Honky Tonk Festival St. Gallen: So vielfältig sind die Acts

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St. GallenSo vielfältig sind die Acts am Honky Tonk Festival

Am Samstag findet zum 24. Mal das St. Galler Honky Tonk Festival statt. Mit 25 Lokalen und 39 Acts verspricht das Festival, für jeden Musikgeschmack etwas dabeizuhaben.

Diverse Bars, Restaurants und sogar eine Kapelle öffnen diesen Samstag für Musikbegeisterte ihre Türen.
Das St. Galler Musikfestival Honky Tonk wurde schon letztes Jahr gut besucht.
Einige der Lokale und Acts sind dieselben, vieles ist dieses Jahr aber auch neu.
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Diverse Bars, Restaurants und sogar eine Kapelle öffnen diesen Samstag für Musikbegeisterte ihre Türen.

Gadget abc Entertainment Group AG

Darum gehts

  • Am Samstag, 27. April, findet in St. Gallen zum 24. Mal das Honky Tonk Musik-Festival statt.

  • Dabei werden die Stadt und ihre Lokale zur Bühne für Live-Musik.

  • Die 39 Acts könnten nicht vielfältiger sein und das zeigen sie gern in ihren Porträts.

Das Honky Tonk Festival St. Gallen, das seit über zwei Jahrzehnten die Stadt belebt, steht erneut bevor. Am kommenden Samstag verwandelt sich St. Gallen mit 25 Lokalen und 39 Acts in eine Bühne für eine breite Palette musikalischer Genres. Rahel Inauen von Gadget abc Events AG gibt Einblick in die Organisation und die Highlights des diesjährigen Festivals.

Honky Tonk als Rundreise durch Stadt und Musik

«Uns ist es wichtig, musikalisch querbeet alles zu vertreten. Wir legen keinen Schwerpunkt auf eine bestimmte Richtung, sondern bieten eine Rundreise durch verschiedene Genres der Musik und durch die ganze Stadt St. Gallen», erklärt Inauen.

«Für jeden Geschmack etwas dabei»

Diversität steht auch dieses Jahr wieder ganz vorne auf dem Programm. So ist von Rock, Pop, Blues, Jazz, Hip-Hop, Mundart-Rap, Samba, Irish Volk bis hin zu Italo Disco alles vertreten. Genauso divers wie ihre Musik sind auch die engagierten Künstlerinnen und Künstler beim Honky Tonk.

Vor der Vorstellung am Samstag zeigen sich die Acts für 20 Minuten von ihrer ganz persönlichen Seite. Sie erzählen, wie sie zur Musik gefunden haben, beschreiben ihren Stil oder erzählen über einige der bewegendsten Momente ihrer bisherigen Karriere.

Bands

«Schon oft als Gäste, sind wir dieses Jahr zum ersten Mal selbst auf der Bühne dabei. Unsere Musik ist eine Mischung aus <strong>vielschichtigem, unverblümtem Synth-Pop</strong>. Was uns wirklich antreibt, sind die Geschichten, die wir durch unsere Musik erzählen können», erklärt die Band <strong>WE ARE AVA</strong>. «Eines unserer grössten Ziele ist es, dass unser Publikum in die Musik so eintaucht, dass sie ihre Sorgen vergessen und in den Moment eintauchen können. Am schönsten ist es, wenn sich in Gesichtern die Emotionen unserer Musik spiegeln. Manchmal fröhlich, tanzend, mitsingend, manchmal melancholisch, traurig und hoffentlich ist es manchmal einfach wohlig warm, wenn man sich komplett in die Musik einfühlen kann.» Am Honky Tonk wollen sie zum ersten Mal ihren tröstlichen Song «High» performen.
«Dies ist unser erster Auftritt in St. Gallen, und wir sind bereit, die Stadt mit unserer Musik zu erobern. Denn unser <strong>Rock-Stil</strong> ist&nbsp;<strong>energiegeladen, mitreissend und echt!&nbsp;</strong>Wir lassen uns von den grossen Rocklegenden inspirieren, aber bringen auch unsere eigene Note ein», sagt die Band um <strong>Sam Red</strong>. «Ein verrückter Moment? Nun, einmal landete während eines Gigs ein riesiger Schlüpfer auf der Bühne, das war echt lustig. Solche kuriosen Erlebnisse zeigen uns, dass unser Publikum genauso in unsere Musik eintaucht wie wir. Die Nähe zu unseren Zuhörern ist uns besonders wichtig, denn wir freuen uns, wenn wir die gleichen Gesichter wiedersehen. Das spornt uns an, unser Bestes zu geben, um ihnen ein unvergessliches Erlebnis zu bereiten.»
«Wir drei haben schon in der Schulzeit zueinandergefunden und als Kinder angefangen, gemeinsam Musik zu machen. Jetzt sind wir das erste Mal beim Honky Tonk dabei. Unser <strong>Shakepop-Musikstil</strong> ist einfach Klaus-Egger-Trio», meint das <strong>Klaus Egger Trio</strong>. «Musik ist unsere Leidenschaft und wir wollen, dass jeder seine Sorgen vergisst, wenn er unsere Musik hört. Denn an unseren Konzerten braucht man sich nicht zu verstellen. Komm, wie du bist, wir sind, wie wir sind. Ein ganz besonderer Song von uns ist ‹Foifer &amp; Weggli›, denn da klären wir auf, dass ein Weggli durch seine runde Form und die tiefe Furche in der Mitte definiert ist. Das wissen viele nicht.»
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«Schon oft als Gäste, sind wir dieses Jahr zum ersten Mal selbst auf der Bühne dabei. Unsere Musik ist eine Mischung aus vielschichtigem, unverblümtem Synth-Pop. Was uns wirklich antreibt, sind die Geschichten, die wir durch unsere Musik erzählen können», erklärt die Band WE ARE AVA. «Eines unserer grössten Ziele ist es, dass unser Publikum in die Musik so eintaucht, dass sie ihre Sorgen vergessen und in den Moment eintauchen können. Am schönsten ist es, wenn sich in Gesichtern die Emotionen unserer Musik spiegeln. Manchmal fröhlich, tanzend, mitsingend, manchmal melancholisch, traurig und hoffentlich ist es manchmal einfach wohlig warm, wenn man sich komplett in die Musik einfühlen kann.» Am Honky Tonk wollen sie zum ersten Mal ihren tröstlichen Song «High» performen.

WE ARE AVA (Andy Schwendener: 32, St.Gallen, Nicola Holenstein: 28, St.Gallen, Kim Lemmenmeier: 30, Teufen)

Solokünstler

«Mein Musikstil ist <strong>verträumter sweet Pop</strong>, und ich hoffe, dass meine Songs wie kleine Fluchten aus dem Alltag wirken können. Ein besonderer Song für mich ist ‹Head Up High›, den ich für eine nahestehende Person in einer schwierigen Lebensphase geschrieben habe. Dieser Song soll Mut machen und zeigen, dass Musik wirklich heilen kann», teilt <strong>Noemi Beza</strong> mit. «Es ist mein erstes Mal beim Honky Tonk, und ich kann es kaum erwarten, meine Musik zu teilen.»
«Das dritte Jahr in Folge bin ich also schon fast Stammgast hier. Mein Stil ist <strong>Irish, Alternative, Folk.</strong> Da singe ich oft über die Suche nach Heilung, denn&nbsp;in den irischen Songs stecken viel Geschichte und Sehnsucht nach einem vereinigten Irland», erklärt <strong>The Miller-An Muilleoir.</strong> «Ein besonderes Erlebnis war ein Gig, bei dem ich einen neuen Song spielte, den ich erst eine Stunde zuvor geschrieben hatte. Dieser Song hat nun ein Eigenleben entwickelt und ist Teil meines Albums geworden.»
«Meine Musik ist voller <strong>brasilianischer Lebensfreude, Leidenschaft und Liebe</strong>. Ich trete bereits zum siebten Mal hier auf, und jedes Mal ist es eine Freude zu sehen, wie das Publikum auf unsere Rhythmen reagiert», sagt <strong>Valeria Eva</strong>. «Ein unvergesslicher Moment war, als ich trotz Krankheit auf dem Montreux Jazz Festival auftrat und genau in dem Moment, als wir zu spielen begannen, der Regen aufhörte und meine Stimme zurückkehrte.»
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«Mein Musikstil ist verträumter sweet Pop, und ich hoffe, dass meine Songs wie kleine Fluchten aus dem Alltag wirken können. Ein besonderer Song für mich ist ‹Head Up High›, den ich für eine nahestehende Person in einer schwierigen Lebensphase geschrieben habe. Dieser Song soll Mut machen und zeigen, dass Musik wirklich heilen kann», teilt Noemi Beza mit. «Es ist mein erstes Mal beim Honky Tonk, und ich kann es kaum erwarten, meine Musik zu teilen.»

Noemi Beza(Noemi Bezawit Schenk: 18, aus Zihlschlacht)

Besonders stolz ist Inauen auf das Duo IKAN HYU, das im Talhof auftritt. «Sie sind ein megastarker Liveact, denn sie produzieren vieles live auf der Bühne», schwärmt sie. Auch die Schutzengelkapelle, mit ihrer einzigartigen Akustik, sei für die Veranstalterin wieder ein Highlight. «Bei neuen Lokalen ist das Festival immer offen für innovative Konzeptideen.»

Trotz kühler Wettervorhersage ist ihre Zuversicht gross, dass viele Besuchende den Weg in die Stadt finden werden. «Wir hoffen, es bleibt trocken», sagt Inauen, die sich auf eine rege Teilnahme freut.

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