UKW-RadioBundesrat lässt analoges UKW-Radio länger am Leben
Radiosender sollen weiterhin per UKW senden können. Eigentlich hätte die analoge Radioverbreitung per Ende 2024 eingestellt werden sollen.
Darum gehts
Die analoge Radioverbreitung per Ultrakurzwelle (UKW) soll bis 2026 weiterhin möglich sein.
Eigentlich hätte diese bis Ende 2024 eingestellt werden sollen.
Die UKW-Nutzung lag im Frühling noch bei 19 Prozent.
Radiosender sollen weiterhin analog per Ultrakurzwelle (UKW) gesendet werden können. Dies entschied der Bundesrat an seiner Sitzung vom Mittwochmorgen. Eigentlich hätte die Verbreitung von Programmen via UKW spätestens Ende 2024 eingestellt werden sollen.
Diese Frist wurde nun aber um zwei Jahre bis 2026 verlängert. Bis dahin soll die Umstellung von UKW zu Digitalradio spätestens vollständig abgeschlossen sein. Die Radioveranstalter können die analoge Verbreitung ihrer Sender aber auch bereits früher einstellen. Bereits seit 2020 besteht dazu keine Pflicht mehr.
Roger Schawinski forderte Verlängerung um fünf Jahre
Im Frühjahr 2023 wurden Radiosender bereits zu 81 Prozent auf digitalem Weg empfangen, also per DAB+ oder Internet. Die UKW-Nutzung liegt noch bei 19 Prozent, wobei acht Prozent des Publikums ausschliesslich darüber Radio hören.
Für eine Verlängerung der UKW-Funkkonzessionen, wie sie nun beschlossen wurde, hatte sich auch der Zürcher Medienunternehmer und Radio-1-Gründer Roger Schawinski eingesetzt. Er forderte jedoch eine Verlängerung um fünf Jahre.
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