Ukraine-Krieg: US-First-Lady Melania Trump erhält von Selenski einen Orden

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Ukraine-Krieg
US-First-Lady Melania Trump erhält von Selenski einen Orden

Seit dem 24. Februar 2022 herrscht Krieg in der Ukraine. Alle Entwicklungen im Land und in der europäischen Sicherheitslage findest du hier im Ticker.
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Darum gehts

  • Die Wurzeln des Konflikts zwischen Russland und der Ukraine
  • Seit dem 24. Februar 2022 führt die russische Armee einen Angriffskrieg gegen die Ukraine.
  • Die Ukraine hat im August 2024 eine Gegenoffensive in der russischen Grenzregion Kursk gestartet.
  • Friedensverhandlungen kamen wieder zum Erliegen, und die russischen Angriffe haben deutlich zugenommen.

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05.11.2026

Do 03:41

Selenski zeichnet US-First-Lady Melania Trump mit nationalem Orden aus

Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski hat die US-First-Lady Melania Trump für ihre Rolle bei der Vereinbarung einer begrenzten Feuerpause in der südukrainischen Stadt Oleschky mit einem nationalen Orden ausgezeichnet. «Hiermit verordne ich, dass der Orden der Fürstin Olga, Erste Klasse, an Melania Trump, First Lady der USA, verliehen wird», hiess es in einem am Mittwoch auf der Website des ukrainischen Präsidenten veröffentlichten Dekret.

Das Dekret würdigte Melania Trumps «bedeutenden persönlichen Beitrag zur humanitären Unterstützung für die Ukraine sowie ihr aktives Engagement für Menschenrechte und Wohltätigkeit».

Erhält ukrainischen Orden: US-First-Lady Melania Trump. (Archivbild)
Erhält ukrainischen Orden: US-First-Lady Melania Trump. (Archivbild)IMAGO/ZUMA Press Wire

Im Oktober hatte die US-First-Lady eine begrenzte Waffenruhe in der russisch besetzten ukrainischen Stadt Oleschky vermittelt, um einen humanitären Einsatz zu ermöglichen. Die Waffenruhe von Dienstag bis Sonntag vergangener Woche war die längste in dem seit gut viereinhalb Jahren andauernden Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine.

Die aus Slowenien stammende Melania Trump hatte sich ausserdem mehrfach für die Rückkehr nach Russland verschleppter ukrainischer Kinder stark gemacht.

Das Büro der First Lady teilte mit, sie werde «im Weissen Haus persönlich Vertreter Russlands und der Ukraine zusammenbringen». Ihr Büro sprach dabei von «einer beispiellosen diplomatischen Initiative einer amerikanischen First Lady». Für Donnerstag um 11 Uhr wurde zudem eine Rede Melania Trumps angekündigt, um diesen Erfolg zu würdigen, wie es hiess. (AFP)

04.11.2026

Mi 12:18

Russische Angriffe unterbrechen Wasserversorgung in Kiew

Nächtliche Angriffe Russlands auf wichtige Infrastruktur haben in Kiew und der Umgebung die Strom- und Wasserversorgung unterbrochen. In der Hauptstadt Kiew forderten die Behörden am Mittwoch die Bewohner auf, öffentliche Trinkbrunnen zu nutzen. In den am schwersten getroffenen Gebieten richteten sie eilig Notzentren ein. Dort gab es heissen Tee und Steckdosen, an denen die Menschen ihre Geräte aufladen können.

Das russische Verteidigungsministerium erklärte, die Flugabwehr habe in der Nacht 709 ukrainische Drohnen abgeschossen. Der Online-Grosshändler Ozon teilte mit, ein Drohnenangriff habe ein Feuer in seinem Logistikzentrum in Südrussland ausgelöst. Verletzte habe es nicht gegeben. (AP/DPA)

04.11.2026

Mi 03:13

Russischer Onlinehändler Ozon meldet neuen Drohnenangriff

Die Ukraine hat in der Nacht erneut eine Filiale eines grossen russischen Internethändlers angegriffen. Die Mitarbeiter eines Logistikzentrums von Ozon in der südrussischen Teilrepublik Adygeja seien wegen eines Drohnenangriffs evakuiert worden, berichtete die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf das Unternehmen. In dem Zentrum sei ein Feuer ausgebrochen. Nach vorläufigen Angaben gab es keine Verletzten. Die Angaben konnten zunächst nicht unabhängig überprüft werden.

Die Ukraine hat in den vergangenen Wochen verstärkt Versandzentren der russischen Online-Riesen Wildberries und Ozon zerstört oder beschädigt.

Trump optimistisch mit Blick auf Friedensgespräche

Derweil machte US-Präsident Donald Trump in der britischen «Financial Times» deutlich, er sei optimistisch, dass die Friedensgespräche zwischen der Ukraine und Russland Fortschritte machten. «Ich glaube, beide Seiten sind an dem Punkt angelangt, an dem sie sagen: «Lasst uns eine Einigung erzielen»», sagte er. Nächste Woche Dienstag und Mittwoch finden unter Vermittlung der USA in den Vereinigten Arabischen Emiraten die ersten direkten Gespräche zwischen der Ukraine und Russland seit langem statt. (DPA)

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03.11.2026

Di 14:16

Nach Waffenstillstand: First Lady empfängt Vertreter am Donnerstag

Donald Trumps Ehefrau und First Lady der USA, Melania Trump, wird am Donnerstag in Washington D.C. Vertreter Russlands und der Ukraine empfangen. Das Treffen erfolgt laut dem Weissen Haus aufgrund der von Melania Trump verhandelten Waffenruhe, die 56-Jährige wird demnach zu diesem Thema auch eine Rede halten.

AFP

Im Zuge der lokalen Waffenruhe konnten hunderte Menschen aus Oleschky evakuiert werden. Zuvor hatte sich die Lage im seit Monaten von Russland belagerten Dorf immer weiter zugespitzt, da die Kreml-Truppen etwa auch den zivilen Lebensmittelnachschub systematisch abgeschnitten hatten. Die Ukraine wirft Russland vor, die Waffenruhe dafür missbraucht zu haben, neue Waffensysteme, Truppen und Munition ins Gebiet gebracht zu haben. (bho)

03.11.2026

Di 12:19

Zum Auftakt seines Besuchs in Berlin hat der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski Unterstützung bei der Luftverteidigung und der Energieversorgung seines Landes angemahnt. Diese beiden Themen seien «die Prioritäten der heutigen Gespräche» in Berlin, schrieb Selenski am Dienstag nach seiner Ankunft in Berlin im Kurzbotschaftendienst X. Hier sei «diplomatische Koordination» erforderlich.

«Wir alle haben ein Interesse an Sicherheit, Stabilität und am Schutz der regelbasierten internationalen Ordnung», schrieb der ukrainische Präsident. «Wir müssen nun zusammenarbeiten, um diese Prinzipien in konkrete Entscheidungen und Handlungen zu überführen.» Selenski dankte Deutschland «für seine Bereitschaft, unsere Anstrengungen zum Schutz von Leben zu unterstützen». Beide Länder seien durch eine «sehr substantielle Zusammenarbeit» verbunden.

Durch den Besuch von Selenski ist das Polizeiaufgebot in Berlin derzeit massiv.
Durch den Besuch von Selenski ist das Polizeiaufgebot in Berlin derzeit massiv.IMAGO/Stefan Zeitz

Selenski sprach von «wichtigen Treffen», die nun bevorstünden. Bei seinem für Mittag geplanten Gespräch mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) dürfte es auch um die Vorbereitung eines Treffens der sogenannten Koalition der Willigen übernächste Woche in Berlin gehen. Dabei handelt es sich um Länder, welche die Ukraine im Krieg gegen Russland unterstützen. (AFP)

03.11.2026

Di 09:29

Selenski am Dienstag in Berlin

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat einen Besuch des ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenski am Dienstag in Berlin angekündigt. Selenski werde «gleich über Mittag wieder bei mir sein», sagte Merz am Dienstag bei einer Veranstaltung der IHK Berlin. Bei den Gesprächen dürfte es um die weitere Unterstützung der Ukraine gegen den Angriffskrieg Russlands gehen.

AFP

In der Hauptstadt hat am Morgen auch die Berlin Security Conference begonnen. Diesjähriges Partnerland ist Litauen, Präsident Gitanas Nauseda wird zum Auftakt bei der Konferenz sprechen. Für 10.00 Uhr ist im Programm die Ansprache eines namentlich nicht genannten «Sondergasts» ausgewiesen. Inhaltlich soll es bei der Konferenz schwerpunktmässig um den Krieg in der Ukraine und die Abwehr von Gefahren aus Russland gehen. (AFP)

03.11.2026

Di 02:01

USA: Nächste Woche Verhandlungen mit Ukraine und Russland

Im Ringen um ein Ende des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine sollen nach US-Angaben nächste Woche Vertreter aus Kiew, Moskau und Washington zu Verhandlungen zusammenkommen. Das trilaterale Treffen auf Arbeitsebene solle nächste Woche Dienstag und Mittwoch in Abu Dhabi, der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate, stattfinden, teilte der US-Sondergesandte Steve Witkoff auf der Plattform X mit.

Der US-Sondergesandte Steve Witkoff bei einem Treffenin Sankt Petersburg. (21. Oktober 2026)
Der US-Sondergesandte Steve Witkoff bei einem Treffenin Sankt Petersburg. (21. Oktober 2026)AFP

«Die Gespräche werden sich um Sicherheitsvereinbarungen für die Zeit nach dem Krieg, Deeskalation, humanitäre Hilfsmassnahmen und die nächsten Schritte auf dem Weg zum Frieden drehen», erklärte er.

Zudem sollen Witkoff zufolge US-Gesandte diese Woche mit Vertretern aus Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, der Nato sowie der EU zusammenkommen. Bei den Gesprächen in Brüssel soll es um die Themen Sicherheitsgarantien für die Ukraine, Europas Sicherheitsordnung nach dem Krieg sowie um den Wiederaufbau gehen. (DPA)

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02.11.2026

Mo 22:48

26 Tote, 20 Vermisste – Drohnen erschweren Rettung

Bei einem russischen Luftangriff im Süden der Ukraine sind nach Angaben ukrainischer Vertreter 26 Menschen ums Leben gekommen. Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski teilte auf der Plattform X mit, Russland habe ein Zentrum zur Verteilung von Hilfsgütern sowie eine angrenzende Notunterkunft bombardiert.

«Dies ist ein weiterer Beweis dafür, dass Russland keine Deeskalation will», erklärte Selenski. Nach seinen Angaben schlugen zehn gelenkte Bomben in einem Gebiet ein, in dem sich ein als Verteilzentrum für Hilfsgüter genutztes Schulgebäude und eine nahe gelegene Notunterkunft befanden. Der Angriff traf das Dorf Komyschuwacha in der Region Saporischschja.

AFP

Am Montag war eine örtlich begrenzte Waffenruhe in der benachbarten Region Cherson ausgelaufen. «Es gab einen Moment, in dem die nächsten Schritte hätten zeigen können, dass Fortschritte auf dem Weg zum Frieden möglich sind», sagte Selenski. Mit den neuerlichen Tötungen sende Russland jedoch ein völlig anderes Signal. «Russland setzt auf weitere Tötungen», erklärte der ukrainische Präsident. Selenski sagte später in einer Ansprache, die Ukraine erwarte eine Eskalation der russischen Angriffe.

Als es in Komyschuwacha dunkel wurde, suchten Einsatzkräfte mit Taschenlampen in den Trümmern eingestürzter Gebäude nach Menschen. Das war auf Fotos und Videos zu sehen, die von örtlichen Behördenvertretern im Internet veröffentlicht wurden. Nach Angaben dieser Vertreter galten etwa 20 Menschen als vermisst.

Die Rettungsarbeiten am Montagabend wurden durch weitere Angriffe russischer Drohnen in dem bereits bombardierten Gebiet erschwert, wie der Militärvertreter Mychajlo Semikin erklärte. (DPA)

02.11.2026

Mo 14:37

Kiew: Russland hat Oleschky-Waffenruhe zur Aufrüstung genutzt

Russland soll eine humanitäre Feuerpause um die Frontstadt Oleschky in der ukrainischen Region Cherson genutzt haben, um seine Drohnenabwehr zu verstärken und Munition nachzuliefern. Das russische Militär habe in der Gegend seine Vorräte aufgefüllt, teilte der ukrainische Generalstab am Montag mit. Die örtlich begrenzte Waffenruhe hatte am 27. Oktober begonnen und endete in der Nacht zum Montag um Mitternacht. (AP/DPA)

02.11.2026

Mo 00:47

Ukrainische Notfall-Warnungen gehackt

In der Ukraine ist eine Notfall-App, die zum Beispiel Warnungen vor Luftangriffen auf Smartphones versendet, nach offiziellen Angaben gehackt worden. Gewarnt wurde unter anderem vor radioaktiver Strahlung in der Hauptstadt Kiew, obwohl es keinen solchen Notfall gab. Die App «Air Alert» sei möglicherweise vom Feind kompromittiert worden, teilte die ukrainische Luftwaffe auf Telegram mit. Es bestehe keine Gefahr durch Strahlung.

Medienberichten zufolge erschallten am späten Sonntagabend in manchen Regionen auch Warnsirenen. Über die App soll zudem auch fälschlicherweise vor Angriffen mit chemischen Waffen gewarnt worden sein.

Die Bürger wurden von den Behörden aufgefordert, nicht auf Links in der Warn-App zu klicken. Russland führt seit mehr als viereinhalb Jahren einen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Luftangriffe – und die nötigen regionalen Warnungen davor – sind für die Menschen im Land längst Alltag. (DPA)

01.11.2026

So 17:55

Russland meldet Drohnenangriff auf Industrieunternehmen nahe Moskau

Bei einem Drohnenangriff östlich der russischen Hauptstadt Moskau ist nach russischen Angaben ein Industrieunternehmen getroffen worden. Bei dem «massiven Drohnenangriff» in der Nacht zum Sonntag habe ein «Industrieunternehmen im Bezirk Kstowo erheblichen Schaden erlitten», teilte der Gouverneur der russischen Region Nischni Nowgorod, Gleb Nikitin, mit. Insgesamt seien «mehr als 100 Drohnen zerstört» worden, Opfer habe es keine gegeben, fügte er hinzu.

Ukrainische Medien berichteten derweil von einem Angriff auf die Ölraffinerie Kstowo. Diese sei «eine der grössten Ölraffinerien Russlands, die Kraftstoffe und Schmierstoffe produziert».

Laut ukrainischen Medien wurde ein Angriff auf die Ölraffinerie Kstowo verübt.
Laut ukrainischen Medien wurde ein Angriff auf die Ölraffinerie Kstowo verübt.NASA

Am Freitag hatte Moskau erklärt, die Ukraine habe ihre Angriffe auf russische Ölraffinerien nach einer mehrtägigen «Pause» wieder aufgenommen.

Als Reaktion auf die russischen Angriffe hat die ukrainische Armee immer wieder Attacken auf die russische Energieinfrastruktur ausgeführt, um die Öl- und Gas-Einnahmen des Kreml zu schmälern. In den vergangenen Tagen hatten die ukrainischen Truppen diese Angriffe aber ausgesetzt. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump Kiew scharf für die Angriffe kritisiert, weil er sie für die steigenden Energiepreise verantwortlich machte. (AFP)

31.10.2026

Sa 01:36

Lawrow: Keine Entspannung zwischen Moskau und Washington

In den Beziehungen zwischen Russland und den USA gibt es nach den Worten des russischen Aussenministers Sergei Lawrow bisher keine Entspannung. «In der Praxis sind bislang keine wirklichen Fortschritte in den Beziehungen zu den USA zu erkennen. Man sollte sich keine Illusionen hinsichtlich des Diesel-Deals machen», sagte Lawrow am Rande des G20-Aussenministertreffens in Atlanta im US-Bundesstaat Georgia.

«Die grundlegenden Fragen werden nicht gelöst, die Sanktionen dauern an, alle Sanktionen (des ehemaligen US-Präsidenten Joe) Bidens werden von der derzeitigen Regierung fortgeführt, und es werden zusätzliche Sanktionen gegen (die Ölgiganten) Lukoil und Rosneft verhängt», sagte er.

Der russische Aussenminister Sergei Lawrow am G20-Aussenministertreffen in Atlanta. (30. Oktober 2026)
Der russische Aussenminister Sergei Lawrow am G20-Aussenministertreffen in Atlanta. (30. Oktober 2026)AFP/Erik S. Lesser

Mit Blick auf die bevorstehenden Dreiergespräche der Ukraine, der USA und Russlands in den kommenden Tagen sagte Lawrow, die Positionen seien klar. Nach jüngsten Andeutungen aus dem Kreml wollten sich die Delegationen Mitte November in Abu Dhabi, der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate, zu einer Fortsetzung ihrer seit Monaten unterbrochenen Unterredungen über eine mögliche Friedenslösung treffen. Lawrow kritisierte dabei die Haltung der Europäer. «Sie versuchen, sich in den Friedensverhandlungsprozess in der Ukraine einzumischen», sagte er.

Lawrow spricht von «Familienfoto-Diplomatie»

Gleichzeitig übte Lawrow scharfe Kritik an seinem deutschen Kollegen Johann Wadephul, dem er «Familienfoto-Diplomatie» vorwarf. «Dieser Herr Wadephul, der vor einem Monat um ein Treffen mit mir in New York gebeten hatte, hat gestern oder heute Vormittag eine Art Erklärung abgegeben, dass er Lawrow alles sagen werde, was den aggressiven Krieg betrifft, und sich niemals fotografieren lassen werde», behauptete der russische Aussenminister. «Das nenne ich Familienfoto-Diplomatie. Wenn es für sie vor allem darauf ankommt, wie sie auf einem Familienfoto aussehen und wer neben ihnen steht, dann sagt das schon alles.»

Die Aussenminister der G20-Runde der grossen Industrie- und Schwellenländer haben bei ihrem Treffen in den USA ein deutliches Signal an Moskau gesetzt. Das sonst oft übliche «Familienfoto» der Teilnehmer fiel bei den Beratungen in Atlanta im US-Bundesstaat Georgia aus. Wadephul hatte schon kurz vor Beginn gesagt: «Es wird in jedem Fall kein Familienfoto geben, auf dem unsere europäischen Partner gemeinsam mit Herrn Lawrow sind.» (DPA)

30.10.2026

Fr 21:31

US-Aussenministerium genehmigt Patriot-Lieferung an Ukraine

Das US-Aussenministerium hat den Verkauf von 500 Flugabwehrraketen vom Typ Patriot an die Ukraine genehmigt. Der Auftrag habe einen Wert von geschätzt 2,1 Milliarden Dollar (etwa 1,73 Milliarden Franken) und werde komplett von Verbündeten der Ukraine finanziert, teilte das Ministerium mit.

Der Auftrag habe einen Wert von geschätzt 2,1 Milliarden Dollar und werde komplett von Verbündeten der Ukraine finanziert, teilte das US-Aussenministerium mit. (im Bild: ein Startwerfer des Flugabwehrsystems MIM-104 Patriot des deutschen Militärs)
Der Auftrag habe einen Wert von geschätzt 2,1 Milliarden Dollar und werde komplett von Verbündeten der Ukraine finanziert, teilte das US-Aussenministerium mit. (im Bild: ein Startwerfer des Flugabwehrsystems MIM-104 Patriot des deutschen Militärs)IMAGO/NurPhoto

Nach US-Angaben beteiligen sich unter anderem Deutschland, Kanada und Norwegen an den Kosten. Wann die Waffen in der Ukraine ankommen könnten, ging aus der Mitteilung nicht hervor. Systeme vom Typ Patriot gelten als besonders wirksam bei der Abwehr ballistischer Raketen, die Russland in seinem Angriffskrieg gegen die Ukraine einsetzt.

Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski bedankte sich auf der Plattform X zwar für die Genehmigung der Flugabwehrraketen, drang allerdings auf schnellere Hilfe für den bevorstehenden Winter. Seinen Angaben nach sollen die Lieferungen erst in ein paar Jahren beginnen. Die Ukraine bitte um Entscheidungen, die den Schutz von Menschenleben nicht erst zu einem späteren Zeitpunkt gewährleisteten, sondern dann, wenn die Bedrohung bestehe, betonte er.

Selenski hatte zuletzt mehrfach Verzögerungen bei der Lieferung von Abfangraketen beklagt. Die Ukraine verteidigt sich mit westlicher Hilfe seit mehr als viereinhalb Jahren gegen eine grossangelegte russische Invasion. (DPA)

30.10.2026

Fr 01:21

Russland meldet Abschuss von mehr als 1200 ukrainischen Drohnen

Die russische Flugabwehr hat nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau in der Nacht zum Donnerstag mehr als 1200 ukrainische Drohnen vom Himmel geholt. Der Moskauer Bürgermeister Sergei Sobjanin sagte, mehr als die Hälfte davon sei auf dem Weg in die russische Hauptstadt gewesen. (DPA)

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30.10.2026

Fr 01:20

Russland greift Kiew erneut mit ballistischen Raketen an

Russland hat die ukrainische Hauptstadt Kiew wieder mit ballistischen Raketen angegriffen. Ein Mensch sei getötet worden, teilte die Militärverwaltung der Millionenstadt bei Telegram mit. Zudem gab es nach Angaben von Bürgermeister Witali Klitschko einen Einschlag im östlichen Stadtbezirk Darnyzja in einem Lagergebäude, wodurch ein Brand ausgelöst wurde. Kurz zuvor waren etwas mehr als ein halbes Dutzend Explosionen im Stadtgebiet zu hören.

Präsident Wolodimir Selenski hatte am Donnerstagabend bereits vor russischen Vorbereitungen für einen weiteren Raketenangriff gewarnt. (DPA)

29.10.2026

Do 11:11

Mindestens 13 Tote bei russischem Angriff auf ukrainischen Bahnhof

Bei einem russischen Drohnenangriff auf den Bahnhof von Dnipro in der Ukraine sind nach Behördenangaben mindestens 13 Menschen getötet worden. Fünf weitere Menschen seien verletzt worden, erklärte der örtliche Gouverneur Oleksandr Hanscha am Donnerstag im Onlinedienst Telegram.

Zum Zeitpunkt des Angriffs befand sich ein Personenzug am Bahnhof von Dnipro.
Zum Zeitpunkt des Angriffs befand sich ein Personenzug am Bahnhof von Dnipro.Social Media

Der staatliche Eisenbahnbetreiber erklärte, eine russische Drohne habe einen Bahnsteig am Bahnhof von Dnipro getroffen. An dem Bahnsteig habe ein Zug in Richtung Saporischschja gestanden. (AFP)

28.10.2026

Mi 06:40

Trump kündigt «sehr bald» Treffen mit Putin und Selenski an

US-Präsident Donald Trump hat ein baldiges Treffen mit seinem russischen Kollegen Wladimir Putin und dem ukrainischen Staatschef Wolodimir Selenski angekündigt. «Es wird sehr bald ein Treffen geben», sagte Trump am Mittwoch vor Journalisten. «Ich glaube, dass dabei grosse Fortschritte erzielt werden könnten», fügte er mit Blick auf die diplomatischen Bemühungen hinzu, den seit mehr als viereinhalb Jahren andauernden Krieg zu beenden. (AFP)

27.10.2026

Di 03:16

Waffenruhe gilt: Hilfsaktion für Frontstadt in Ukraine läuft

Die Streitkräfte Russlands und der Ukraine lassen die Waffen schweigen, um eine Hilfsaktion für die Frontstadt Oleschky im russisch kontrollierten Teil des ukrainischen Gebiets Cherson zu ermöglichen. Die russische Seite bestätigte in der Nacht, dass seit 3 Uhr (Ortszeit) und für die Dauer einer humanitären Operation eine Feuerpause rund um die seit Monaten abgeriegelte Ortschaft gelte. Währenddessen sollen Lebensmittel und Medikamente an die notleidenden Bewohner geliefert und Vorbereitungen getroffen werden, damit sich die Menschen dort wieder frei bewegen können. Auch der Generalstab in Kiew hatte dies zuvor bestätigt.

Weil Oleschky vollständig vermint ist, setzten die ukrainischen Streitkräfte zeitweise Drohnen ein, um Hilfsgüter in die Stadt zu schaffen. Viele der unbemannten Fluggeräte wurden jedoch von russischen Truppen abgeschossen. Nach der Vereinbarung sollen nun Minen geräumt werden, um einen sicheren Hilfskorridor zu schaffen. Unklar ist, ob die rund 2000 verbliebenen Bewohner die Ortschaft verlassen dürfen.

Die humanitäre Feuerpause geht auf eine Initiative des Weissen Hauses zurück, wie es in Washington heisst. Nach Darstellung der Regierung von US-Präsident Donald Trump vermittelte First Lady Melania Trump die lokale Waffenruhe zwischen Moskau und Kiew. (DPA)

27.10.2026

Di 00:47

Angriffe auf Kiew: Medizinische Einrichtung getroffen

Bei russischen Angriffen auf die ukrainische Hauptstadt Kiew ist am Montagabend nach offiziellen Angaben mindestens ein Mensch getötet worden. Acht weitere Menschen seien verletzt worden, erklärte Bürgermeister Vitali Klitschko. Bei den Angriffen wurden demnach unter anderem zwei medizinische Einrichtungen und ein Studentenwohnheim beschädigt. Präsident Wolodimir Selenski erklärte, russische ballistische Raketen seien in der Nähe einer Universität und in belebten Stadtvierteln eingeschlagen.

Wolodimir Selenski spricht vor einem Treffen mit Finnlands Premierminister zu den Medien. (22. Oktober 2026)
Wolodimir Selenski spricht vor einem Treffen mit Finnlands Premierminister zu den Medien. (22. Oktober 2026)AFP

Nach Angaben Klitschkos gingen durch die Druckwelle eines Einschlags Fenster einer Intensivstation zu Bruch. In einer weiteren medizinischen Einrichtung wurden die Fenster zweier Stationen zerstört. Patienten und medizinisches Personal blieben demnach unverletzt. Nahe einem Supermarkt wurde ein Mensch getötet. Beim Einschlag in der Nähe eines Studentenwohnheims erlitt eine 20-jährige Frau Verletzungen.

Selenski erklärte, die russischen Raketen hätten das Gelände einer Universität, den angrenzenden Kyoto-Park, die Umgebung einer U-Bahn-Station und Wohnhäuser getroffen. In der Nähe befinde sich «keine einzige militärische Einrichtung». Der Angriff habe sich unmittelbar gegen die Stadt und ihre Infrastruktur gerichtet.

Feuerpause wegen Engpässen

Die Angriffe erfolgten wenige Stunden vor dem geplanten Beginn einer örtlich begrenzten Waffenruhe in der von Russland besetzten südukrainischen Stadt Oleschky. Die Feuerpause soll angesichts gravierender Engpässe bei Lebensmitteln, Wasser und Medikamenten die Versorgung der Bevölkerung ermöglichen.

Kremlsprecher Dmitri Peskow hatte am Montag erklärt, Russland werde seine Angriffe trotz der für November in Aussicht gestellten Dreiergespräche mit der Ukraine und den USA fortsetzen. Die Wiederaufnahme der Verhandlungen bedeute «keine Einschränkungen für die Kampfhandlungen». Moskau schloss allerdings weitere örtlich begrenzte Waffenruhen aus humanitären Gründen nicht aus. (AFP)

25.10.2026

So 00:45

Musk: Ukraine hat Starlink für Offensivangriffe genutzt

US-Tech-Milliardär Elon Musk wirft dem ukrainischen Militär vor, das Satelliteninternet Starlink für offensive Drohnenangriffe eingesetzt zu haben, um Menschen zu töten. Es habe gegen die Nutzungsbedingungen von Starlink verstossen und den Dienst für Angriffe eingesetzt, bei denen Menschen getötet werden sollten, schrieb der SpaceX-Gründer Musk auf der Plattform X. Konkrete Belege oder Fälle und Zeiträume nannte er nicht. Er schrieb weiter, dass diese Lücke in der vergangenen Woche geschlossen worden sei.

Das Satelliteninternet Starlink gehört zum Raumfahrtkonzern SpaceX. Es wird laut Musk als kommerzieller Dienst nur für zivile und für Verteidigungszwecke, aber nicht für militärische Offensiven genutzt. Starshield ist der militärische Ableger und wird laut Musk von der US-Regierung kontrolliert. Das Satelliteninternet setzt die ukrainische Armee bei ihrer Luftverteidigung gegen den russischen Angriffskrieg ein. Es spielt für das Militär beim Einsatz von Drohnen, die Logistik und die Kommunikation eine wichtige Rolle.

In den vergangenen Tagen hatte die Ukraine beklagt, dass das US-Satelliteninternet gedrosselt worden sei. Es ist unklar, wer genau für die Drosselung des Systems verantwortlich war. Am Samstag hiess es vom ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenski, dass die Starlink/Starshield-Verbindung wieder hergestellt sei. «Starlink und Starshield funktionieren wieder mit der Geschwindigkeit, die vor all diesen Einschränkungen herrschte. Jetzt ist die Geschwindigkeit so, wie wir sie brauchen», sagte er. «Das ist entscheidend für unsere Frontlogistik und für den Schutz der Ukraine vor Raketenangriffen.»

US-Tech-Milliardär Musk betonte in seinem Post, dass Starlink nach wie vor von entscheidender Bedeutung für die Verteidigung der Ukraine sei. «Würde Starlink abgeschaltet, würde die ukrainische Frontlinie sofort zusammenbrechen.» Das sei «KEINE» Drohung, vielmehr eine Feststellung.

Zudem betonte er, dass SpaceX bei weitem mehr zur Verteidigung der Ukraine beigetragen habe, als jedes andere private Unternehmen auf der Welt. Davon abgesehen empfinde er abgrundtiefe Verachtung für Kriegstreiber, die endloses Abschlachten vorantrieben und keine realistische Lösung für den Konflikt anböten. «Möget ihr in der Hölle schmoren», schrieb Musk. Er nannte dabei keine konkreten Namen. (DPA)

24.10.2026

Sa 11:09

Kiew: US-Satelliteninternet Starlink läuft wieder stabil

In der Ukraine funktioniert nach tagelangen Klagen der Führung in Kiew das für die Flugabwehr wichtige US-Satelliteninternet Starlink laut Verteidigungsministerium wieder. Die Überwachungssysteme verzeichnen eine Wiederherstellung der Starlink/Starshield-Geschwindigkeit, teilte der ukrainische Verteidigungsminister Jewhenij Chmara mit. «Wir messen eine Geschwindigkeit von über 400 km/h, die Verbindung ist stabil», sagte er der Nachrichtenagentur Interfax-Ukraine zufolge auf Anfrage von Journalisten.

Starshield ist ein besonders Produkt des US-Unternehmens SpaceX, das auf der Starlink-Technologie basiert, aber für staatliche und militärische Anwendungen ausgelegt ist. SpaceX-Gründer Elon Musk hatte erklärt, dass die US-Regierung über den Einsatz von Starshield entscheide und Starlink selbst nicht für militärische Offensiven, sondern nur für die Verteidigung genutzt werden dürfe. Seit Tagen gibt es Unklarheit darüber, wer genau für die Drosselung des Systems verantwortlich war. (DPA)

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24.10.2026

Sa 00:25

Kiew: Starlink bleibt weiter gedrosselt – entgegen Trumps Ankündigung

Entgegen der Ankündigung von US-Präsident Donald Trump läuft das Starlink-Satelliteninternet in der Ukraine nach Kiewer Angaben weiter gedrosselt. Es gebe noch immer Geschwindigkeitsbeschränkungen, sagte der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski in einer Videoschalte mit dem Thinktank Hudson Institute.

Er sprach dabei von Starlink und Starshield. Letzteres ist ein gesondertes Produkt von SpaceX, das auf der Starlink-Technologie basiert, aber für staatliche und militärische Anwendungen ausgelegt ist. Ausserdem beklagte Selenski, dass die Lieferung von Abfangraketen gegen russische ballistische Raketen weiterhin verspätet sei. «Das ist ein echtes Problem, weil die Russen uns fast jeden einzelnen Tag angreifen», sagte er.

Präsidentenberater Serhij Beskrestnow hatte sich bereits zuvor zum Satelliteninternet geäussert. Es gebe vereinzelte Fälle, dass Starlink schneller funktioniere, aber dies liege eher am SpaceX-Algorithmus. «Derzeit können wir keine Aufhebung der Beschränkungen bei Starlink feststellen», schrieb er auf Facebook.

Ukrainische Drohnen verlieren Verbindung zu Satellit

Trump hatte am Donnerstag in Washington gesagt, SpaceX-Gründer Elon Musk habe die Drosselung aufgehoben. Am Freitag erklärte er dann vor Journalisten, dass er nicht mit Musk gesprochen habe. «Ich habe gehört, das Problem sei behoben, aber falls nicht, werde ich mit ihm sprechen», sagte er.

Das ukrainische Militär leidet seit vergangener Woche darunter, dass Flugobjekte bei einer Geschwindigkeit von mehr als 160 Kilometern in der Stunde ihre Verbindung zu den Starlink-Satelliten verlieren. Dies trifft Drohnenflüge zur Abwehr schneller russischer Jetdrohnen wie eigene ukrainische Angriffe.

Von Musk und der US-Regierung gab es widersprüchliche Angaben, warum das Satelliteninternet Starlink langsamer läuft. Politisch setzen die USA die Ukraine derzeit unter Druck, um sie kompromissbereiter gegenüber dem Angreifer Russland zu machen.

Selenski sprach zudem über den neuen Anlauf für Verhandlungen im Ringen um ein Ende des Ukraine-Kriegs. Der US-Unterhändler Steve Witkoff hatte kürzlich in Oslo mit Selenski und Europäern und anschliessend mit Kremlchef Wladimir Putin in St. Petersburg gesprochen. Es gebe eine Vereinbarung für ein Treffen von Teams aus der Ukraine, den USA und Russland, sagte Selenski nun. Geplant sei es in der ersten Novemberhälfte. Auch Moskau hatte ein Treffen mit US- und ukrainischen Vertretern nach dem 10. November in Aussicht gestellt. (DPA)

23.10.2026

Fr 15:54

Ukrainische Drohnen legen Moskauer Flugverkehr lahm

Die ukrainische Armee hat am Freitag offenbar einen koordinierten Drohnenangriff auf die Flughäfen in Moskau gestartet. Wie diverse Quellen auf X übereinstimmend berichten, haben die vier grossen Moskauer Flughäfen Scheremetjewo, Wnukowo, Domodedowo und Schukowski alle Abflüge und Ankünfte eingestellt. Neun Flüge wurden demnach bereits auf andere Flughäfen umgeleitet.

Der Flughafen Scheremetjewo werde derzeit sogar evakuiert, weil akute Drohnengefahr besteht. Bilder, die in den sozialen Medien kursieren, sollen eine abgeschossene ukrainische Drohne zeigen, die auf dem Rollfeld des Flughafens liegt. Eine Verifikation steht bislang aus, zuvor hatte der Moskauer Bürgermeister Sobjanin aber den Abschuss von zwei Drohnen vermeldet. (bho)

23.10.2026

Fr 15:31

Melania Trump verkündet «lokale Waffenruhe» in Oleschky

First Lady und Donald Trumps Ehefrau Melania hat am Freitag überraschend einen Waffenstillstand zwischen der Ukraine und Russland verkündet. Wie es auf der Website des Weissen Hauses heisst, beschränke sich der Waffenstillstand auf den Ort Oleschky. Der Waffenstillstand beginnt demnach am 29. Oktober.

«Die Lage in Oleshky ist dramatisch. Die verbliebene Bevölkerung besteht hauptsächlich aus älteren Menschen, die dringend medizinische Versorgung, Medikamente, Lebensmittel und sauberes Wasser benötigen», sagte First Lady Melania Trump. «Es war völlig klar, dass es ohne mein Eingreifen unmöglich gewesen wäre, humanitäre Hilfe in die Stadt zu bringen und die älteren Menschen zu evakuieren.»

Die Frontstadt ist seit Monaten hart umkämpft, etwa 2000 Menschen sind weiterhin dort eingeschlossen. Russland setzt darauf, die verbleibenden Menschen auszuhungern, und greift dafür bislang systematisch ukrainische Lebensmittel- und Hilfsgüterlieferungen an.

Russland lehnte diverse Vorschläge für eine lokalisierte Waffenruhe ab. Wie es in der Ankündigung des Weissen Hauses heisst, habe Melania Trump nun «aus der Vergangenheit bestehende Kommunikationskanäle zum Kreml-Regime genutzt». Laut der Ankündigung von Melania Trump werde ein unabhängiges amerikanisches Team die russischen und ukrainischen Streitkräfte im Gebiet beobachten und den Waffenstillstand so sicherstellen. (bho)

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