals. Wir wollen uns einfach auf uns fokussieren. Wenn du vorne dabei bist, dann musst du hohe Ziele stecken, aber es geht noch lange.» (Blue)
Fassnacht beim Interview
«Für uns hat es nur eines gegeben: gewinnen. Es war nicht unser bestes Spiel. Am Schluss kommen Glücksgefühle auf. Es ist schön, dass ich der Mannschaft mit Scorer-Punkten helfen kann. Ich bin nicht zurückgekommen, um einfach nur da zu sein, sondern um mich weiterzuentwickeln.» (Blue)
SER – YB: YB gewinnt knapp mit 1:0 gegen Servette und rückt näher an die Spitze heran.
Servette drückt noch einmal
SER – YB: Servette kommt noch zu einer Ecke, nachdem Crivelli nicht mehr herankommt.
Servette läuft die Zeit davon
SER – YB: Weniger als zwei Minute bleiben den Grenats noch, um hier noch den Ausgleich zu erzielen.
Keine Torgefahr
SER – YB: Der Freistoss kommt zwar in den Sechzehner, erzeugt aber keine wirkliche Torgefahr.
Freistoss für Servette
SER – YB: Nach einem Foulspiel von Hadjam an Tsunemoto kommt Servette zu einem Freistoss von der rechten Seite.
Nachspielzeit
SER – YB: Fünf Minuten werden nachgespielt.
Fassnacht mit dem Kopfball
SER – YB: Nach einer Males-Ecke kommt Torschütze Fassnacht zum Kopfball. Mall hat den Ball jedoch ohne Probleme.
SER – YB: Danach ist Schluss bei Athekame, der durch Blum ersetzt wird.
Mall pariert gegen Athekame
SER – YB: Mall pariert einen Abschluss von Athekame und klärt zum Eckball.
Males trifft den Pfosten
SER – YB: Males trifft nach Vorarbeit von Hadjam den Pfosten. Nun steht es in Sachen Aluminiumtreffer 2:1 für das Heimteam. Males ist jedoch im Abseits gestanden.
SER – YB: Conte begeht ein taktisches Foulspiel an Stevanovic und kassiert folgerichtig die Gelbe Karte.
SER – YB: Guillemenot kommt für Kutesa ins Spiel. Ein eins zu eins Wechsel also. Kann er noch für den Punktgewinn sorgen?
Zehn Minuten bleiben Servette noch
SER – YB: Die Schlussphase läuft. Servette bleiben noch zehn Minuten in der regulären Spielzeit, um die Heimniederlage zu verhindern.
0 : 2
YS – LUG: TOOOOOR für Lugano. Vladi verwertet eine Flanke von Valenzuela direkt.
YB rückt näher ran
SER – YB: Sollte es beim knappen 1:0 Auswärtssieg von YB bleiben, dann rückt YB bis auf zwei Punkte an Leader Servette heran und schiebt sich auf Rang drei, zumindest bis am Donnerstag.
Häberli bringt frischen Wind aufs Feld. Stürmer Ouattara soll für mehr Torgefahr sorgen. Ondoua muss für ihn weichen.
Eckball für YB
SER – YB: Nach längerer Zeit kommt YB wieder mal in die Nähe des Servette Tores.
SER – YB: Virginius wird durch Conte ersetzt.
SER – YB: Ondoua trifft Males und kassiert eine Verwarnung.
Athekame wieder dabei
SER – YB: Viel Kühlspray und Athekame ist wieder mit dabei.