Sturzflut in Nepal: Mindestens acht Tote und 291 Touristen vermisst

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NepalSturzflut im Himalaya: 291 ausländische Touristen vermisst

Nach einer riesigen Sturzflut in Nepal werden zahlreiche Opfer erwartet. Videos zeigen, wie die Wassermassen Dörfer, Strassen und Brücken wegspülen.

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Bilder in den sozialen Medien zeigen die Katastrophe.

Darum gehts

  • Eine schwere Sturzflut hat in Nepal nahe der Grenze zu Tibet ganze Dörfer, Brücken und Kraftwerke weggespült.
  • Mindestens acht Menschen kamen ums Leben – die Opferzahl dürfte noch deutlich ansteigen.
  • Rettungskräfte, Polizei und Militär sind laut Ministerpräsident Balendra Shah auf dem Weg in die Katastrophenregion.

Eine schwere Sturzflut hat in Nepal nahe der Grenze zu Tibet nach Behördenangaben ganze Dörfer weggespült, wie Bilder in den sozialen Medien zeigen. Auch Brücken und Kraftwerke wurden durch die Wassermassen zerstört oder beschädigt.

Es sei zu befürchten, dass es zahlreiche Opfer gebe und massive Sachschäden entstanden seien, sagte Bezirksverwalter Narendra Pariyar der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch. «Aber ich weiss es noch nicht genau.»

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Zahlreiche Touristen werden vermisst

Gemäss Polizeiangaben wurden mindestens acht Menschen getötet. Die Opferzahl dürfte aber noch deutlich ansteigen. Im betroffenen Gebiet leben Zehntausende Menschen. Rettungskräfte sowie Polizei und Militär seien auf ⁠dem ⁠Weg in die Katastrophenregion, teilte Ministerpräsident Balendra Shah mit.

Gemäss der nepalesischen Tourismusbehörde werden derzeit 291 ausländische Touristen vermisst – hinzu kommen 93 Touristen aus Nepal. Bei den meisten handelt es sich um Touristen aus Indien, aber es sollen sich auch Personen aus Grossbritannien, Malaysia, Südafrika und den USA befinden. Je eine Person komme aus den Niederlanden und Australien. Bei 111 Touristen sei die Nationalität nicht bekannt.

Tibet: «Hohe Zahlen an Opfern»

Betroffen von der Katastrophe ist auch Tibet. Ein Erdrutsch, der von der nepalesischen Seite der Grenze niedergegangen sei, habe am Grenzübergang Gyirong in der Stadt Shigatse zu «hohen Zahlen an Opfern und Vermissten» geführt, berichtete der chinesische Staatssender CCTV am Mittwoch. Das Katastrophengebiet liegt im Himalaya-Gebirge im Autonomen Gebiet Tibet in der Volksrepublik China. Gyirong ist ein wichtiger Grenzübergang zwischen China und Nepal. Der chinesische Staatschef Xi Jinping ordnete wegen des Ausmasses der Katastrophe an, dass alle verfügbaren Kräfte und Mittel für den Rettungseinsatz eingesetzt werden sollten. Die «dringlichste Aufgabe» sei es nun, «alles Erdenkliche zu tun, um die Vermissten zu suchen und zu retten, (…) die Verletzten schnell zu behandeln und die Opferzahl so gering wie möglich zu halten».

Nepal: Flutkatastrophe im Himalaya

Am Mittwoch, 26. August, hat eine schwere Sturzflut in Nepal nahe der tibetischen Grenze ganze Dörfer weggespült und wichtige Infrastruktur zerstört. Mindestens 500 Menschen sind gestorben; viele suchen immer noch ihre Angehörigen.
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Konstantin Furrer (fur) arbeitet seit 2017 für 20 Minuten. Seit 2022 Newsdesk-Leiter, daneben Blattmacher und Mitglied der Redaktionsleitung.

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