Noma: «Es fing an mit Zahnfleischbluten»

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Noma«Es fing an mit Zahnfleischbluten»

Fidel kam in Burkina Faso als Kind einer armen Familie zur Welt. Als er drei Jahre alt war, bricht bei ihm die Krankheit Noma aus. Sie führt dazu, dass sich Gewebe im Gesicht entzündet und schlussendlich abstirbt. Vor allem Kinder bis sieben, die Mangelernährt und kaum Zugang zu sauberem Wasser haben, sind betroffen. Bis zu 90 Prozent der Verläufe sind tödlich. Fidel hat das Glück, rasch behandelt zu werden. Dank einer Organisation wird er in der Schweiz operiert und sein Gesicht rekonstruiert. Dabei trifft er auf eine Schweizerin, die ihn später adoptiert. Im Video spricht er darüber, wie es war, in der Schweiz aufzuwachsen, wie er mit der Krankheit und seinem Aussehen umgeht und weshalb er fordert, dass die Krankheit von der WHO anerkannt wird.