Ticker | St.Gallen - Sion | 35. Spieltag Super League 2025/2026

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FCSG - Sion 0:3

Publiziert 03. Mai 2026, 15:53

Wahnsinnstitel ist Tatsache! Thun ist Schweizer Meister 2026

35. Spieltag

St.Gallen
0 – 3
Sion

St.Gallen

Spielende

Sion

01

B. Kololli

-

43

02

I. Chouaref

-

63

03

T. Berdayes

-

76

Wir verabschieden uns

Herzlichen Dank fürs Mitlesen! Wir verabschieden uns an dieser Stelle – ebenso wie St. Gallen im Rennen um die Meisterschaft – und wünschen allen einen schönen Sonntag, insbesondere im Berner Oberland.

Lukas Görtler im Interview

«Ich habe mir heute vorgenommen, dass wir das Spiel gewinnen und ich anschliessend hier stehe und behaupte, dass Thun noch einmal nervös wird und wir noch einmal attackieren. Aber ja, wir haben unsere Hausaufgaben nicht gemacht, um es noch einmal spannend zu machen. Wir haben heute ein Spiel unglücklich verloren und deswegen Gratulation nach Thun, die das über die ganze Saison ganz verdient gewonnen haben. Es ist ja nicht so, dass sie nur zwei Punkte vor uns sind, sondern ich glaube, elf. Wir waren so der einzige Verfolger, von daher hohverdient. Ich wünsche mir natürlich, nach den letzten Wochen, in denen sie, glaube ich, drei- oder viermal verloren haben, dass es etwas länger dauert. Aber eine Saison hat nun mal eine gewisse Anzahl an Spielen und da sind sie verdient Schweizer Meister. Deswegen Glückwunsch!»
«Ich weiß, es hört sich jetzt natürlich nach einem 0:3 blöd an, aber ich glaube, es war ein 50/50-Spiel. Ich finde Sion eine super Mannschaft in der Liga. Sie haben ihre Qualitäten schon in der ersten Halbzeit gezeigt und wir hatten in der ersten Halbzeit Riesenchancen. Ich glaube, es war in der ersten Halbzeit ein offenes Spiel. Wer seine Chancen nutzt, gewinnt das Spiel. Und ich fand keineswegs, dass es ein schlechtes Spiel war. Klar, am Ende haben wir das Spiel aus der Hand gegeben, aber über weite Teile des Spiels war es, glaube ich, ausgeglichen und wir hatten in dieser Saison oft das Glück, dass die Tore bei uns und nicht beim Gegner gefallen sind. Heute war es komplett andersrum.»
«Sie macht dann die Chancen. Ich glaube, wir hatten zwei Lattenschüsse oder Kopfbälle. Ich habe einen Kopfball daneben gesetzt. Nach 16 Spielen, die wir nicht verlieren mussten, müssen wir heute einfach akzeptieren, dass Sion es verdient hat, hier zu gewinnen.»
«Das auf jeden Fall. Das war heute unser grosses Ziel. Neben dem, dass wir Thun natürlich nochmals nervös machen wollten, wollten wir eigentlich auf keinen Fall verlieren, weil wir heute nochmals einen großen Schritt Richtung Europa machen wollten. Das haben wir jetzt nicht geschafft. Aber wer weiß, vielleicht tut es uns im Hinblick auf das, was noch kommt, auch gut, dass jetzt nochmal Spannung drin ist und wir auf der Höhe bleiben müssen.»
«Der Drop in Europa ist noch nicht geglückt und deswegen müssen wir weiter Vollgas geben. Wir haben keinen Grund, uns jetzt nur auf das Cup-Finale zu konzentrieren.»
(blue)
Die Partie ist aus. St. Gallen verliert gegen Sion mit 0:3. Damit ist der erste Thuner Meistertitel sicher. Die Berner Oberländer schreiben Schweizer Fussballgeschichte, indem sie als erst zweiter Aufsteiger Meister werden. Damit hat die Super League ein weiteres Team, das sich «Meister» nennen kann.
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94'
Letzte Woche noch Held, diese Woche bei den Gegentoren eher unglücklich: Okoroji holte sich nach einem Foul im Luftduell auch noch die gelbe Karte ab.
92'

Görtler steckt alles rein

Görtler mit Ball am Fuss steckt alles rein und schmeisst sich am rechten Strafraumrand in den Zweikampf. Seine Hingabe in den letzten zehn Minuten findet aber keinen Abnehmer. Kurz darauf ertönt der Pfiff wegen eines Offensivfouls.
90'

Vier Minuten obendrauf

Während letzte Woche noch St. Gallen in der Nachspielzeit den Thunern den Titel aus der Hand riss, stehen die Zeichen nun endgültig auf Thuner Titelgewinn, trotz vier Minuten Nachspielzeit. Das Team des FC Thun, das sich in der heimischen Stockhornarena versammelt hat, verfolgt die Partie im Moment gemeinsam.
88'

Foul an Sion-Captain

Mit dem letzten Wechsel geht die Captainsbinde von Kabacalman noch zu Lavanchy, der im Laufduell der Espen noch gefoult wird.
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87'
Der nächste Wechsel für die Elf von Didier Tholot: Kabacalman und Lukembila verabschieden sich in den Feierabend, dafür kommen Boteli und Rrudhani für ein paar Minuten.
84'

Sion lässt den Ball wandern

Weder von den Rängen noch auf dem Feld kommt nun echte Stimmung auf. Die Walliser lassen den Ball kreisen, während St. Gallen ihn kaum länger als drei Spielzüge halten kann. Der Kybunpark leert sich dazu langsam, während die Titelhoffnungen der Espen-Fans auf das Cupfinal ruhen.
81'

Alle Zeichen auf ersten Thuner Meistertitel

Sion ist auf Siegeskurs – und damit Thun auf Meisterkurs. Grün-Weiss braucht hier noch vier Treffer und kommt nun kaum noch in die Partie. Daher stehen die Zeichen auf den ersten Meistertitel der Berner Oberländer.
79'
Didier Tholot schickt den nächsten grossen Namen ins Spiel: Chipperfield betritt den Rasen des Kybunpark, während Torschütze und Vorlagengeber Kololli das Feld verlässt.
78'
Enrico Maassen sieht sich noch einer Mammutaufgabe gegenüber, um hier zu siegen. Er lässt die jungen Spieler Ruiz, Scherrer und Fazliji noch ran, während Balde, Vandermersch und Boukhalfa das Feld verlassen.
77'

0 : 3

Tor für Sion! Eine Ecke sorgt hier wohl für die Erlösung der Thuner und bricht St. Gallen im Meisterkampf das Genick. Kololli tritt die Ecke von rechts. Im Strafraum kann sich Berdayes Raum verschaffen, indem er seinen Gegenspieler wegstösst. Ohne viel Gegenwehr kann er links einköpfen. Zigi, der wegen seiner Vordermänner nicht ausrücken konnte, kann nur zuschauen.
75'

Drei Tore gegen Thuns Meistertitel

Die Partie neigt sich der Schlussviertelstunde zu und St. Gallen hat im zweiten Durchgang weiterhin keine klaren Torchancen. Im Berner Oberland wächst die Hoffnung auf den nun seit drei Spieltagen lang ersehnten Titel.
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73'
Wird es noch eine Wende im Kybunpark geben? Weder von den Rängen noch auf dem Feld scheint im Moment ein wirklicher Gegenstoss gegen Sion zu kommen. Görtler muss sich sogar eines Fouls bedienen und sieht die gelbe Karte.
72'

Surdez macht Dampf

Der eingewechselte Surdez macht Dampf und lässt die Entscheidung liegen. Nach einem Steckpass von links bleibt der erste Versuch des Einwechselspielers erst im Espen-Abwehrverbund liegen, doch der Ball springt erneut zu dem 23-Jährigen, welcher Okoroji aussteigen lässt und aus spitzem Winkel die Torwartecke anvisiert. Zigi kann sich jedoch auszeichnen und hält.
71'

St. Gallen rennt an, Thun vor Meisterfeier

Die Espen finden nun immer häufiger den Weg in Richtung Strafraum der Walliser. Echte gefährliche Torchancen bleiben bislang aber aus, während man im Berner Oberland so langsam die Sektflaschen für die Meisterfeier wohl rausholen kann.
68'
Didier Tholot nimmt seine Offensivspieler vom Platz und stellt wohl auf eine defensive Schlussphase ein. Berdayes und Surdez kommen nämlich in die Partie, während Chouaref und Nivokazi vom Feld gehen.
67'

Tholot-Elf nimmt Zeit von der Uhr

Besio will einen hohen Ball im Strafraum herunternehmen und erwischt dabei Chouaref. Es folgt der Pfiff wegen Stürmerfouls. Der Torschütze nimmt etwas Zeit von der Uhr und lässt sich auf dem Feld pflegen, ehe es weitergeht.
65'

Wie reagiert St. Gallen?

Die Maassen-Elf, die bislang gar nicht in Halbzeit zwei in die Partie fand, kam über einen hohen Ball mal in die Nähe des Tores. Geburtstagskind Boukhalfa mit einem Kopfball zentral im Strafraum, doch der Ball stellte für Racioppi kein Problem dar.
63'

0 : 2

Tor für Sion! Boukhalfa schläft im Mittelfeld und lässt sich von dem aufdrehenden Chouaref den Ball abnehmen. Der Spielmacher zieht vor den Strafraum der Espen, diese gehen ihn nicht richtig an und der maltesische Nationalspieler lässt entsprechend einen wuchtigen Schuss ab. Der Ball senkt sich ins untere linke Eck. Zigi macht sich lang, ist aber chancenlos.
Um Thuns Meisterschaft zu verhindern, braucht St. Gallen jetzt drei Tore. So gross war der Rückstand bislang noch nicht in den letzten drei Meister-Partien für Grün-Weiss!
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62'

Thun weiterhin voll auf Meisterkurs

Mit Vogt nimmt Maassen einen seiner gefährlichsten Offensivakteure raus, der gleich mehrfach an der Latte gescheitert ist. Die Espen benötigen weiterhin zwei Tore, um den Thuner Meistertitel zu verhindern.
60'
Enrico Maassen, der eher für seine späten Wechsel bekannt ist, muss reagieren, wenn die Meisterchancen noch bestehen sollen. Vogt und Weibel verlassen das Feld. Besio und Ouattara sollen die Wende noch bringen.
59'

Knistert zwischen Nivokazi und Zigi

Bei einem Abstoss läuft Nivokazi Zigi an und bringt den Schlussmann zu Fall. Während sich der verwarnte Goalgetter zurückhält, ist Zigi ausser sich. Es bleibt bei mahnenden Worten an beide Akteure, dann geht das Spiel weiter.

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