Stuntman Mad Mike stirbt vor laufender Kamera

Aktualisiert

Unfall mit RaketeStuntman Mad Mike stirbt vor laufender Kamera

Mike Hughes ist in seiner selbstgebastelten Rakete ums Leben gekommen. Aus noch ungeklärten Gründen hatte sich der Fallschirm nicht geöffnet.

Mike Hughes, besser bekannt als Mad Mike, ist tot. (Archivbild)
Er ist bei einem Flug mit einer selbstgebauten Rakete ums Leben gekommen. (Archivbild)
Das Unglück ereignete sich vor laufender Fernsehkamera.
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Mike Hughes, besser bekannt als Mad Mike, ist tot. (Archivbild)

Keystone/James Quigg/Daily Press via AP

Der US-Tüftler und selbst ernannte «weltbeste Hasardeur» Mike Hughes ist am Samstag in Kalifornien bei einem Flug mit einer selbstgebastelten Rakete ums Leben gekommen. Der auch als «Mad Mike» bekannte 64-Jährige wollte eine Flughöhe von rund 1500 Meter erreichen.

Doch aus bisher unbekanntem Grund habe sich der Fallschirm nicht geöffnet, berichtete unter anderem die «Los Angeles Times» unter Berufung auf Hughes' Sprecher. Das Fluggerät zerschellte in der Nähe von Barstow nur wenige hundert Meter entfernt von der Startrampe am Steppenboden.

Der amerikanische Pay-TV-Sender Science Channel, der den Abenteurer bei dem Vorhaben mit Fernsehkameras begleitete, sprach im Kurznachrichtendienst Twitter den Angehörigen das Beileid aus. Der Raketenstart sei für Hughes ein Traum gewesen.

Das Unglück ereignete sich vor laufenden Kameras, da der Flug für eine neue Serie mit dem Titel «Homemade Astronauts» (Hausgemachte Astronauten) gefilmt werden sollte.

Mike Hughes ist in seiner selbstgebastelten Rakete ums Leben gekommen.

Hughes hatte sich bereits bei früheren Tests teils schwere Verletzungen zugezogen. Er wollte mit den Aktionen laut eigenen Angaben unter anderem beweisen, dass die Erde flach ist. (sda)

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