DeutschlandDer Mörder von Heike wird 33 Jahre nach der Tat gefasst
Vor 33 Jahren wurde in Dortmund die damals 28-jährige Heike Kötting ermordet. Heute sollte ihr Fall bei «Aktenzeichen XY» gezeigt werden. Doch der Täter ist gefasst.
Darum gehts
Die Polizei hat einen 60-Jährigen festgenommen, der verdächtigt wird, vor 33 Jahren einen Mord begangen zu haben.
Der Tod von Heike Kötting im Jahr 1991 hätte heute in der ZDF-Sendung «Aktenzeichen XY» vorgestellt werden sollen.
Noch sind nicht alle Fragen beantwortet, weshalb der Fall trotzdem im TV thematisiert wird.
Im Fall um eine vor mehr als 30 Jahren ermordete 28-Jährige hat die Polizei in Dortmund einen 60-jährigen Tatverdächtigen festgenommen. Der Zugriff sei am Montag auf offener Strasse erfolgt, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in der Ruhrgebietsstadt am Mittwoch mit. Der Mann stehe im dringenden Verdacht, im Jahr 1991 die damals 28-jährige Heike Kötting in Dortmund ermordet zu haben.
Der Verdächtige kam den Angaben zufolge in Untersuchungshaft. Zugleich laufen die Ermittlungen weiter. «Wir gehen aufgrund der Spurenlage und der Verletzungen davon aus, dass es einen weiteren Täter geben könnte», erklärte der Ermittlungsgruppenleiter im Polizeipräsidium Dortmund, Gregor Schmidt.
Schaust du «Aktenzeichen XY»?
1991 erstochen worden
Die 28-jährige Dekorateurin war 1991 erstochen in ihrem Reihenhaus im Dortmunder Stadtteil Scharnhorst aufgefunden worden. Die Ermittler gehen davon aus, dass der oder die Täter durch einen Kellerschacht in das Haus gelangten. Das Auto der Dortmunderin wurde wenige Tage nach der Tat auf einem Autobahnrastplatz in Frankreich gefunden.
Wie die «Bild» berichtet, nahm die neu gegründete Ermittlungskommission «Cold Cases» ihre Arbeit erst in der vergangenen Woche auf. Der Fall sollte am Mittwoch (17. Januar 2024) in der ZDF-Kriminalsendung «Aktenzeichen XY» präsentiert werden. Dort wird Chefermittler Gregor Schmidt nun von der Festnahme berichten und die Bevölkerung um weitere Hinweise bitten. «Noch sind nicht alle Fragen geklärt», sagt Staatsanwältin Gülkiz Yazir.
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