
Porridge – mit einem grossen Schuss Weihnachten.
Getty ImagesPowerfoodVerpasst eurem Porridge ein weihnachtliches Upgrade
Das Tolle an Haferflocken? Sie lassen sich auf etliche Arten verfeinern. Mit unseren Inputs und wenigen Handgriffen wird aus simplen Zutaten ein weihnachtliches Zmorge.
Inmitten von winterlichen Stimmungstiefs und vorweihnachtlichen Deadlines brauchen wir vor allem eines: Energie. Und diese hängt nicht zuletzt von einem ausgewogenen Frühstück ab. Wir müssen für die Ausführung jetzt nicht lange um den heissen Brei reden. Deshalb haben wir den Hinweis bereits im vorherigen Satz platziert. «Heisser Brei» oder spezifischer formuliert «Porridge» hat das Mainstream-Publikum längst auf seiner Seite.
Hippe Stadtcafes ehren die aufgequollenen Haferflocken selbstverständlich mit einem Platz auf ihrer Morgenkarte. Und prominente Healthy-Lifestyle-Menschen erwähnen in Interviews gelegentlich die durchgetaktete Morgenroutine, von der Haferflocken fester Bestandteil sind.
Zugegeben: Haferflocken sind auch wirklich sehr gesund. Sie halten lange satt, regen die Verdauung an und kräftigen Nägel sowie Haare.

Haferflocken haben es in sich: Neben Ballaststoffen und einem grossen Anteil an ungesättigten Fettsäuren enthält das Getreide unter anderem die Mineralstoffe Eisen, Zink und Magnesium.
Unsplash/Jocelyn MoralesDer rohe Brei lässt ebenso viel Kreativitätsspielraum wie ein leeres Blatt Papier. Bananen, Konfitüre und alles dazwischen – ins Porridge kommt, was einem persönlich schmeckt. Wer beim Brunch die Gäste mit einem Schuss Weihnachten überraschen möchte oder selbst etwas mehr in Stimmung geraten will, findet weiter unten dankbare Inspiration:
Baked-Oats mit Lebkuchengewürz und Orangen
Ihr braucht für 2 Portionen:
100 g Haferflocken
300 ml Milch nach Wahl
eine Prise Salz
2 TL Lebkuchengewürz
¼ Vanilleschote
2 EL Honig
1 Orange
2 EL Walnüsse
Zubereitung:
Vermengt in einer Auflaufform Haferflocken mit Milch, Salz, Lebkuchengewürz, Vanille und dem Honig bis die Masse homogen wird.
Platziert die Auflaufform in der Mitte des Ofens und lasst den Brei für 20 bis 25 Minuten bei 160 Grad Celsius backen.
Schält in dieser Zeit die Orange, schneidet sie in kleine Stücke und hackt die Walnüsse klein.
Ist die Backzeit rum, nehmt die Auflaufform aus dem Ofen und schöpft
die noch warmen Haferflocken in eine Müslischüssel.Verfeinert das Ganze anschliessend mit Orangen und Walnüssen. Optional könnt ihr mit mehr Honig zusätzliche Süsse geben.

Wer seinen Lebkuchenhorizont erweitern will, probierts doch mal mit Lebkuchenbrei.
Unsplash/Valentin VlacovPorridge mit Marroni, Bananen und dunkler Schokolade
Ihr braucht für zwei Portionen:
100 g Haferflocken
300 g Wasser
1 Prise Salz
50 g geschälte Marroni
2 Bananen
30 g dunkle Schokolade
2 EL Ahornsirup
Zubereitung:
Schneidet die Banane in kleine Scheiben, hackt die Schokolade in Stücke und stellt die Toppings erstmal auf die Seite.
Kocht dann Wasser und Salz in einer Pfanne auf.
Gebt anschliessend die Haferflocken dazu und lasst den Brei nochmals aufkochen.
Bei mittlerer Hitze rührt ihr nun für zirka fünf Minuten durch den Brei.
Mischt den Ahornsirup rein und nehmt die Pfanne von der Platte.
Als letzten Schritt, fügt ihr die vorbereiteten Bananen und Schokoladenstücke bei, und zerbröselt mit der Hand fürs Topping die Marroni über dem Porridge.

Macht einen Halt beim Marronistand eures Vertrauens – die Kastanien eignen sich wunderbar als Topping.
Unspalsh/SareOvernight-Oats mit Apfel und Zimt
Ihr braucht für zwei Portionen:
100 g Haferflocken
300 g Wasser
1 Prise Salz
2 Äpfel
1 TL Kokosnussöl
1 TL Zimt
5 EL Apfelmus
1 EL Zitronensaft
Zubereitung:
Füllt die Haferflocken in ein Gefäss und mischt anschliessend das Wasser dazu.
Rührt nun Zimt und Apfelmus unter.
Verschliesst das Gefäss und lasst die Mischung über Nacht im Kühlschrank ruhen.
Schneidet am Folgetag die Äpfel in kleine Stücke und beträufelt diese für Geschmack und Optik mit Zitronensaft.
Schmelzt das Kokusnussöl in der Pfanne und bratet die Apfelstücke darin leicht golden an.
Nehmt die Overnight-Oats aus dem Kühlschrank und vervollständigt es mit den angebratenen Äpfeln.

Die Winterkombination schlechthin: Äpfel und Zimt.
Unsplash/Sixteen Miles