Janet Jacksons Stylist bestätigt - Der legendäre Nippelblitzer war definitiv kein Zufall

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Janet Jacksons Stylist bestätigtDer legendäre Nippelblitzer war definitiv kein Zufall

Popstar Justin Timberlake höchstpersönlich soll am Superbowl 2004 die Idee gehabt haben, Janet Jacksons Brust zu entblössen.

Janet Jackson und Justin Timberlake 2004 während ihrer Super-Bowl-Performance.
Der Popstar griff der Kollegin auf einmal ans Kostüm.
Er entblösste ihre Brust und ein Nippelpiercing – eine Aktion, die Timberlake offenbar umsetzen wollte, weil er damit seine Ex- Britney Spears übertrumpfen wollte.
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Janet Jackson und Justin Timberlake 2004 während ihrer Super-Bowl-Performance.

AFP

Darum gehts

  • Janet Jackson und Justin Timberlake bestritten 2004 die Halbzeitshow des Super Bowls.

  • Dabei passierte der mittlerweile legendäre «Nippelgate»: Justin Timerlake entblösste Janet Jacksons Brust.

  • Die Künstlerin und der Künstler waren massiver Kritik ausgesetzt, doch nur bei Jackson folgte der Karriereknick. Beide beteuerten stets, dass der Nippelblitzer ein Versehen war.

  • Nun verrät Jacksons damaliger Stylist Wayne Scot Lukas, dass alles geplant war – und Timberlake hinter der Idee steckte.

Vierzehn Jahre ist es her, in Vergessenheit geraten wird es offenbar nie mehr: Janet Jacksons «Nippelgate» in der Halbzeitpause des Super Bowls 2004. Als die heute 54-Jährige gemeinsam mit Justin Timberlake (40) dessen Song «Rock Your Body» performte, riss Timberlake ihr am Ende des Tracks einen Teil ihrer Korsage ab und entblösste Janets Brust, Nippelpiercing inklusive.

Der Fall schlug in den USA hohe Wellen und die Folgen des Vorfalls waren – in erster Linie für Janet Jacksons Karriere – verheerend: Über 200’000 Zuschauende beschwerten sich bei der staatlichen Aufsichtsbehörde FFC. Seither werden grosse TV-Events wie die Oscars, die Grammys und der Super Bowl selbst mit einer Zeitverzögerung von fünf Sekunden ausgestrahlt.

Beide Artists wurden zudem verklagt. Während Jacksons darauffolgendes Album floppte und der Skandal ihre Karriere dauerhaft beschädigte – sie durfte etwa nicht mehr an den darauffolgenden Grammys auftreten, Timberlake aber schon – überstand ihr Musikerkollege «Nippelgate» weitgehend unbeschadet, obwohl beide beteuerten, dass es sich um eine «Wardrobe Malfunction» handelte, also Jacksons Oberteil auf Versehen ganz aufriss.

Der damalige Stylist weiss, wies war

Nun verriet Janet Jacksons damaliger Stylist Wayne Scot Lucas gegenüber «Page Six», dass Timberlake selbst hinter der Aktion im Jahr 2004 steckte: Er habe seine Ex-Freundin Britney Spears (39) – die einige Monate zuvor bei den MTV Video Music Awards medienwirksam mit Madonna (62) knutschte – damit übertrumpfen wollen. «Ich würde es in einer Million Jahre nicht einen ‘Kostümfehler’ nennen», so Lucas. «Es war das fehlerfreieste Kostüm in der Showbiz-Geschichte. Als Stylist kann ich sagen: Es hat so funktioniert, wie es funktionieren sollte.»

Eine «Schockaktion» war derweil schon von Anfang an geplant. Eigentlich habe Janet geplant, ein Kleid zu tragen, das Timberlake ihr hinten wegreissen täte, sodass Janets Po und ein Perlen-Stringtanga zu sehen sein würden.

Justin Timberlake entschuldigte sich

Im Februar 2021 hat Timberlake sein Bedauern über den Auftritt geäussert. Er wolle sich bei «Britney Spears und Janet Jackson persönlich entschuldigen, denn sie liegen mir am Herzen, ich respektiere diese Frauen und ich weiss, dass ich versagt habe», erklärte Timberlake auf Instagram. Der Musiker reagierte mit seiner Stellungnahme auf wütende Reaktionen von Spears-Fans. Diese hatten nach der Ausstrahlung der Doku über die Sängerin, in der auch Timberlakes Verhalten bei der Trennung des Paares thematisiert wurde, eine Entschuldigung des Sängers und Schauspielers verlangt.

Er habe in vielen Momenten versagt und «von einem System profitiert, dass Frauenfeindlichkeit und Rassismus duldet», schrieb Timberlake bei Instagram. Wegen seiner Ignoranz habe er das damals nicht erkannt. Als ein Mann in einer privilegierten Position wolle er nun aber Stellung beziehen. Er wolle nie mehr davon profitieren, dass andere heruntergemacht würden.

(AFP/dus)

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