Wegen neuer Regeln: Gaza-Hilfswerken droht Zulassungsentzug

Livetickeraktualisiert am Mittwoch, 31. Dezember, 2025

Nahost-Konflikt
Netanjahu und Trump einigen sich: Grenzübergang Rafah bald offen

Der Nahe Osten bleibt von anhaltenden Konflikten geprägt. Eine Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas bröckelt. Alles dazu im Ticker.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Am 13. Oktober wurden mehrere der noch lebenden Geiseln von der Hamas an das Rote Kreuz übergeben.
  • Am 8. Oktober 2025 verkündeten die Hamas und Israel ihr Einverständnis für ein Waffenruhe-Abkommen im Gazastreifen, bei dem alle Geiseln freikommen sollen.
  • Im Sommer 2025 warnten Ärztinnen und Ärzte sowie Aktivistinnen und Aktivisten vor einer sich ausbreitenden Hungersnot im Gazastreifen.
  • Am 13. Juni startete Israel einen direkten Angriffskrieg gegen den Iran durch Luftangriffe. Der Krieg endete mit einer Intervention der USA, die ein Uran-Anreicherungs-Labor im Iran bombardierten.
  • Am 16. Oktober 2024 tötete die israelischen Armee den Hamas-Chef Yahya Sinwar im Gazastreifen.
  • Am 17. September 2024 explodierten im Libanon Tausende Pager, es gab 39 Tote und fast 300 Verletzte.
  • Am 7. Oktober 2023 töteten Mitglieder der Hamas und verbündete islamistische Gruppen in mehreren Orten Israels und auf einem Musikfestival insgesamt 1205 Menschen. 251 Menschen wurden als Geiseln in den Gazastreifen verschleppt. Daraufhin startete Israel eine Offensive gegen die Hamas im Gazastreifen.

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31.12.2025

Mi 20:49

Netanjahu und Trump planen Öffnung von Rafah-Grenze

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und US-Präsident Donald Trump haben laut dem israelischen Fernsehsender Channel 12 eine Vereinbarung zur Wiedereröffnung des Grenzübergangs Rafah erzielt.

Geplant sei, den Übergang wieder für den Personenverkehr in beide Richtungen – zwischen dem Gazastreifen und Ägypten – zu öffnen. Die Umsetzung soll kurzfristig erfolgen, entsprechende Vorbereitungen laufen bereits.

Ilia Yefimovich/dpa

Nach Angaben offizieller Stellen tritt der Plan in Kraft, sobald Netanjahu am Freitag von seinem derzeitigen Besuch in den USA zurückkehrt. Der Schritt gilt als Signal für eine veränderte regionale und internationale Abstimmung beim Grenzmanagement rund um den Gazastreifen.

Der Grenzübergang Rafah hat grosse strategische und humanitäre Bedeutung, da er als zentraler Zugang für Menschen und Güter nach Gaza gilt. Die Vereinbarung ist Teil der umfassenderen Bemühungen der USA, zur Stabilisierung der Region beizutragen und eine koordinierte politische sowie sicherheitspolitische Lösung zu fördern.

Beobachter erwarten, dass die Wiedereröffnung den humanitären Druck lindern könnte, verweisen jedoch auf die Notwendigkeit einer engen Überwachung. Details zu Sicherheitsvorkehrungen, Logistik und Zeitplan sollen in den kommenden Tagen bekanntgegeben werden. (kle)

31.12.2025

Mi 01:02

Palästinensisches Mädchen im Gazastreifen getötet

Das israelische Militär im Gazastreifen hat nach Angaben eines Spitals ein zehnjähriges Mädchen erschossen. Ein weiterer Mensch sei bei dem Vorfall nahe der sogenannten Gelben Linie in der Stadt Gaza verletzt worden, teilte das Al-Shifa-Spital am Dienstag mit. Das israelische Militär äusserte sich zunächst nicht. Es teilte lediglich mit, Soldaten, die nahe der Gelben Linie eingesetzt seien, nähmen alle ins Visier, die sich ihnen näherten oder sie bedrohten.

Die Gelbe Linie trennt den israelisch kontrollierten Teil des Gazastreifens vom Rest des Küstengebiets. (DPA)

30.12.2025

Di 17:20

Wegen neuen Regeln: Gaza-Hilfswerken droht Zulassungsentzug

Israel hat die Bedingungen für die Zulassung von Hilfswerken in den palästinensischen Gebieten geändert. Neu können Hilfswerke abgewiesen werden, wenn sie unter anderem eine von folgenden Aktivitäten betrieben haben.

  • Förderung von «Delegitimierungskampagnen» gegen Israel
  • Aufruf zum Boykott Israels oder Verpflichtung zur Teilnahme an einem solchen Boykott
  • Unterstützung der Strafverfolgung israelischer Sicherheitskräfte vor ausländischen oder internationalen Gerichten

Wer sich bis zum 31. Dezember nicht neu registriert habe, muss bis im März 2026 ihre Aktivitäten in den palästinensischen Gebieten einstellen. Laut BBC wurden von 100 neue Registrationen 14 bisher abgewiesen, 21 zugelassen und der Rest hat noch keine Entscheidung erhalten. 37 Organisationen haben sich laut dem Diaspora-Ministerium Israels nicht neu registriert. Diesen droht der Entzug der Zulassung. Darunter befindet sich auch die Organisation Ärzte ohne Grenzen.

«Die Registrierungspflicht dient dazu, die Beteiligung terroristischer Elemente zu verhindern und die Integrität der humanitären Arbeit zu schützen», hiess es in der Mitteilung der Behörde.

29.12.2025

Mo 22:50

Nach Treffen mit Natanyahu: Trump droht Hamas und dem Iran

US-Präsident Donald Trump hat der islamistischen Terrororganisation Hamas mit «Konsequenzen» gedroht, sollte sie nicht wie im Gaza-Friedensplan vereinbart ihre Waffen niederlegen. Die USA legten es nicht auf eine Eskalation an, sagte der Republikaner bei einem Treffen mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu in seiner Residenz Mar-a-Lago in Florida. Er stellte aber klar: «Sie müssen sich innerhalb einer relativ kurzen Zeit entwaffnen.» Trump ergänzte, für den Fall, dass die Hamas dem nicht nachkomme, wäre das «schrecklich» für sie. «Es wird wirklich, wirklich schlimm für sie werden.»

Trump betonte, dass andere Staaten im Nahen Osten bereits ein Einschreiten angekündigt hätten, sollte sich die Hamas nicht wie vereinbart entwaffnen. «Wenn sie jetzt nicht ihre Waffen niederlegen, werden diese Länder sie vernichten», sagte er.

Trump droht der Hamas und dem Iran.
Trump droht der Hamas und dem Iran.AFP

Trump sagte auch, er unterstütze israelische Angriffe auf den Iran, sollte das Land ein Abkommen ablehnen und seine Raketen- und Atomprogramme fortsetzen. Er befürworte einen Schlag, falls der Iran weiter Raketen baue.

Noch dringlicher ist aus Sicht des Republikaners ein Eingreifen, falls diplomatische Versuche scheitern und der Iran sein Nuklearprogramm fortsetzt. «Wir werden es sofort tun», sagte er zu möglichen Angriffen in diesem Fall und stellte damit eine US-Beteiligung in Aussicht. Kurz zuvor hatte Trump gesagt, man werde dem Iran harte Schläge versetzen, sollte Teheran wieder aufrüsten. (DPA)

29.12.2025

Mo 01:33

Huthi: Israels Präsenz in Somaliland wäre militärisches Ziel

Der Anführer der vom Iran unterstützten Huthi-Miliz droht Israel nach dessen Anerkennung von Somaliland als souveränen Staat. «Jegliche israelische Präsenz in Somaliland wird von unseren Streitkräften als militärisches Ziel betrachtet, da sie eine Aggression gegen Somalia und den Jemen sowie eine Bedrohung für die Sicherheit der Region darstellt», sagte Abdul-Malik al-Huthi in einer Erklärung. Israel hatte am Freitag als weltweit erstes Land die Republik Somaliland als souveränen Staat anerkannt. Somalia lehnt die Anerkennung seiner abtrünnigen Region im Norden entschieden ab.

Die nur wenige Millionen Einwohner zählende ostafrikanische Republik ist seit mehr als drei Jahrzehnten praktisch unabhängig. Israelische Medien verwiesen darauf, dass Somaliland unweit der strategisch wichtigen Meerenge Bab al-Mandab liegt, wo es immer wieder zu Angriffen der Huthi-Miliz auf internationale Handelsschiffe mit mutmasslichem Bezug zu Israel gekommen war. Die «Times of Israel» schrieb, ein Zugang zu Somaliland würde es Israel erleichtern, Angriffe gegen die Miliz durchzuführen und sie zu überwachen.

Nach Beginn des Gaza-Kriegs hatte die Huthi-Miliz in Solidarität mit der islamistischen Terrororganisation Hamas Israel immer wieder auch direkt mit Raketen und Drohnen angegriffen. Israels Luftwaffe griff im Gegenzug Ziele der Miliz im 2000 Kilometer entfernten Jemen an. Seit Beginn der Waffenruhe in Gaza am 10. Oktober liessen auch die Huthi-Rebellen die Waffen schweigen. Nach Israels Anerkennung von Somaliland als Staat erklärte ihr Anführer nun, man werde nicht hinnehmen, dass ein Teil Somalias dem Feind Israel als Stützpunkt diene.

Dringlichkeitssitzung des Weltsicherheitsrats

Der UN-Sicherheitsrat kommt wegen Israels Schritt heute zu einer Dringlichkeitssitzung zusammen. Zuvor hatten 21 überwiegend muslimische Länder in einer gemeinsamen Erklärung vor «schwerwiegenden Folgen» des beispiellosen Vorgehens Israels für «den Frieden und die Sicherheit am Horn von Afrika und im Roten Meer» sowie für die internationale Sicherheit gewarnt.

Während der Weltsicherheitsrat in New York tagt, werden US-Präsident Donald Trump und Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu heute in Trumps Residenz Mar-a-Lago in Florida über die Zukunft des Gazastreifens sprechen. Es soll bei ihrem Treffen um die nächsten Schritte des von den USA vorangetriebenen Plans zur dauerhaften Beendigung des Gaza-Kriegs gehen. (DPA)

27.12.2025

Sa 14:30

Sieben Menschen in Italien wegen Verdachts der Hamas-Finanzierung festgenommen

In Italien sind sieben Menschen wegen des Verdachts der Finanzierung der radikalislamischen Palästinenserorganisation Hamas festgenommen worden. Zwei weitere Verdächtige hielten sich im Ausland auf und würden per internationalem Haftbefehl gesucht, teilte die Polizei am Samstag mit.

Den neun Verdächtigen werde vorgeworfen, «Vereinigungen mit Sitz im Gazastreifen, den palästinensischen Gebieten oder Israel, die sich im Besitz der Hamas befinden, von ihr kontrolliert werden oder mit ihr in Verbindung stehen», mit insgesamt rund sieben Millionen Euro unterstützt zu haben.

Am Samstag wurden bei einer Razzia sieben Personen festgenommen.
Am Samstag wurden bei einer Razzia sieben Personen festgenommen.Screenshot Corriere TV

Laut Polizei sind drei Vereinigungen in den Fall verwickelt, die offiziell palästinensische Zivilisten unterstützten, aber mutmasslich als Deckmantel für die Finanzierung der Hamas dienten.

Während das angebliche Ziel der Vereinigungen darin bestehe, Spenden «für humanitäre Zwecke für das palästinensische Volk» zu sammeln, seien in Wirklichkeit mehr als zwei Drittel der Einnahmen direkt zur Finanzierung der Hamas oder mit ihr verbündeter Gruppen verwendet worden. Ein Teil des Geldes sei an Angehörige von Menschen geflossen, die in Anschläge verwickelt gewesen seien. (AFP)

25.12.2025

Do 05:25

Israel investiert Milliarden in eigene Waffenproduktion

Israels Regierung will die eigene Rüstungsindustrie mit Milliardeninvestitionen unabhängiger machen. Für das nächste Jahrzehnt seien dafür umgerechnet rund 86 Milliarden Franken vorgesehen, sagte Ministerpräsident Benjamin Netanyahu. Hintergrund seien Erfahrungen aus jüngsten Kriegen sowie Rüstungsbeschränkungen verbündeter Staaten. Netanyahu zeigte sich verärgert, weil Israel von mehreren westlichen Ländern, darunter auch Deutschland und die USA, zeitweise in seinen Waffenexporten eingeschränkt wurde, und betonte, Israel wolle seine Abhängigkeit von Drittstaaten reduzieren – «selbst von Freunden». (DPA)

23.12.2025

Di 11:53

Israels Verteidigungsminister: Besiedlung von Gazas Norden

Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz hat von einer Besiedlung des nördlichen Gazastreifens gesprochen. Damit widersprach der Politiker von der rechtskonservativen Regierungspartei Likud klar dem Friedensplan von US-Präsident Donald Trump, der einen stufenweisen Abzug der israelischen Truppen aus dem Küstenstreifen vorsieht.

Bei einer Veranstaltung im besetzten Westjordanland sagte Katz, man werde «mit Gottes Hilfe, wenn die Zeit gekommen ist», auch im Norden des Gazastreifens Siedlungskerne errichten, an den Orten der vor 20 Jahren geräumten israelischen Siedlungen. Man werde dies «auf die richtige Weise und zur richtigen Zeit» tun.

Katz sprach zudem von einer «grossen Revolution» im Westjordanland, wo Israel zuletzt die Schaffung weiterer Siedlungen beschlossen hatte. International werden die israelischen Siedlungen auf dem Gebiet, das die Palästinenser als Teil eines eigenen Staates beanspruchen, als illegal und als Hürde für eine Friedensregelung eingestuft.

Im August hatte Ministerpräsident Benjamin Netanjahu gesagt, Israel habe nicht vor, den Gazastreifen zu besetzen und erneut zu besiedeln. «Das ist nicht meine Politik», hatte der 76-jährige Likud-Vorsitzende damals gesagt. (DPA)

21.12.2025

So 20:23

Israel genehmigt Gründung 19 neuer Siedlungen im Westjordanland

Im von Israel besetzten Westjordanland soll die Zahl der umstrittenen israelischen Siedlungen weiter zunehmen: Das israelische Sicherheitskabinett hat der Gründung von 19 neuen Siedlungen zugestimmt. Ein entsprechender Vorschlag des rechtsextremen Finanzministers Bezalel Smotrich und des Verteidigungsministers Israel Katz sei vom Sicherheitskabinett angenommen worden, teilte Smotrichs Büro am Sonntag mit. Die Zahl der seit drei Jahren genehmigten Siedlungen in dem Palästinensergebiet stieg damit auf 69.

Die erneute Ausweitung des israelischen Siedlungsbaus soll laut Smotrich die Gründung eines Palästinenserstaats verhindern. Die Schaffung eines eigenen Staats für die Palästinenser wird von zahlreichen Staaten rund um den Globus unterstützt. Auch der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte Anfang Dezember bei einem Besuch in Israel für einen Palästinenserstaat plädiert – wenngleich die Bundesregierung es im Unterschied zu vielen anderen Staaten weiterhin ablehnt, einen solchen Staat schon jetzt anzuerkennen.

Die erneute Ausweitung des israelischen Siedlungsbaus soll laut dem rechtsextremen Finanzminister Bezalel Smotrich die Gründung eines Palästinenserstaats verhindern.
Die erneute Ausweitung des israelischen Siedlungsbaus soll laut dem rechtsextremen Finanzminister Bezalel Smotrich die Gründung eines Palästinenserstaats verhindern.IMAGO/ZUMA Press Wire

Die rechtsgerichtete israelische Regierung sieht in einem Palästinenserstaat jedoch eine Bedrohung für die Sicherheit Israels. «Wir blockieren vor Ort die Schaffung eines palästinensischen Terrorstaats», erklärte Smotrich zur Genehmigung der 19 weiteren Siedlungen im Westjordanland. «Wir werden das Land unserer Vorfahren weiterentwickeln, aufbauen und besiedeln, im Glauben an die Gerechtigkeit unseres Weges.» Der rechtsextreme Finanzminister ist ein lautstarker Befürworter des israelischen Siedlungsbaus.

Israel hält das Westjordanland seit Ende des Sechstagekriegs von 1967 besetzt. In dem Gebiet leben rund drei Millionen Palästinenser und etwa 500'000 Israelis. Nach internationalem Recht sind alle israelischen Siedlungen in dem Palästinensergebiet illegal. Einige Aussenposten gelten auch nach israelischem Recht als illegal, viele davon wurden jedoch von den israelischen Behörden legalisiert. (AFP)

18.12.2025

Do 21:47

Israelische Bürger dringen in Gazastreifen ein und stellen Flagge auf

Mehrere israelische Bürger haben am Donnerstag trotz des Verbots der israelischen Armee den Gazastreifen betreten und bei einer symbolischen Flaggenzeremonie die Wiederbesiedlung des Palästinensergebiets gefordert. Diejenigen, die den Gazastreifen betreten hätten, seien «in israelisches Gebiet zurückgebracht» worden, erklärte die israelische Armee. Es sei gelungen, «Dutzende» weitere Menschen vom Grenzübertritt an einer anderen Stelle abzuhalten.

Rechtsgerichtete Nutzer verbreiteten in Onlinediensten ein Foto, das rund 30 bis 40 Männer, Frauen und Kinder zeigt, die versammelt um eine Flagge stehen. Demnach wurde es in Kfar Darom aufgenommen, einem früheren Kibbuz im Zentrum des Gazastreifens, das zusammen mit 20 weiteren Siedlungen während des einseitigen Rückzugs Israels im Jahr 2005 geräumt worden war.

Israelische Bürger stellen eine Flagge im Gazastreifen auf.
Israelische Bürger stellen eine Flagge im Gazastreifen auf.Social Media

Die Protestaktion der Siedler war im Voraus geplant worden. Vergangene Woche hatte eine ultranationalistische Siedlerorganisation eine Flaggenzeremonie angekündigt. Dem Aufruf schlossen sich Israels rechtsextremer Sicherheitsminister Itamar Ben Gvir sowie zehn weitere Minister und mehr als 20 Abgeordnete an.

Die israelische Armee betonte, dass «jeder Zutritt zu einem Kampfgebiet verboten ist, Zivilisten gefährdet und den Einsatz der Armee stört».

Seit dem Rückzug aus dem Gazastreifen hat eine Randbewegung in der israelischen Rechten eine Wiederbesiedlung des Gebiets gefordert. Im Zuge des Gaza-Krieges wurden die Befürworter einer Rückkehr israelischer Siedlungen in den Gazastreifen lauter. (AFP)

13.12.2025

Sa 17:15

Israel vermeldet Tötung von stellvertretendem Hamas-Kommandant

Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben in Gaza-Stadt Raad Saad getötet. Er soll zuletzt stellvertretender Kommandant der terroristischen Hamas-Kämpfer gewesen sein, zudem galt er als ranghoher Kommandant der berüchtigten Qassam-Brigaden.

12.12.2025

Fr 11:13

Überschwemmungen verschärfen Not im zerstörten Gazastreifen

Im durch den Krieg verwüsteten Gazastreifen spitzt sich die ohnehin verzweifelte Lage vieler Menschen nach andauernden Regenfällen zu. Augenzeugen und Berichten zufolge wurden Zeltlager für Binnenvertriebene überflutet. Das seit Dienstag wütende Unwetter soll noch bis diesen Freitag anhalten.

Hunderttausende Palästinenser haben im mehr als zwei Jahre dauernden Krieg zwischen der israelischen Armee und der islamistischen Hamas ihr Zuhause verloren und leben in provisorischen Unterkünften. Seit dem 10. Oktober herrscht eine Waffenruhe. Bei einzelnen Zwischenfällen gibt es aber weiterhin Tote im Gazastreifen.

Die heftigen Regenfälle bedeuten nun eine weitere Katastrophe für die Menschen vor Ort. Eine Klinik im Gazastreifen teilte mit, dort sei ein Baby an Unterkühlung gestorben. Das Sturmtief namens Byron bringt derzeit in Israel und den Palästinensergebieten kühlere Temperaturen, viel Regen und starken Wind. (DPA)

09.12.2025

Di 12:24

Entscheid zum 9. Mal vertagt: Kein Gaza-Zugang für Journalisten

Ungeachtet der Waffenruhe können internationale Journalistinnen und Journalisten weiterhin nicht eigenständig in den Gazastreifen reisen, um sich dort ein Bild von der Lage zu machen.

Israel lässt weiter keine Journalisten in den Gazastreifen

Trotz der Waffenruhe lässt die israelische Armee weiterhin keine unabhängigen Journalisten in den Gazastreifen.
Trotz der Waffenruhe lässt die israelische Armee weiterhin keine unabhängigen Journalisten in den Gazastreifen.Zuma Press/Omar Ashtawy/dpa

Vor dem höchsten Gericht in Jerusalem gab es eine weitere Anhörung zu einem Antrag des Auslandspresseverbands (FPA), Journalistinnen und Journalisten Zugang zu dem abgeriegelten Küstenstreifen zu gestatten. Das Gericht gewährte der israelischen Regierung jedoch erneut einen Aufschub, um eine klare Position vorzulegen.

Entscheid schon zum neunten Mal vertagt

Laut Auslandspresseverband ist dies der neunte Aufschub seit Einreichung der Petition im September vergangenen Jahres. Die Regierung habe bis zum 21. Dezember Zeit erhalten, ihre Position schriftlich einzureichen.

«Diese Situation ist mehr als absurd», hiess es in einer Mitteilung des Verbands. «Wir sind bestürzt darüber, dass die Regierung weiterhin auf Zeit spielt, und zutiefst enttäuscht, dass das Gericht dies weiterhin zulässt.»

IDF als «schlimmster Feind von Journalisten»

Zuvor hatte die Organisation Reporter ohne Grenzen Zahlen veröffentlicht, wonach 2025 67 Journalistinnen und Journalisten getötet wurden – fast die Hälfte davon kam im Gazastreifen ums Leben, meist durch die israelische Armee. Diese sei der «schlimmste Feind von Journalisten», heisst es in dem am Dienstag veröffentlichten Jahresbericht der Organisation. Mit seinem Vorgehen im Gazastreifen sei Israel zum dritten Mal in Folge für die meisten getöteten Journalistinnen und Journalisten weltweit verantwortlich. Das zweitgefährlichste Land der Welt bleibt demnach Mexiko. (AFP/DPA)

09.12.2025

Di 02:10

Israel fliegt erneut Angriffe im Libanon

Die israelische Luftwaffe hat nach eigenen Angaben erneut Stellungen der proiranischen Hisbollah-Miliz im Süden Libanons angegriffen. Unter anderem sei ein Trainingsgelände der Hisbollah-Eliteeinheit Radwan attackiert worden, teilte die Armee in der Nacht mit. Das Gelände habe dazu gedient, Terrorangriffe auf israelische Soldaten und Zivilisten zu planen und durchzuführen. Zudem seien militärische Einrichtungen und eine Raketenabschussrampe der Hisbollah angegriffen worden. Über mögliche Opfer wurde zunächst nichts bekannt.

«Die angegriffenen Ziele und die militärischen Übungen zur Vorbereitung von Aktivitäten gegen den Staat Israel stellen einen Verstoss gegen die Vereinbarungen zwischen Israel und dem Libanon und eine Bedrohung für den Staat Israel dar», hiess es in der Mitteilung der Armee. Israel und die Hisbollah-Miliz hatten sich im November 2024 nach mehr als einjährigem gegenseitigen Beschuss auf eine Waffenruhe geeinigt. Seither werfen sich beide Seiten immer wieder Verstösse gegen die Vereinbarung vor.

Teil des Waffenruhe-Deals ist die Entwaffnung der Hisbollah – ein politisch heikler und seit Jahrzehnten erfolglos angestrebter Prozess im Libanon. Offiziell befinden sich Israel und das nördliche Nachbarland im Kriegszustand. Libanons Präsident zeigte sich zuletzt offen für neue Verhandlungen mit Israel. (DPA)

07.12.2025

So 04:50

Staatspräsident Herzog: Israel entscheidet selbst über Netanjahu-Begnadigung

Israels Staatspräsident Izchak Herzog weist die Forderung von US-Präsident Donald Trump nach Begnadigung des wegen Korruption angeklagten Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu zurück. «Ich respektiere die Freundschaft und die Meinung von Präsident Trump», sagte Herzog dem US-Nachrichtenportal «Politico» und verwies auf Trumps Verdienst um die Rückholung der Geiseln aus dem Gazastreifen. «Aber Israel ist natürlich ein souveränes Land, und wir respektieren das israelische Rechtssystem und seine Anforderungen in vollem Umfang», betonte Herzog.

Israels Staatspräsident Izchak Herzog in Jerusalem. (6. Dezember 2025)
Israels Staatspräsident Izchak Herzog in Jerusalem. (6. Dezember 2025)AFP

Gegen Regierungschef Netanyahu läuft seit mehr als fünf Jahren ein Korruptionsprozess. Er ist wegen Betrugs, Untreue und Bestechlichkeit angeklagt. Trump hatte Herzog wiederholt dazu aufgefordert, Netanyahu zu begnadigen.

Trump respektiere die Unabhängigkeit der israelischen Justiz, glaube aber, dass die Anklage gegen Netanyahu politisch motiviert und nicht gerechtfertigt sei, hiess es einem von Trump unterschrieben Brief an Israels Präsidenten, den Herzogs Büro zuletzt veröffentlicht hatte. Auch bei einem Besuch in Israels Parlament im Oktober hatte Trump die Forderung geäussert. (DPA)

03.12.2025

Mi 07:49

Israel: Überstellte Leichenteile stammen nicht von Geiseln

Die am Dienstag aus dem Gazastreifen überstellten Leichenteile stammen nach israelischen Angaben von keiner der beiden noch dort vermuteten Geiseln. Forensische Untersuchungen hätten gezeigt, dass die menschlichen Überreste keine Verbindungen zu den Geiseln hätten, teilte das Büro des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu am Mittwoch mit. Die am Dienstag überstellten Fundstücke sind laut palästinensischen Medien in Beit Lahija im Norden des Gazastreifens gefunden worden.

Die militant-islamistische Hamas hatte im Rahmen des am 10. Oktober in Kraft getretenen Waffenruheabkommens alle 20 noch lebenden Geiseln freigelassen und zugesagt, die Leichen von 28 aus Israel verschleppten Menschen zurückzugeben. Dies sollte innerhalb von wenigen Tagen geschehen, der Prozess zieht sich jedoch bis heute hin. Zuletzt befanden sich noch die Leichen eines Israelis und eines thailändischen Staatsangehörigen im Gazastreifen. Im Gegenzug händigte Israel die Leichen von in der Haft umgekommenen Palästinensern aus – in der Regel jeweils 15 für eine tote Geisel.

29.11.2025

Sa 00:39

Wieder tödlicher Zwischenfall im Gazastreifen

Trotz der Waffenruhe im Gaza-Krieg hat es erneut einen tödlichen Zwischenfall gegeben. Israels Armee teilte mit, eine Person habe sich in einem vom Militär kontrollierten Gebiet im Süden des Gazastreifens Soldaten genähert. Der Palästinenser sei eine unmittelbare Bedrohung für sie gewesen und deshalb aus der Luft angegriffen worden. Die Armee «traf den Terroristen und schaltete ihn aus, um die Bedrohung zu beseitigen», hiess es.

Die palästinensische Nachrichtenagentur Wafa hatte am Morgen einen Toten in dem Ort Bani Suheila im Süden des Küstengebiets gemeldet. Der Mann sei von einer israelischen Drohne getroffen worden. Ähnliche Zwischenfälle mit Toten gibt es seit Beginn der Waffenruhe am 10. Oktober immer wieder.

Israels Armee zerstört unterirdische Anlagen in Rafah

Israels Armee teilte zudem mit, sie habe neun Tote in einem unterirdischen Komplex im Osten der Stadt Rafah gefunden. Das israelische Militär zerstöre dort unterirdische Infrastruktur unter anderem mit Hilfe von Luftangriffen. Höchstwahrscheinlich seien sie dabei ums Leben gekommen, so die Armee. Sie sprach von Terroristen. Wann genau sie getötet wurden, sagte das Militär nicht.

Laut israelischen Medienberichten haben sich in der Gegend Dutzende bewaffnete Hamas-Mitglieder in Tunneln verschanzt. Verhandlungen über ihre Forderung nach freiem Geleit in Gebiete, die nicht von Israels Armee kontrolliert werden, seien bislang erfolglos geblieben.

Das israelische Militär sagte weiter: «Bislang wurden mehr als 30 Terroristen ausgeschaltet, die versuchten, aus der Untergrund-Terrorinfrastruktur im Osten von Rafah zu fliehen.» Die Angaben beider Seiten lassen sich nicht unabhängig überprüfen. (DPA)

28.11.2025

Fr 18:40

Zweite Evakuation verletzter Kinder aus dem Gaza-Streifen abgeschlossen

Am Freitag sind weitere verletzte Kinder aus dem Gazastreifen in der Schweiz angekommen. Wie das Staatssekretariat für Migration in einer Mitteilung schreibt, wurden die 13 Kinder und ihre Familienangehörigen am Nachmittag im Rahmen einer Vereinbarung mit den norwegischen Behörden in einem von SAS betriebenen MEDEVAC-Flugzeug von Amman in die Schweiz transportiert und landeten auf den Flughäfen Zürich und Genf.

Die 13 Kinder werden nun in Spitälern in insgesamt acht Kantonen gepflegt.
Die 13 Kinder werden nun in Spitälern in insgesamt acht Kantonen gepflegt.EDA

Die humanitäre Aktion startete am vergangenen Montag mit der Evakuation der versehrten Kinder aus dem Gazastreifen nach Jordanien. Dort wurden sie betreut und stabilisiert und für den Weitertransport in die Schweiz vorbereitet. Vor der Einreise in die Schweiz wurden sämtliche evakuierten Personen einer umfassenden Sicherheitsüberprüfung seitens der Schweiz und Israels unterzogen.

Die Kinder wurden vor dem Weiterflug in die Schweiz in Jordanien stabilsiert.
Die Kinder wurden vor dem Weiterflug in die Schweiz in Jordanien stabilsiert.EDA

Ab den Flughäfen Zürich und Genf wurden die Kinder in Spitäler in den Kantonen Basel-Stadt, Freiburg, Genf, Graubünden, Jura, Tessin, Waadt und Wallis gebracht. Alle verletzten Kinder benötigen spezifische medizinische Behandlungen, die im Gaza-Streifen nicht mehr erbracht werden können.

Mit der Ankunft des zweiten Fluges am Freitag ist die humanitäre Aktion abgeschlossen, wie der Bund schreibt.
Mit der Ankunft des zweiten Fluges am Freitag ist die humanitäre Aktion abgeschlossen, wie der Bund schreibt.EDA

23.11.2025

So 18:24

Israel: Ranghohes Hisbollah-Mitglied Tabatabai bei Angriff getötet

Israels Militär hat nach eigenen Angaben bei dem Luftangriff auf einen Beiruter Vorort das ranghohe Hisbollah-Mitglied Haytham Ali Tabatabai getötet. Bei Tabatabai habe es sich um den Generalstabschef der Miliz gehandelt, teilten die Streitkräfte am Sonntag mit. Die Hisbollah äusserte sich zunächst nicht. (DPA)

23.11.2025

So 00:35

21 Tote bei israelischen Angriffen in Gaza

Bei neuen israelischen Angriffen im Gazastreifen sind nach Angaben der Hamas-Behörden 21 Menschen getötet worden. Die israelische Armee habe am Samstagabend fünf Angriffe in dem Palästinensergebiet ausgeführt, teilte der von der islamistischen Palästinenserorganisation kontrollierte Zivilschutz mit. Er verurteilte die Attacken als «eindeutigen Verstoss gegen die Waffenruhe».

Die israelische Armee erklärte, sie habe Stellungen der Hamas im Gazastreifen ins Visier genommen. Der Einsatz sei eine Reaktion auf den Angriff eines «bewaffneten Terroristen» auf ihre Soldaten im Süden des Gazastreifens. Der Angreifer sei getötet worden.

Regierungschef Benjamin Netanyahu warf der Hamas vor, erneut gegen die seit dem 10. Oktober geltende Waffenruhe verstossen zu haben. Als Reaktion darauf habe Israel «fünf hochrangige Hamas-Terroristen getötet», erklärte Netanyahus Büro im Onlinedienst X.

Die Hamas warf ihrerseits Israel eine «Eskalation» vor, die darauf abziele, «die Waffenruhe zu untergraben».

Die Feuerpause war rund zwei Jahre nach dem Überfall der Hamas und ihrer Verbündeten auf Israel und dem Beginn des dadurch ausgelösten Krieges im Gazastreifen in Kraft getreten. Seither wurden nach Angaben der Hamas-Gesundheitsbehörden 312 Palästinenser im Gazastreifen durch israelische Angriffe getötet. (AFP)

21.11.2025

Fr 00:11

Libanon meldet 13 Tote bei israelischem Drohnenangriff

Bei einem israelischen Angriff auf das grösste Flüchtlingslager für Palästinenser im Libanon sind nach libanesischen Behördenangaben mindestens 13 Menschen getötet worden. Es habe weitere Verletzte bei dem Angriff auf Ain al-Hilweh bei der Küstenstadt Sidon gegeben, teilte das Gesundheitsministerium in Beirut mit.

Quellen innerhalb des von Palästinensern bewohnten Viertels meldeten, die Opferzahl könnte weit darüber liegen. Der Angriff habe den Rand des Lagers getroffen. Ein israelischer Armeesprecher teilte auf Arabisch mit, das Militär habe «terroristische Elemente» angegriffen, die in einem «palästinensischen Trainingslager» operiert hätten. Ersten Berichten zufolge könnte der Angriff eine Zusammenkunft von Anführern der islamistischen Hamas getroffen haben.

Ain al-Hilweh im Süden des Landes ist mit rund 80'000 Einwohnern das grösste palästinensische Flüchtlingslager im Libanon. Die meisten Bewohner sind Flüchtlinge des ersten arabisch-israelischen Krieges im Jahr 1948 sowie deren Nachkommen. Andere palästinensische Bewohner wurden im libanesischen Bürgerkrieg (1975–1990) dorthin vertrieben. In den vergangenen Jahren kamen ausserdem Palästinenser aus Syrien wegen des dortigen Bürgerkriegs hinzu. (DPA)

18.11.2025

Di 04:53

UN-Resolution: Palästinenser fordern sofortige Umsetzung

Die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) fordert die sofortige Umsetzung der vom UN-Sicherheitsrat verabschiedeten Resolution für den Gaza-Friedensplan von US-Präsident Donald Trump. Damit stellt sie sich gegen die von Israel bekämpfte islamistische Terrororganisation Hamas.

Es sei dringend notwendig, «diese Resolution unverzüglich vor Ort umzusetzen», teilte die PA laut einem Bericht der palästinensischen Nachrichtenagentur Wafa mit. Dadurch könne man das Volk im Gazastreifen schützen, Vertreibung verhindern, den vollständigen «Rückzug der Besatzungstruppen» sicherstellen, den Wiederaufbau des grossflächig zerstörten Gebiets ermöglichen und die Aushöhlung der Zweistaatenlösung stoppen. (DPA)

18.11.2025

Di 02:21

Hamas lehnt UN-Resolution zum Gaza-Friedensplan ab

Die islamistische Palästinenserorganisation Hamas lehnt die vom UN-Sicherheitsrat verabschiedete Resolution zur Absicherung des Gaza-Friedensplans von US-Präsident Donald Trump ab. «Diese Resolution erfüllt nicht die politischen und humanitären Forderungen und Rechte unseres palästinensischen Volkes», schrieb die Terrororganisation auf der Plattform Telegram.

Trumps Ende September veröffentlichter Friedensplan sieht neben der Entwaffnung der Hamas unter anderem eine Truppe aus internationalen Soldaten zur Stabilisierung sowie eine Übergangsregierung aus unpolitischen palästinensischen Fachleuten vor. Es gibt zahlreiche Streitpunkte wie die Entwaffnung der Hamas.

Die Hamas schrieb in ihrer Mitteilung weiter: «Die Zuweisung von Aufgaben und Rollen an die internationale Truppe innerhalb des Gazastreifens, einschliesslich der Entwaffnung des Widerstands, beraubt sie ihrer Neutralität und macht sie zu einer Partei des Konflikts zugunsten der Besatzung.» Mit «Besatzung» meint die Hamas die israelischen Streitkräfte.

Jede internationale Truppe müsse vollständig unter UN-Aufsicht stehen und dürfe nur an den Grenzen stationiert werden, um die Waffenruhe zu kontrollieren, heisst es weiter in der Mitteilung. Und: «Der Widerstand gegen die Besatzung mit allen Mitteln ist ein legitimes Recht.» Jede Diskussion über die Waffenfrage müsse eine interne nationale Angelegenheit bleiben. (DPA)

18.11.2025

Di 02:18

«Wahrhaft historisch»: Trump begeistert über Gaza-Resolution

US-Präsident Donald Trump stuft die Verabschiedung einer Resolution zur Absicherung seines Friedensplans für den Gazastreifen im UN-Sicherheitsrat als historischen Fortschritt ein. «Dies wird als eine der grössten Zustimmungen in die Geschichte der Vereinten Nationen eingehen, zu weiterem Frieden auf der ganzen Welt führen und ist ein Moment von wahrhaft historischem Ausmass!», schrieb der Republikaner auf seinem Online-Sprachrohr Truth Social. Die Abstimmung bedeute die «Anerkennung und Billigung des FRIEDENSRATS, der ich leiten werde», schrieb er weiter.

Screenshot Truth Social
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