Ukraine – CIA widerlegt Vorwürfe: Putins Residenz nicht angegriffen

Livetickeraktualisiert vor 6 Stunden

Ukraine-Krieg
Fedorow (34) soll neuer Verteidiungsminister der Urkaine werden

Seit dem 24. Februar 2022 herrscht Krieg in der Ukraine. Alle Entwicklungen im Land und in der europäischen Sicherheitslage findest du hier im Ticker.

Kurze Zusammenfassung der vergangenen Ereignisse:

  • Seit dem 24. Februar 2022 führt die russische Armee einen Angriffskrieg gegen die Ukraine.
  • Die Ukraine hat im August 2024 eine Gegenoffensive in der russischen Grenzregion Kursk gestartet.
  • Vielversprechenden Friedensverhandlungen kamen wieder zum Erliegen und die russischen Angriffe haben deutlich zugenommen.

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03.01.2026

Sa 01:58

Selenski tauscht erneut Verteidigungsminister aus

Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski hat einen Wechsel an der Spitze des Verteidigungsministeriums angekündigt. Er habe den bisherigen Minister für digitale Transformation, Mychajlo Fedorow, als neuen Verteidigungsminister nominiert, teilte Selenski am Freitag in seiner abendlichen Videobotschaft mit. Fedorow soll auf Denys Schmyhal folgen, der das Amt erst im Sommer von Rustem Umjerow übernommen hatte.

Vom digitalen Minister zum Verteidigungschef

Selenski dankte Schmyhal und erklärte, dieser werde auf eine andere Position in der Regierung rücken. Dem 34-jährigen Fedorow wird zugutegehalten, die Einführung der Drohnentechnologie in der ukrainischen Armee massgeblich vorangetrieben und in seiner aktuellen Funktion mehrere erfolgreiche E-Government-Plattformen auf den Weg gebracht zu haben.

Seiner Nominierung als Verteidigungsminister muss das ukrainische Parlament noch zustimmen. (DPA)

01.01.2026

Do 03:38

CIA: Putins Residenz wurde nicht angegriffen

Der US-Geheimdienst CIA ist Medienberichten zufolge zu dem Schluss gekommen, dass einer der jüngsten Drohnenangriffe der Ukraine nicht den russischen Präsidenten Wladimir Putin oder dessen Residenz zum Ziel hatte. Das berichteten das «Wall Street Journal» sowie die Sender PBS und CNN unter Berufung auf namentlich nicht genannte Vertreter der US-Regierung.

Damit widerspricht der US-Auslandsgeheimdienst schweren Vorwürfen aus Moskau vom Montag.

Zunächst hatte auch Präsident Donald Trump nach einem Gespräch mit Putin die Ukraine wegen des angeblichen Angriffs kritisiert. Später aber teilte er dann einen russlandkritischen Artikel auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social, das auf eine Meinungsänderung hindeutet.

Trump wurde informiert

Das «Wall Street Journal» berichtete unter Berufung auf US-Beamte, der umstrittene ukrainische Drohnenangriff habe einem militärischen Ziel in derselben Region wie Putins Residenz gegolten – allerdings nicht in der Nähe des Anwesens. Dies werde auch von einer Analyse der CIA belegt, hiess es.

Die Sender PBS und CNN berichteten, Trump sei am Mittwoch von CIA-Chef John Ratcliffe über die Erkenntnisse des Geheimdienstes unterrichtet worden. (DPA)

01.01.2026

Do 01:44

Trump teilt russlandkritischen Artikel

Inmitten der Verhandlungen um ein Ende des Ukraine-Kriegs hat US-Präsident Donald Trump überraschend einen sehr russlandkritischen Artikel auf seiner Plattform Truth Social geteilt. Das Boulevardblatt «New York Post» stellt in dem Stück Kremlchef Wladimir Putin als eigentliche Hürde auf dem Weg zum Frieden dar und geht hart mit ihm ins Gericht.

Unter anderem heisst es dort, jeder Angriff auf Putin sei «mehr als gerechtfertigt». «Wir brauchen seine Krokodilstränen nicht, stattdessen sollte der Druck erhöht werden». Es wird dafür plädiert, dass Russland keine weiteren Zugeständnisse gemacht werden sollten, sondern ein härteres Vorgehen nötig sei. Kyjiw habe seinen Teil beigetragen – nun liege es an Putin, zu handeln. (DPA)

31.12.2025

Mi 03:15

Russland nimmt erneut ukrainische Region Odessa ins Visier

Die russische Armee hat nach ukrainischen Angaben die Region Odessa am Schwarzen Meer mit zahlreichen Drohnen angegriffen. Es seien in der Hafenstadt Odessa zwei mehrstöckige Wohngebäude und die Infrastruktur getroffen und beschädigt worden; vier Menschen, unter ihnen drei Kinder im Alter von sieben Monaten, acht und 14 Jahren, seien verletzt worden, schrieb der Chef der Militärverwaltung der Stadt Odessa, Serhi Lyssak, laut ukrainischen Medien auf Telegram. In einem Hochhaus sei ein Brand ausgebrochen.

Der regionale Militärverwalter Oleh Kiper berichtete auf Telegram ebenfalls, die Region Odessa werde massiv mit Drohnen angegriffen. Ziel sei erneut die zivile Energie- und Stromversorgung. In einer Ortschaft der Region seien Lagerhäuser eines Logistikunternehmens in Brand geraten. Informationen über Opfer würden noch geprüft. Die Angaben konnten zunächst nicht unabhängig überprüft werden.

Die russische Armee beschiesst seit Wochen Odessa und das Umland mit Raketen und Drohnen und zielt dabei auf Energieanlagen, Industrie und die Häfen. Die Bewohner von Odessa haben noch mehr unter stundenlangen Stromausfällen und -abschaltungen zu leiden als andere Regionen der Ukraine. Erst vor wenigen Tagen war bei einem Angriff auf zwei Objekte der Stromversorgung ein beträchtlicher Schaden entstanden.

Bericht: Ukraine greift Ölraffinerie an

Die Ukraine griff derweil Medienberichten zufolge Öl-Anlagen in Russland an. In der südrussischen Region Krasnodar sei in der Ölraffinerie im Hafen Tuapse am Schwarzen Meer ein Brand ausgebrochen, berichtete das Portal «Kyiv Independent». Über das Ausmass der Schäden gab es keine Informationen. Auch dieser Bericht konnte zunächst nicht unabhängig geprüft werden.

Am Schwarzen Meer zählt Tuapse zu den wichtigsten Häfen für den russischen Ölexport. Die ukrainischen Streitkräfte greifen seit Monaten die zur Finanzierung des Krieges wichtige Ölindustrie Russlands an.

Kremlchef Wladimir Putin hat vor fast vier Jahren die Invasion der Ukraine befohlen. Seither überzieht Russland das Nachbarland mit einem zerstörerischen Angriffskrieg. Vor allem die Zivilbevölkerung der Ukraine gerät immer wieder ins Visier russischer Angriffe. (DPA)

31.12.2025

Mi 01:05

Grosser Stromausfall im Gebiet Moskau nach Drohnenangriff

Im Umland der russischen Hauptstadt Moskau ist nach einem Feuer in einem Umspannwerk die Stromversorgung für mehr als 100'000 Menschen ausgefallen. Einer Mitteilung der Stadtverwaltung von Ramenskoje zufolge ist die Ursache ein Kabelbrand. Allerdings wurde gleichzeitig in der Region ein grösserer ukrainischer Drohnenangriff gemeldet. Betroffen von dem Stromausfall sind auch Bewohner der Städte Schukowski und Lytkarino. Die Stadtverwaltung versprach die schnelle Behebung der Schäden.

Das russische Militär meldete am Abend den Abschuss von mehr als 100 ukrainischen Drohnen innerhalb von vier Stunden. Der Grossteil davon sei in der westrussischen Region Brjansk an der Grenze zur Ukraine abgefangen worden, aber acht Drohnen auch über dem Moskauer Umland. Drei davon seien Richtung Hauptstadt unterwegs gewesen, teilte das Militär mit. Später berichtete Moskaus Bürgermeister Sergei Sobjanin von weiteren abgefangenen unbemannten Flugapparaten. Wegen der Drohnenangriffe mussten auch die Moskauer Flughäfen zeitweise den Betrieb einstellen. (DPA)

30.12.2025

Di 18:06

Selenski kündigt neues Treffen mit Trump in Paris an

In den Bemühungen um eine Beendigung des russischen Kriegs in der Ukraine soll es nach Angaben aus Kiew Anfang Januar einen weiteren Gipfel geben. Geplant sei zunächst ein Treffen der nationalen Sicherheitsberater aus der «Koalition der Willigen» am 3. Januar in der Ukraine, schrieb der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski bei Telegram. Kurz darauf, am 6. Januar, sei dann ein weiteres Treffen auf der Ebene der Staatschefs geplant.

Trump und Selenski beim Treffen in Florida, Ende Dezember.
Trump und Selenski beim Treffen in Florida, Ende Dezember.AFP

«Wir sind dem Team von Präsident Trump für die Bereitschaft dankbar, an beiden Formaten teilzunehmen», fügte er mit Blick auf US-Präsident Donald Trump hinzu. Als «Koalition der Willigen» verstehen sich westliche Länder, die der Ukraine helfen.

Erst am Wochenende hatte Trump Selenski in Florida zu Gesprächen über ein Kriegsende empfangen. Obwohl sich beide Seiten anschliessend optimistisch zum Fortgang der Verhandlungen gaben, wurden keine konkreten Fortschritte bekannt. (DPA)

30.12.2025

Di 09:53

Dmitri Medwedew droht Wolodimir Selenski mit Tod

Russlands Ex-Staatschef Dmitri Medwedew hat dem ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenski in einem mit Beleidigungen gespickten Text auf Telegram mit dem Tod gedroht. Selenski habe in seiner Weihnachtsansprache «einem Menschen» – mutmasslich Kremlchef Wladimir Putin – den Tod gewünscht, schrieb Medwedew auf Russisch in dem Post.

«Allen ist klar, dass er den Tod nicht nur ‹eines Menschen› wünscht, sondern unser aller und unseres Landes. Und er wünscht es nicht nur, er hat auch massive Angriffe befohlen», behauptete der jetzige Vizechef des russischen Sicherheitsrates. «Ich werde hier nicht über seinen gewaltsamen Tod schreiben, obwohl gerade jetzt der Sensenmann dem Schuft oft im Nacken sitzt.»

Medwedew ist als Scharfmacher bekannt, allerdings sind die jüngsten Äusserungen auch für seine Massstäbe eine grobe Entgleisung.
Medwedew ist als Scharfmacher bekannt, allerdings sind die jüngsten Äusserungen auch für seine Massstäbe eine grobe Entgleisung.IMAGO/ZUMA Press

Medwedew fügte hinzu, nach Selenskis baldigem Tod sollte dessen konservierter Leichnam «zu wissenschaftlichen Zwecken» in der Kunstkammer in St. Petersburg gezeigt werden. In diesem Raritätenkabinett hatte Zar Peter I. im 18. Jahrhundert naturwissenschaftliche Objekte sammeln lassen, darunter viele Missbildungen. Medwedew ist als Scharfmacher bekannt, allerdings ist diese Passage auch für seine Massstäbe eine grobe Entgleisung.

Selenski hatte in seiner Ansprache zu Heiligabend gesagt, wenn jeder Ukrainer für sich einen Wunsch habe, wäre das wohl, «dass er stirbt». Er nannte keinen Namen, doch im Kontext lässt sich dies nur auf Putin beziehen. Selenski fuhr fort: «Aber wenn wir uns an Gott wenden, bitten wir natürlich um mehr. Wir bitten um Frieden für die Ukraine.»

Der russische Aussenminister Sergei Lawrow warf der Ukraine am Montag einen versuchten Drohnenangriff auf eine Residenz Putins vor, was Kiew bestreitet. US-Präsident Donald Trump bestätigte, dass er von Putin über einen solchen Angriff informiert worden sei. Er kritisierte die Ukrainer: «Das ist nicht gut.» Kiew wies die Vorwürfe zurück.

In dem seit fast vier Jahren dauernden russischen Angriffskrieg haben beide Seiten Luftangriffe auf das gegnerische Staatsoberhaupt bislang vermieden. Russische Spezialkräfte machten in den ersten Kriegstagen 2022 Jagd auf Selenski. Danach sind nach Angaben ukrainischer Sicherheitsdienste zahlreiche russische Attentatspläne vereitelt worden. (DPA)

29.12.2025

Mo 17:08

Trump hat «positives» Telefonat mit Putin

«Präsident Trump hatte ein positives Telefongespräch mit Präsident Putin bezüglich der Ukraine», schrieb die Sprecherin des Weissen Hauses, Karoline Leavitt, auf Twitter.

Der Post kam kurz nachdem der russische Aussenminister Lawrow der Ukraine vorgeworfen hatte, Putins Residenz angegriffen zu haben. Dabei betonte er, Russland würde als Reaktion seine Verhandlungsposition überdenken. Selenski hat den Angriff dementiert.

29.12.2025

Mo 16:29

Ukraine soll Putins Residenz angegrifen haben

In der Nacht zum 29. Dezember versuchte die Ukraine, einen Angriff auf die russische Präsidentenresidenz in der Region Nowgorod durchzuführen, teilte der russische Aussenminister Sergei Lawrow am Montag mit.

Lawrow sagte am Montag, dass Russland seine Verhandlungsposition überdenken werde. Dies sei eine Reaktion auf einen angeblichen Angriff der Ukraine auf Putins Residenz.
Lawrow sagte am Montag, dass Russland seine Verhandlungsposition überdenken werde. Dies sei eine Reaktion auf einen angeblichen Angriff der Ukraine auf Putins Residenz.IMAGO/ZUMA Press

Lawrow sagte, dass «Russlands Verhandlungsposition überarbeitet wird», behauptete jedoch, dass Russland nicht beabsichtige, sich aus den Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten über die Ukraine zurückzuziehen.

Selenski bezeichnete die Anschuldigung als Lüge. Sie sei ein Versuch, die Fortschritte der USA und der Ukraine beim Friedensabkommen zu untergraben. Er fügte hinzu, Moskau bereite damit auch den Boden für einen Angriff auf Regierungsgebäude in Kiew vor.

Lawrow erklärte ausserdem, dass der Angriff nicht unbeantwortet bleiben würde und dass die Ziele für Vergeltungsschläge sowie der Zeitpunkt ihrer Durchführung durch die russischen Streitkräfte bereits festgelegt worden seien.

28.12.2025

So 23:16

«Es könnte gut oder schlecht laufen»

Trump antwortet auf die Frage nach einem Zeitrahmen der Verhandlungen: «In ein paar Wochen werden wir es wissen. Es könnte gut oder schlecht laufen, und wenn es wirklich schlecht läuft, wird es gar nicht stattfinden, was schade wäre. Ein Punkt könnte alles zunichtemachen. Es ist alles sehr kompliziert».

28.12.2025

So 23:13

«Putin will Gutes für die Ukraine»

«Putin will Gutes für die Ukraine», sagt Trump in der Hinsicht auf sein Telefongespräch mit Putin vor dem Treffen mit Selenski. Putin soll angeboten haben, günstige Energie in das Land zu verkaufen. «Er war sehr grosszügig». Über den Vorschlag werde aber noch verhandelt.

28.12.2025

So 23:11

«Jetzt wollen beide den Frieden»

«Es gab Zeiten, an denen Selenski zum Frieden bereit war und Putin wars nicht. Dann gab es Zeiten, an denen Putin bereit war und Selenski nicht. Das haben sie gesehen im Oval Office», witzelt Trump. «Jetzt wollen beide den Frieden.»

28.12.2025

So 22:59

Wie sieht es mit Donbas aus?

«Das Wort Übereinstimmung ist zu stark», sagt Trump auf die Frage, ob man bei der Donbas-Aufteilung vorwärtsgekommen ist, aber man sei vorwärtsgekommen. «Sie (Russland) fragen nach dem ganzen Donbas, aber da haben wir Fortschritte gemacht.»

Selenski und Trump sprechen vor der Presse.
Selenski und Trump sprechen vor der Presse.Screenshot CNBC

Selenski sagt, die Teams von USA und Ukraine sind nah dran, zu einer Übereinstimmung zum Donbas zu kommen. Aber «das ist eine schwierige Frage, die kann man nicht an einem Tag lösen».

28.12.2025

So 22:56

«Wir sind 95 Prozent da» – Sicherheitsgarantien noch nicht ausgehandelt

«Wir sind 95 Prozent da», sagt US-Präsident Trump, im Hinblick auf ein Friedensabkommen zwischen der Ukraine und Russland. Ukraines Präsident Selenski führt aus, dass sie in den meisten Themen zu 100 Prozent übereinstimmen. Er dankt Trump für Sicherheitsgarantien, die in den kommenden Wochen noch genauer ausgehandelt werden müssen.

28.12.2025

So 22:52

«Konkrete Schritte zur Beendigung des Krieges»

Der finnische Präsident Alexander Stubb sagt, er habe ein einstündiges Telefonat mit Trump, Selenski, Macron, Starmer, Meloni, Merz, NATO-Generalsekretär Rutte, von der Leyen und anderen geführt. Sie diskutierten konkrete Schritte zur Beendigung des Krieges mit dem Ziel eines gerechten und dauerhaften Friedens.

28.12.2025

So 22:40

«Substanzielles» Treffen

Das Treffen zwischen Wolodimir Selenski und Donald Trump sei sehr substanziell gewesen, weitere Gespräche und Arbeiten würden folgen, sagte eine Quelle aus dem Umfeld des ukrainischen Präsidenten gegenüber «RBC-Ukraine». Es handle sich um eines der bislang wichtigsten Treffen.

28.12.2025

So 22:38

Treffen ist beendet

Das Treffen zwischen den US- und ukrainischen Delegationen ist beendet. Auch eine Telefonkonferenz mit europäischen Spitzenvertretern - darunter Italiens Regierungsministerin Georgia Meloni - soll bereits stattgefunden haben, berichtet Focus. In wenigen Minuten werden Donald Trump und Wolodimir Selenski vor die Kameras treten.

28.12.2025

So 20:10

Wer alles am grossen Tisch sitzt

Das ist die Zusammensetzung der beiden Delegationen.

Auf Trumps Seite des Tisches (im Bild rechts) nehmen unter anderem Platz:

- US-Präsident Trump

- der Sondergesandte Steve Witkoff

- Trumps Schwiegersohn Jared Kushner

. Verteidigungsminister Pete Hegseth

- Aussenminister Marco Rubio

- Trumps Stabschefin Suzie Wiles

- Vizeverteidigungsminister Dan Driscoll

- Heimatschutzberater Stephen Miller

Getty Images via AFP

Zur ukrainischen Delegation (links im Bild) gehören:

- Präsident Selenski

- Rustem Umjerov, Leiter des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates

- Serhi Kyslyzja, der erste stellvertretende Aussenminister

- Olha Stefanishyna, die neue ukrainische Botschafterin in den USA

28.12.2025

So 19:48

Welche Erwartungen haben Selenski und Trump am Meeting?

Auf die Erwartungen an das Treffen mit Wolodimir Selenski angesprochen, sagte US-Präsident Donald Trump vor dem Treffen noch: «Gotta make a deal» («Wir müssen einen Deal machen»). Er zeigte sich überzeugt, dass sowohl Russlands Präsident Wladimir Putin als auch Selenski zu einer Einigung bereit seien.

Selenski seinerseits will mit Trump über ein schrittweises Vorgehen zur Beendigung des Krieges sprechen. Die strittigsten Punkte des Friedensplan müssten noch direkt zwischen den beiden geklärt werden. «Es ist sehr wichtig, dass unsere Teams über die Strategie und die einzelnen Schritte sprechen», betonte der ukrainische Präsident. (kle)

28.12.2025

So 19:41

Treffen hinter verschlossenen Türen

Die entscheidenden Gespräche zwischen Selenski und US-Präsident Donald Trump über ein mögliches Ende des Krieges mit Russland haben begonnen.

Selenski will bei dem Treffen voraussichtlich die Details eines gemeinsam mit den USA erarbeiteten 28-Punkte-Friedensplans konkretisieren, der Russland vorgelegt werden soll. In Erwartung der Gespräche zeigte sich der ukrainische Präsident optimistisch und sprach von den «diplomatisch aktivsten Tagen des Jahres».

Er hoffe, dass die USA ihren Fokus stärker auf die Ausübung von Druck auf Moskau legten.

Trump stellte am Freitag allerdings klar, dass seine Unterstützung für den Plan nicht garantiert sei. Russland wiederum signalisierte bereits, dass es Änderungen am ursprünglichen Entwurf ablehne, der im Herbst unter massgeblicher Beteiligung Moskaus ausgearbeitet worden war.

Nach dem Treffen wollen beide Staatschefs erneut vor die Kameras treten, um über die Resultate der Gespräche zu informieren. (kle)

28.12.2025

So 19:32

Zwei Arbeitsgruppen zur Ausarbeitung eines Friedendeals

Russlands Präsident Wladimir Putin und US-Präsident Donald Trump haben laut Putins Berater Juri Uschakow die Bildung zweier Arbeitsgruppen zur Ausarbeitung eines Friedensabkommens vereinbart.

Die Details sollen demnach im Januar festgelegt werden. Eine der Gruppen soll sich mit Sicherheitsfragen befassen, die andere mit wirtschaftlichen Themen. Zudem erklärte Uschakow, das rund 75-minütige Telefonat sei von Trump initiiert worden. (kle)

28.12.2025

So 19:29

Selenski ist in Mar-a-Lago eingetroffen

Der ukrainische Präsident Selenski ist zu hochrangigen Friedensgesprächen im Mar-a-Lago-Club von US-Präsident Donald Trump in Palm Beach, Florida, eingetroffen. Bei seiner Ankunft begrüsste er Trump mit einem Handschlag. (kle)

28.12.2025

So 19:25

Putin und Trump telefonieren nachher nochmal

Nach den Gesprächen mit dem ukrainischen Präsidenten Selenski sollen laut der «Financial Times» US-Präsident Donald Trump und Kremlchef Wladimir Putin am Sonntagabend erneut miteinander telefonieren. (kle)

28.12.2025

So 19:22

Selenskis Team vor Treffen nervös

Mehrere Berater von Präsident Wolodimir Selenski sollen mit dem geplanten Treffen mit US-Präsident Donald Trump in Florida unzufrieden sein. Der ukrainische Staatschef habe bislang Mühe gehabt, Trump eindeutig als Unterstützer im Krieg gegen Russland zu gewinnen. In Selenskis engem Umfeld wächst die Sorge, das Gespräch in Florida könnte ähnlich unerquicklich verlaufen wie die Begegnung im Oval Office im vergangenen Februar. (kle)

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