Historische Marke: Bitcoin erreicht ein neues Allzeithoch

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Bitcoin hat am Dienstagnachmittag einen Kurs von 69'324 US-Dollar erreicht und damit das bisherige Allzeithoch von 69'000 US-Dollar erstmals übertroffen.

Der Bitcoin hat einen neuen Rekord aufgestellt.
Der Preis der Kryptowährung ist auf 69'324 US-Dollar gestiegen und übertrumpft damit seinen bisherigen Rekord von 69'000 US-Dollar.
Bereits gestern erreichte die Kryptowährung in Euro, britische Pfund und verschiedenen südamerikanischen und asiatischen Währungen neue Höchststände.
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Der Bitcoin hat einen neuen Rekord aufgestellt.

IMAGO/Guido Schiefer

Bitcoin: Darum gehts

  • Der Bitcoin hat einen neuen Rekordpreis erreicht.

  • Zum ersten Mal stieg der Wert eines einzelnen Bitcoins deutlich über die 69'000 US-Dollar-Marke.

  • Bereits am Vortag erreichte er in mehreren Währungen neue Allzeithochs.

Der Bitcoin hat eine historische Marke erreicht. Am 10. November 2021 lag der Bitcoin-Kurs zum ersten Mal bei 69'000 US-Dollar. Heute Nachmittag wurde dieser Rekord gebrochen: Der Bitcoin-Preis stieg laut Coinbase auf 69'324 US-Dollar.

Bereits gestern erreichte die Kryptowährung in Euro, britische Pfund und verschiedenen südamerikanischen und asiatischen Währungen neue Höchststände.

ETFs treiben Bitcoin-Kurs an

Damit setzt die Mutter aller Kryptowährungen ihren Höhenflug ungebremst fort. Seit der Einreichung der Anträge für die börsennotierten Bitcoin-Fonds (ETF) treiben diese den Kurs permanent an.

Die Bitcoin-Spot-ETFs der weltweit grössten Vermögensverwalter wie BlackRock oder Fidelity sorgten in den letzten Tagen ebenfalls für Rekorde. Am Spitzentag wurde ein Handelsvolumen von 2,4 Milliarden US-Dollar erreicht. 

Wie geht es jetzt weiter?

Mit dem neuen Allzeithoch ist nicht gewährleistet, dass der Bitcoin-Kurs auch in Zukunft ständig weitersteigen wird. So war der Kurs des Bitcoins nach dem Höchststand vom 10. November 2021 binnen eines Jahres auf unter 17'000 Dollar abgestürzt.

Nach Einschätzung von Brancheninsidern ist die Lage am Kryptomarkt aber nicht mit der Situation im Herbst 2021 vergleichbar. Damals habe es eine Überhitzung des Marktes durch einen Hype unter Privatinvestoren gegeben, sagte Eric Demuth, Gründer der österreichischen Kryptohandelsplattform Bitpanda, der Nachrichtenagentur dpa.

Inzwischen gebe es einen stabilen rechtlichen Rahmen durch die Marktaufsicht, sodass viele institutionelle Anleger und Banken in den Kryptomarkt eingestiegen seien. «Die haben in den vergangenen Monaten den Preis nach oben bewegt, weil viel frisches Geld in den Markt geflossen ist.»

Die privaten Investoren seien am aktuellen Aufschwung bislang kaum beteiligt.

Als nächstes kommt das Bitcoin-Halving

Bei der Kursentwicklung dürfte auch ein Ereignis eine Rolle spielen, das für den 20. April erwartet wird: das nächste sogenannte Halving. Dabei halbiert sich die Belohnung, die Bitcoin-Miner für die Verifizierung von Krypto-Transaktionen erhalten.

Letztlich führt der Vorgang zu einem langsamer wachsenden Angebot an Bitcoins, was in der Geschichte des Bitcoins meist steigende Kurse zur Folge hatte.

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