Konkurrenz übernimmtBaufirma Lerch stellt nach 156 Jahren den Betrieb ein
Wegen Preisdruck und Fachkräftemangel: Die Winterthurer Baufirma Lerch stellt den Betrieb am 31. Januar ein.
Darum gehts
Baufirma Lerch aus Winterthur stellt den Betrieb nach 156 Jahren ein.
Preisdruck und Fachkräftemangel führten zu finanziellen Schwierigkeiten.
Die Abwicklung erfolgt unter der Aufsicht einer Anwaltskanzlei.
Die Baufirma Lerch geht in die provisorische Nachlassstundung. Die 1869 gegründete Firma aus Winterthur wird per 31. Januar grösstenteils eingestellt, wie es in einer Medienmitteilung heisst.
In den letzten Jahren habe es viele Restrukturierungs- und Sanierungsmassnahmen gegeben. Dabei seien auch Reserven in Anspruch genommen worden. Trotzdem habe sich ein zunehmender Liquiditätsengpass wegen einer verschärften Marktsituation aufgrund von Preisdruck und Fachkräftemangel abgezeichnet.
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Verwaltungsratspräsident Rudolf Ackeret sagt, für alle der 130 Mitarbeitenden bestehe mit wenigen Ausnahmen eine Weiterbeschäftigungsmöglichkeit. Die weitere Abwicklung der Firma erfolge unter Aufsicht einer Anwaltskanzlei als Sachwalterin.
Konkurrenz übernimmt Angestellte
In einem Schreiben auf der Webseite heisst es, dass folgende drei Unternehmen aus der Region die Geschäftssparten weiterführen:
Landolt + Co AG Bauunternehmung, Kleinandelfingen: Hoch- und Ingenieurbau
Rolf Schlagenhauf AG, Meilen: Fassadenbau, Gips- und Trockenbau sowie Bauservice
Ruba Objektbau AG (Nüssli Grupp), Hüttwilen: Holzbau
Die drei Unternehmen sind keine Rechtsnachfolger der Lerch AG. Sie werden den Grossteil des Personals neu anstellen und den Kunden Lösungen anbieten, um die laufenden Projekte und Baustellen abzuschliessen, wie es weiter heisst.
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