So reagieren Kritiker auf Meghans Disney-Projekt

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«Warmherzig, aber kitschig»So reagieren Kritiker auf Meghans Disney-Projekt

Herzogin Meghan ist zurück im Showbiz – und zwar als Erzählerin für eine Disney-Elefantendoku. Das halten die Filmkritiker von ihrer Narration.

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Hier ist der Trailer zu den Disney-Tierdokus «Elephant» und «Dolphin». (Video: Walt Disney Studios)

Ab Freitag läuft die Tierdoku «Elephant» auf der Streaming-Plattform Disney+. Sie begleitet eine Elefantenherde, die auf der Suche nach Wasser die Kalahari-Wüste durchquert. Die Erzählstimme stammt dabei von Herzogin Meghan.

Aufgenommen haben soll Meghan ihren Part vergangenen Herbst in London. Zur Zusammenarbeit kam es vermutlich nach einem Gespräch mit dem damaligen Disney-CEO Bob Iger (69) an der Premiere von «Lion King» im Juli.

Herzogin Meghan und Prinz Harry sind ab Mittwoch offiziell keine hochrangingen Royals mehr. Ihre letzten Termine haben sie Anfang März absolviert, jetzt haben sie sich von ihren über elf Millionen Instagram-Followern verabschiedet.
Vergangene Woche haben sie Kanada wegen des Corona-Lockdowns fluchtartig verlassen und in Los Angeles ihr neues Zuhause bezogen.
Auf den folgenden Bildern blicken wir zurück auf ihre letzten offiziellen Royal-Termine in Grossbritannien Anfang März: Hier überraschte Meghan rund 700 Schüler einer Londoner Schule mit einem Besuch.
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Herzogin Meghan und Prinz Harry sind ab Mittwoch offiziell keine hochrangingen Royals mehr. Ihre letzten Termine haben sie Anfang März absolviert, jetzt haben sie sich von ihren über elf Millionen Instagram-Followern verabschiedet.

epa/Facundo Arrizabalaga

«Meghan tauscht Tatsachen gegen Kitsch»

Es ist ihr erstes Projekt im Filmbiz, seit sie ihre Rolle in der Serie «Suits» aufgegeben hat, um Herzogin von Sussex zu werden. Ihre gesamte Gage fürs Voice-over kommt der Charity-Organisation Elephants Without Borders zugute.

Kurz vor dem Release sind nun die ersten Reviews da. Folgendes sagen die Filmkritiker und -kritikerinnen über Meghans Disney-Gig:

«Daily Express»

«Meghan wirkt sehr warmherzig und die meisten ihrer Zeilen klingen so, als ob sie die Elefanten, die wir beobachten, liebevoll anstrahlen würde. Teils ist es auf eine klassisch amerikanische Disney-Art ein bisschen kitschig und sentimental.»

«The Times»

«Meghan tauscht Prunk und Tatsachen gegen Schmalz und Kitsch. Die Performance fühlt sich oft überzogen an. Selbst der wenig berauschende Moment, in dem die Elefanten etwas Rinde von einem Baum reissen, kommt wie eine Oscar-Verkündung für den besten Film rüber.»

«Empire»

«Meghan bringt die Erzählung herzerwärmend und mit übereifriger Freude rüber – und hat dabei gerade noch so den richtigen Grad an Nervigkeit.»

«The Telegraph»

«Meghan passt gut zum Ton der Dokumentation, der sich irgendwo zwischen königlich und niedlich mit gelegentlicher Girl-Power bewegt.»

«Indiewire»

«Meghan eröffnet den Film ein wenig zu energisch (sie scheint sich vor allem sehr darüber zu freuen, mitmachen zu können), schafft es schliesslich aber, durch ihre liebenswürdige, intelligente Erzählung eine Brücke zwischen Unterhaltung und Bildung zu schlagen.»

«The Guardian»

«Letzteres ist ein beeindruckendes Phänomen, dem Meghan mit ihrer eigenen spektakulären Flut an Schmalz begegnet.»

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